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Vor der Trauerfeier findet ein Trauergespräch statt.
Sobald Ihre Pfarrerin/ Ihr Pfarrer vom Sterbefall benachrichtigt wurde, vereinbart sie/er einen Termin für das Trauergespräch mit Ihnen.
Im Trauergespräch gibt es Gelegenheit, das Leben des/ der Gestorbenen noch einmal zu bedenken und genug Zeit, Ihren Kummer und Ihre Sorgen auszusprechen.
Hier besprechen Sie auch gemeinsam mit der Pfarrerin/ dem Pfarrer den Ablauf der Trauerfeier und besondere Wünsche, z.B. welche Musik gespielt und welche Lieder gesungen werden sollen.
Die Pfarrerin/ der Pfarrer sucht dann ein Bibelwort für die Traueransprache aus, das das Leben des/ der Gestorbenen beleuchten soll. Manchmal gibt es einen Taufspruch, Konfirmations- oder Trauspruch; es wäre schön, wenn Sie diesen dann bereithalten.
Hier finden Sie auch eine Sammlung von Bibelworten, die sich für eine Trauerfeier eignen.
"Die Trauerfeier ist eine Feier, nachdem ein Leben zu Ende gegangen ist.
Eine Trauerfeier ist sie für die Hinterbliebenen: Sie müssen Abschied nehmen, Trauerarbeit leisten. Gleichzeitig ist sie eine Feier am Ende des Lebens, die zum Rückblick, zum Erinnern, zum Bedenken und Danken, ja zum Staunen und Sich-Freuen einlädt. In der Trauerfeier wird das Leben noch einmal gewürdigt."
(Geiger, aaO., 2)
Die Form der Trauerfeier unterscheidet sich bei der Erd- und der Feuerbestattung nur wenig:
Bei der Erdbestattung beginnt die Trauerfeier gewöhnlich in der Friedhofskapelle. Am Ende der Trauerfeier wird der Sarg hinausgetragen und zur Grabstelle gebracht. Dort wird er beigesetzt und der Gottesdienst anschließend am Grab fortgesetzt.
Bei der Feuerbestattung findet die Trauerfeier in der Regel im Krematorium statt.
Am Ende des Gottesdienstes wird der Sarg abgesenkt, oder die Angehörigen verabschieden sich am Sarg vom Gestorbenen.
Nach der Trauerfeier wird der Sarg eingeäschert. Einige Wochen später wird die Urne in der dafür vorgesehenen Grabstelle beigesetzt. Die Beisetzung wird von einem Friedhofsangestellten durchgeführt. Aber auch dabei kann Sie eine Pfarrerin/ ein Pfarrer begleiten und die Beisetzung gestalten. Wenn Sie wünschen, dass Pfarrerin oder Pfarrer die Urnenbeisetzung durchführen, müßten Sie dies dem Bestatter mitteilen.
Die/ der Gestorbene wird im Gottesdienst, der auf die Trauerfeier folgt, abgekündigt und im Gebet besonders bedacht. Zu diesem Gottesdienst sind Sie und Ihre Angehörigen besonders eingeladen.
Sollten Sie den Termin des Gottesdienstes nicht wahrnehmen können, aber gern bei der Abkündigung dabei sein, können Sie gern mit Ihrer Pfarrerin/ Ihrem Pfarrer einen anderen Termin verabreden.
Am Ewigkeitssonntag (Totensonntag) werden die Namen aller Gestorbenen des vergangenen Jahres verlesen und ihrer wird noch einmal gedacht. Zu diesem Gottesdienst werden alle Angehörigen schriftlich eingeladen.
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