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PÄDAGOGISCHE LEITLINIEN

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Unser Kindergarten stellt sich vor

PÄDAGOGISCHE LEITLINIEN

Die Grundlage unserer Arbeit mit den Kindern beruht auf der Wahrnehmung des Kindes. Dazu gehört für uns, den Kindern offen und sensibel zuzuhören, sie differenziert zu beobachten und sie individuell zu fördern. Jedes Kind ist anders. Wir nehmen jedes Kind in seiner Art, zu lernen und sich Dinge anzueignen, ernst.

Kinder entdecken die Welt ganzheitlich. In der Vielfalt des Alltags lernen sie sprechen, Probleme kooperativ zu lösen, gute Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen aufzubauen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Fragen nachzugehen, nach dem Sinn des Lebens zu fragen, und mehr. Vieles erschließen sie sich dabei über das Spiel, das in der Kindheit einen Hauptinhalt des Lebens und damit das zentrale Bildungsmoment darstellt. Daher hat für unsere pädagogische Arbeit das kindliche Spiel eine große Bedeutung. Die mit dem kindlichen Spiel verbundenen Bedürfnisse und Erfahrungen gelten dabei als eine wesentliche Grundlage für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung.

"Aneignung der Welt" ist eine Aktivität der Kinder, die niemand für sie übernehmen kann. Bildung ist vor allem Selbstbildung. Wir fragen nicht in erster Linie, wie wir den Kindern etwas vermitteln können, sondern versuchen, durch unsere pädagogische Arbeit die Bedingungen für die Kinder zu schaffen, selbst Fragen zu stellen und Antworten suchen zu können.

Wir nehmen alle Kinder mit ihrem kulturellen und religiösen Hintergrund an und respektieren diesen, erzählen aber auch von unserer christlichen Tradition. So sollen die Kinder die Bedeutung des christlichen Glaubens für ihr Leben selbst entdecken können.

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Letzte Änderung: 03.01.2006
Stand: Dezember 2005
Autoren: Erzieherinnen und Elternbeirat des Wichernkindergartens, Pfarrer Markus Fay-Fürst
Gestaltung: Nina Hermes, Dipl. Designerin
Umsetzung in HTML: Güntzel Schmidt
N.B.: Bei der Umsetzung sind manche Details, die das Original (eine Broschüre) auszeichnen, v.a. aus technischen Gründen verlorengegangen. Mängel der Darstellung oder der Übernahme des Layouts sind daher nicht der Grafikerin anzulasten.

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