Wir haben hier einige Lieder zusammengestellt, die unserer Meinung nach für einen Taufgottesdienst gut geeignet sind. Selbstverständlich können Sie auch andere Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch (EG) oder religiöse Lieder, die sie schon einmal gehört oder gesungen haben (wie z.B. Gospels oder neue geistliche Lieder), auswählen. Manchmal gibt es in der Familie auch ein Lieblingslied, oder die Oster- oder Weihnachtszeit legt ein bestimmtes Lied nahe. Bedenken Sie bei allen Liedern, die Sie auswählen, bitte, dass die Taufgemeinde sie auch singen kann (wenn Sie Noten zu den Liedern haben, können diese im Liederheft zum Taufgottesdienst mit abgedruckt werden) und dass unsere Organistin bei unbekannten Liedern, die nicht im Gesangbuch stehen, die Noten dazu benötigt, damit sie das Lied im Gottesdienst begleiten kann (wenn Sie oder Ihre Freunde es nicht selbst begleiten).
Anmerkung:Markus Fay-Fürst und Güntzel Schmidt
Ein Kind ist angekommen. Wir alle freun uns sehr.
Gott selber gab dies Leben. Er bleibt des Kindes Herr.
Gott selber gab dies Leben. Er bleibt des Kindes Herr.
Wir beten für die Eltern. Sie brauchen das Gebet.
Sie leben alle davon, dass Gott mit ihnen geht.
Sie leben alle davon, dass Gott mit ihnen geht.
Wir wollen diesem Kinde recht gute Freunde sein
und laden es mit Freude in die Gemeinde ein,
und laden es mit Freude in die Gemeinde ein.
Wir werden ihm auch sagen, wie lieb Gott alle hat.
Wir sagen es mit Worten und sagen's mit der Tat.
Wir sagen es mit Worten und sagen's mit der Tat.
Gott nimmt das Kind beim Taufen in die Gemeinde auf.
In Jesu Christi Namen beginnt sein Lebenslauf.
In Jesu Christi Namen beginnt sein Lebenslauf.
Kind, du bist uns anvertraut.
Wozu werden wir dich bringen?
Wenn du deine Wege gehst,
wessen Lieder wirst du singen?
Welche Worte wirst du sagen
und an welches Ziel dich wagen?
Kampf und Krieg zerreißt die Welt,
einer drückt den andern nieder.
Dabei zählen Macht und Geld,
Klugheit und gesunde Glieder.
Mut und Freiheit, das sind Gaben,
die wir bitter nötig haben.
Freunde wollen wir dir sein;
sollst des Friedens Brücken bauen.
Denke nicht, du stehst allein;
kannst der Macht der Liebe trauen.
Taufen dich in Jesu Namen.
Er ist unsre Hoffnung. Amen.
Melodie: Liebster Jesu, wir sind hier (EG 161)
Komm, Herr, segne uns, dass wir uns nicht trennen,
sondern überall uns zu dir bekennen.
Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen.
Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.
Keiner kann allein Segen sich bewahren.
Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihn, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihn.
Frieden gabst du schon, Frieden muss noch werden,
wie du ihn versprichst uns zum Wohl auf Erden.
Hilf, dass wir ihn tun, wo wir ihn erspähen -
die mit Tränen säen, werden in ihm ruhn.
= 1.
Ich bin getauft auf deinen Namen,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist;
ich bin gezählt zu deinem Samen,
zum Volk, das dir geheiligt heißt.
Ich bin in Christus eingesenkt,
ich bin mit seinem Geist beschenkt.
Du hast zu deinem Kind und Erben,
mein lieber Vater, mich erklärt;
du hast die Frucht von deinem Sterben,
mein treuer Heiland, mir gewährt;
du willst in aller Not und Pein,
o guter Geist, mein Tröster sein.
Mein treuer Gott, auf deiner Seite
bleibt dieser Bund wohl feste stehn;
wenn aber ich ihn überschreite,
so lass mich nicht verloren gehn;
nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an,
wenn ich hab einen Fall getan.
