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Wichern aktuell 4/06
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Nachrichten aus der Gemeinde, EinladungenErntedank 2006Das bevorstehende Erntedank-Fest regte uns im Redaktionsteam an, uns persönliche Gedanken zu machen, was dieses immer wiederkehrende Fest bei jedem Einzelnen von uns anstößt. Hier teilen wir Ihnen unsere Gedanken mit: Ernte-Dank:
wir danken für den Segen, den Gott zu unserem Tun gibt. Ich
danke ihm in diesen Tagen besonders für etwas, was er ohne
mein Zu-Tun schenkt: „Daß unsere Sinnen wir noch
brauchen können, und Händ und
Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken
seinem Segen. Lobet den Herren!“ (Paul Gerhardt, 1653) Heidi Diemer-Quandt
„Bist
du gesund? Hast du Arbeit? Wirst du satt?“, so wurde ich vor
einiger Zeit gefragt. Alles drei konnte ich bejahen, und dafür
bin ich dankbar. Zu diesen drei elementaren Kriterien, die Dank
verdienen, gehört aber ein weiteres: Menschen, die zu mir
gehören und zu denen ich gehöre, an erster Stelle
meine Kinder und Enkelkinder. Gerade weil bei diesem allen weniger das
eigene Verdienst eine Rolle spielt, empfinde ich dafür
große Dankbarkeit. Anne-Margret Rietz
Erntedank:
Dank dafür, dass ich einen Sommer lang im Wachsen,
Grünen, Blühen und Reifen die Wunder der
Schöpfung erleben durfte, und Bitte darum, dass uns diese
Wunder erhalten bleiben und die Menschen Wege finden, die
Schöpfung zugleich zu nutzen und zu bewahren. Eberhard Fay
Erntedank ist für mich nicht nur Dank für die Ernte
in Feld und Garten. Ich danke auch für die
vielfältigen guten Dinge und Kontakte, die ich zu anderen in
diesem Jahr hatte. Eberhard Günther
Danke!
Matthias Rahm
Ich
bin immer wieder erschrocken, dass ich in meinem Leben so vieles als
selbstverständlich hinnehme. Oft wird mir das erst bewusst,
wenn mir etwas fehlt, dass es keinesfalls so
selbstverständlich ist. Ich bin dankbar dafür, dass
ich mir über die materielle Sicherung des Lebens keine Sorgen
machen muss. Ein großes Geschenk sind die vielen guten
Freunde. Detlef Quandt
Friedens Dekade
„ … und raus bist du“. Die Friedensgruppe wird
sich am Wochenende 10. bis 12. November in Dresden mit unser
Partnergemeinde mit diesem Thema beschäftigen. Liebe Leserinnen und Leser,wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass der Wicherngemeinde die Kürzung der Pfarrstellen von zur Zeit zwei auf dann 1,5 Stellen droht. Das bedeutet, dass in Zukunft nur noch ein Pfarrer in der Wicherngemeinde leben und arbeiten wird. Die halbe Stelle soll nach den Plänen der Landeskirche von den Nachbargemeinden Lamme und Ölper mit versorgt werden. Grund für die Stellenkürzung ist die gesunkene Mitgliederzahl unserer Gemeinde. Deshalb wenden wir uns an Sie, wenn Sie nicht (mehr) Mitglied unserer Gemeinde sind, weil Sie ausgetreten sind oder sich umpfarren ließen. Denn die einzige Chance, die drohende Kürzung zu verhindern ist, dass sich die Zahl der Gemeindeglieder erhöht. Nur dann können beide Pfarrstellen in Wichern erhalten bleiben, nur dann können wir auch in Zukunft so wie bisher für Sie da sein und unsere Angebote in Vielfalt und Qualität aufrecht erhalten. Wenn Sie ausgetreten sind, möchten wir Sie herzlich bitten, über einen Wiedereintritt nachzudenken – als Rentnerin oder als Rentner zahlen Sie keine Kirchensteuern, ebenso wenig als Schüler, Auszubildende oder Studierende. Wenn Sie sich haben umpfarren lassen, bitten wir Sie herzlich, noch einmal zu überdenken, ob die Gründe für Ihre Umpfarrung noch heute zutreffen. Wiedereintritt und Umpfarrung zurück in die Wicherngemeinde sind jederzeit problemlos möglich – es ist nur ein Formular auszufüllen. Sie können sich dazu gern an die Pfarrer wenden. Im Namen des Kirchenvorstands Ausscheiden - und weitermachen!
