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Wenn auf Klimakonferenzen die beliebte Frage auftaucht: "Was
kostet der Klimaschutz?", kontert Klaus Töpfer gerne mit der
Gegenfrage: "Was kostet es, wenn wir das Klima nicht
schützen? Können wir uns das leisten?"
Jetzt hat Töpfers UN-
Umweltbehörde (UNEP) in Nairobi die Antwort erhalten.
Klimaforscher und die Münchner Rückversicherung haben für
die UNEP errechnet, dass die Folgekosten der Erderwärmung in
50 Jahren jährlich mehr als 600 Milliarden Mark betragen,
wenn keine Energiewende organisiert wird.
Die Autoren
rechnen damit, dass bis 2050 die CO2-Konzentration in der
Atmosphäre doppelt so hoch sein wird wie vor dem
Industriezeitalter. Das hätte Stürme, Überschwemmungen,
zurückgehende Fischvorkommen sowie Verluste in der
Landwirtschaft durch starke Bodenerosion zur Folge.
Energiewende heißt: Energie einsparen, Energie effizienter
nutzen und erneuerbaren Energien im großen Stil zum
Durchbruch verhelfen.
Für die Kirchen verbindet sich mit dem Klimawandel eine
Frage der weltweiten Gerechtigkeit. (...) An den Folgen des
Klimawandels werden in erster Linie die Bewohner niedrig
gelegener Inselstaaten und Küstenregionen zu tragen haben",
und "am stärksten werden die Armen betroffen sein."
Konrad Raiser, Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen
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