Welt-Laden

Der Welt-Laden ist geöffnet:

  • donnerstags 10 - 12 Uhr,
  • freitags 16 -18 Uhr,

sowie bei Bedarf nach den Gottesdiensten.

 


So sah es früher aus:

Weltladen früherEin unscheinbarer brauner Bauwagen auf dem Kirchplatz der Wichernkirche in Lehndorf. Die Lehndorfer Jugendwerkstatt hatte ihn mit einem Regenbogen verziert.
Auch die Öffnungszeiten wurden liebevoll aufgemalt.

Innen war es allerdings sehr eng! 

 

 

 

 

und so sieht es heute aus:

Wo viele Menschen mit anfassen, wird Unmögliches möglich !
(Siehe Wichern-aktuell Nr. 4/06)

 

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Es gibt im Innern eine bunte Vielfalt von Waren aus den ärmsten Ländern der Welt: Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade, Honig, Gewürze, dazu Spielsachen aus Holz, Korbwaren, Schmuck und viele hübsche Geschenkartikel.

Der Verkauf dieser Waren soll dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Produzenten in der Dritten Welt zu verbessern. Der 3.Welt-Handel will Hilfe zur Selbsthilfe geben, Unterstützung und Anleitung, die eigenen Möglichkeiten zu entwickeln.

Weltläden sind Teil einer umfassenden Alternativbewegung und sie werden vor allem von ehrenamtlich tätigen Menschen getragen.
Die Aktion 3.Welt-Handel ist Anfang der 70er Jahre aus der Kritik an Ungerechtigkeiten im bestehenden Welthandel entstanden. Handelsorganisationen sind z. B. die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) in Hamburg, El Puente (die Brücke) in Hildesheim, Bananafair und Team. Handelspartner sind Genossenschaften von Kleinbauern, Dorfinitiativen, kleine Selbsthilfegruppen von Handwerkern und Frauengruppen. Es werden nicht nur die Produkte abgenommen und vertrieben, sondern es wird dazu beigetragen, dass sich die Lebensbedingungen und die wirtschaftliche Situation der Produzenten wirklich verbessern. Die Bauern bekommen Unterweisung, wie sie ökologischen Landbau betreiben können. Es werden höhere (faire) Preise gezahlt. Für Kaffee etwa werden zu Beginn jedes Jahres feste Abnahmemengen und Preise vereinbart, unabhängig vom Erntergebnis. Die großen Welthandelsfirmen dagegen kaufen bei guten Ernten, wenn der Kaffee billig ist, so viel, dass Kaffee gelagert wird, um ihn in schlechten Erntejahren, wenn der Kaffee knapp und teuer ist, abzusetzen. Im alternativen Handel bekommen die Kaffeebauern heute fast den doppelten Preis wie im üblichen Welthandel. Das bedeutet für die Bauern und ihre Familien eine Verbesserung des sozialen Umfeldes. Es ist Geld da für Schulbildung und Gesundheitswesen, für eigene Lagerhäuser und Transportfahrzeuge, und eines Tages kann vielleicht Kaffee im eigenen Land vermarktet werden.
Auf sehr vielen Waren findet man ein besonderes Siegel:

TranfairTRANSFAIR ist keine Handelsfirma sondern eine gemeinnützige und unabhängige Siegelinitiative. Firmen, die Produkte mit diesem Siegel für kontrolliert fairen Handel anbieten, müssen sich streng an die Richtlinien halten, die von TRANSFAIR vorgegeben werden. Das gilt nicht nur für die Vertreiber der Produkte sondern auch für die Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika. TRANSFAIR schließt verbindliche Verträge mit allem Beteiligten ab und kontrolliert deren Einhaltung. Das Siegel kann bei Nichteinhaltung der Verträge wieder entzogen werden. Heute gibt es manche Waren aus fairem Handel auch schon in Supermärkten, z. B. Kaffee, Tee und Kakao.
Diesen fairen Handel zu unterstützen und diese Waren zu kaufen ist das Beste, was man im Moment gegen Armut und Ungerechtigkeit in der 3. Welt tun kann. Jeder ist gefragt !

 

 

 

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