(Melodie = EG 330, O dass ich tausend Zungen hätte)
Ich möcht', dass einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Ich möcht', dass einer mit mir geht.
Ich wart', dass einer mit mir geht,
der auch im Schweren zu mir steht,
der in den dunklen Stunden mir verbunden.
Ich wart', dass einer mit mir geht.
Es heißt, dass einer mit mir geht,
der's Leben kennt, der mich versteht,
der mich zu allen Zeiten kann geleiten.
Es heißt, dass einer mit mir geht.
Sie nennen ihn den Herren Christ,
der durch den Tod gegangen ist;
er will durch Leid und Freuden mich geleiten.
Ich möcht', dass er auch mit mir geht.
Gott, der du alles Leben schufst
und uns durch Christus zu dir rufst,
wir danken dir für dieses Kind
und alles Glück, das nun beginnt.
Wir bitten dich, Herr Jesu Christ,
weil du ein Freund der Kinder bist,
nimm dich des jungen Lebens an,
dass es behütet wachsen kann.
Eh wir entscheiden Ja und Nein,
gilt schon für uns: gerettet sein.
Dank sei dir, dass das Heil der Welt
nicht mit uns selber steht und fällt.
So segne nun auch dieses Kind
und die, die seine Nächsten sind.
Wo Schuld belastet, Herr, verzeih.
Wo Angst bedrückt, mach Hoffnung frei.
Gott, der du durch die Taufe jetzt
im Glauben einen Anfang setzt,
gib auch den Mut zum nächsten Schritt.
Zeig uns den Weg und geh ihn mit.
(Melodie = EG 72, O Jesu Christe, wahres Licht)
Voller Freude über dieses Wunder,
unser Neugebornes auf den Armen,
kommen wir zu dir: Du gabst uns Leben,
kommen wir zu dir: Du gabst uns Leben.
Bange vor der unbekannten Zukunft
legen wir dies Kind in deine Arme.
Du willst taufen. Das gibt uns Gewissheit,
Du willst taufen. Das gibt uns Gewissheit.
Staunend hören wir: Du bist ganz nahe.
Der das Weltall trägt mit seinen Tiefen,
wartet auf die Kleinen und empfängt uns,
wartet auf die Kleinen und empfängt uns.
Deine Liebe wirkt die neue Schöpfung,
öffnet, die sonst fest verschlossen wären,
eint im Glauben uns mit deinem Christus,
eint im Glauben uns mit deinem Christus.
Unsre Zeit kommt bald an ihre Grenze,
aber deine Taufversprechen bleiben.
Wir verlöschen. Deine Kerze leuchtet,
wir verlöschen. Deine Kerze leuchtet.
Du bist reicher, als wir sagen können.
Hilf uns, dass wir aus der Taufe leben:
staunend, unerschrocken, voller Freude,
staunend, unerschrocken, voller Freude.
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
Frei sind wir da, zu wohnen und zu gehen.
Frei sind wir, ja zu sagen oder nein.
Kehrvers
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
Herr, du bist Richter! Du nur kannst befreien,
wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.
Freiheit, sie gilt für Menschen, Völker, Rassen,
so weit, wie deine Liebe uns ergreift.
Refrain
Wenn einer sagt: »Ich mag dich, du, ich find dich ehrlich gut«,
dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bißchen Mut.
La la la la la …
Wenn einer sagt: »Ich brauch dich, du, ich schaff es nicht allein«,
dann kribbelt es in meinem Bauch, ich fühl mich nicht mehr klein.
La la la la la …
Wenn einer sagt: »Komm, geh mit mir, zusammen sind wir was«,
dann werd ich rot, weil ich mich freu, dann macht das Leben Spaß.
La la la la la …
Gott sagt zu dir: »Ich hab' dich lieb und wär so gern dein Freund.
Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint.«
La la la la la …
Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens,
dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.
Hilf, Herr meiner Tage,
dass ich nicht zur Plage,
dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.
Hilf, Herr meiner Stunden,
dass ich nicht gebunden,
dass ich nicht gebunden an mich selber bin.
Hilf, Herr meiner Seele,
dass ich dort nicht fehle,
dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin.
Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens,
dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.
Weißt du, wie viel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
das ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl,
an der ganzen großen Zahl.
Weißt du, wie viel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut,
wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind,
dass sie nun so fröhlich sind.
Weißt du, wie viel Kinder frühe
stehn aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen;
kennt auch dich und hat dich lieb,
kennt auch dich und hat dich lieb.
Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
oder
Danke für diese Taufe heute, danke, o Gott, für dieses Kind.
Danke, dass wir an deiner Stelle Vater, Mutter sind.
Danke für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
Danke für manche Traurigkeiten, danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst.
Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören!
Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,
der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,
der dich erhält, wie es dir selber gefällt;
hast du nicht dieses verspüret?
Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.
In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott
über dir Flügel gebreitet!
Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet,
der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran, was der Allmächtige kann,
der dir mit Liebe begegnet.
Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen.
Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen.
Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht.
Lob ihn in Ewigkeit. Amen.
Gott gab uns Atem, damit wir leben.
Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.
Gott gab uns Ohren, damit wir hören.
Er gab uns Worte, dass wir verstehn.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott will nicht diese Erde zerstören. Er schuf sie gut, er schuf sie schön.
Gott gab uns Hände, damit wir handeln.
Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.
Gott will mit uns die Erde verwandeln. Wir können neu ins Leben gehn.
Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.
Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an, alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh: »Heilig, heilig, heilig!« zu.
Heilig, Herr Gott Zebaoth! Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.
Dich, Gott Vater auf dem Thron, loben Große, loben Kleine.
Deinem eingebornen Sohn singt die heilige Gemeinde,
und sie ehrt den Heilgen Geist, der uns seinen Trost erweist.
Alle Tage wollen wir dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeiten dir Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sünden, rett aus Tod, sei uns gnädig, Herre Gott!
Herr, erbarm, erbarme dich. Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich, wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein: lass uns nicht verloren sein.
Kehrvers:
Komm, bau ein Haus, das uns beschützt,
pflanz einen Baum, der Schatten wirft,
und beschreibe den Himmel, der uns blüht,
und beschreibe den Himmel, der uns blüht.
Der Kehrvers wird nach jeder Strophe wiederholt.
Lad viele Tiere ein ins Haus und füttre sie bei unsrem Baum,
lass sie dort munter spielen, wo keiner sie in Kreise sperrt
lass sie dort lange spielen, wo der Himmel blüht.
Lad viele Kinder ein ins Haus versammle sie bei unsrem Baum,
lass sie dort fröhlich tanzen, wo keiner ihre Kreise stört,
lass sie dort lange tanzen, wo der Himmel blüht.
Lad viele Alte ein ins Haus bewirte sie bei unsrem Baum,
lass sie dort frei erzählen, von Kreisen, die ihr Leben zog,
lass sie dort lang erzählen, wo der Himmel blüht.
Komm, wohn mit mir in diesem Haus begieße mit mir diesen Baum,
dann wird die Freude wachsen, weil unser Leben Kreise zieht,
dann wird die Freude wachsen, wo der Himmel blüht.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
Du bist jederzeit bei mir; wo ich geh und steh,
spür ich, wenn ich leise bin, dich in meiner Näh.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
Gibt es Ärger oder Streit und noch mehr Verdruss,
weiß ich doch, du bist nicht weit, wenn ich weinen muss.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
Meine Freude, meinen Dank, alles sag ich dir.
Du hältst zu mir, guter Gott, spür ich tief in mir.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.
Datei zuletzt geändert am:
27-Jan-2005 05:54 PM
Autor: Güntzel Schmidt