War das ein Sommer!„HERR: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.“ – Diese erste Zeile des Gedichts „Herbsttag“ von Rainer Maria Rilke hat sich mir in diesem Sommer häufiger in den Sinn gedrängt. Seit der Interpretation dieses Gedichts in Schulzeiten bewegt mich die Frage, was eigentlich unter einem „großen“ Sommer zu verstehen sei. Vielleicht bin ich der Antwort jetzt ein wenig näher gekommen. In der Feldmark westlich von Lehndorf beherrschen fahlgelbe Getreidefelder das großartig- sommerliche Landschaftsbild; dunkelgrüne Buschreihen und Alleebäume bilden einen eigentümlichen Kontrast. Darüber wölbt sich, wie schon seit Wochen, ein blauer Himmel, die Luft flimmert. Vereinzelte Staubwolken zeigen die Stellen an, an denen Mähdrescher ihr Werk verrichten. Eigentlich gutes Erntewetter, aber die rechte Befriedigung darüber will nicht aufkommen, wird doch berichtet, dass die anhaltende Dürre bis zu 40 % Ernteausfälle bewirken wird. - Am Wegesrand liegen Haufen von Weizenkörnern, versehentlich verschüttet. Die Mühe, sie einzusammeln, „lohnt“ wohl nicht. Sollten wir aber nicht für jedes reife Korn dankbar sein? Tags darauf, am 7. Sonntag nach Trinitatis, mache ich mich frühzeitig auf zum Küsterdienst in der Kirche. Die Nacht hat ein wenig Abkühlung gebracht, aber auf dem Weg empfinde ich schon wieder diese lastende Stille; Häuser, Bäume und Büsche, alles scheint sich zu ducken unter der gnadenlos höher steigenden Sonne. Vom Blumenladen hole ich einen Strauß farbenfroher Sommerblumen ab; wie herrlich leuchtet er vom Altar: Sommer in strenger Unentrinnbarkeit, Sommer in wunderbarer Pracht. Die Lesung handelt vom Volk Israel, das in der Wüste darbt und dem Tau und Manna vom Himmel gesandt werden: Zuversicht für uns in Hitze und Dürre. Der Sommer hat uns gezeigt, wie segensreich und zugleich bedrohlich, wie prachtvoll und zugleich unerbittlich er sein kann, und dass wir Menschen nicht Herren, sondern Teil der Schöpfung sind. Das war groß. Eberhard Fay Ein neuer Mitarbeiter
Nachdem ich das Abitur am Martino-Katharineum bestanden habe, blieb mir bis zum Beginn des Zivildienstes einige Zeit, um mich meinem Hobby, dem Sport, und insbesondere dem Volleyball, zu widmen und einiges mit meinen Freunden zu unternehmen. Ich freue mich, dass ich den Dienst in dieser Gemeinde absolvieren darf, und blicke gespannt auf die folgenden neun Monate. Ulli Weidemann Wo viele Menschen mit anfassen, wird Unmögliches möglich!
Damit die Erinnerung nicht verloren gehtBiografische Schreibwerkstatt für Großmütter und Großväter Freitag, 20. Oktober 2006 bis Samstag, 21. Oktober 2006 im Wichernhaus Kinder von heute können sich kaum vorstellen, wie die Kindheit ihrer Eltern ausgesehen hat, geschweige denn die ihrer Großeltern. Wenn sie sich – oft erst im Erwachsenenalter – zunehmend für Einzelheiten und Zusammenhänge dieser erlebten Geschichte zu interessieren beginnen, sind die Großeltern vielleicht nicht mehr da, um die gewünschte Auskunft zu geben. In dieser Schreibwerkstatt sollen verschiedene Möglichkeiten, etwas von der eigenen Kindheit und Jugendzeit für die Enkelkinder schreibend aufzubewahren, vorgestellt und ausprobiert werden. Dabei wird es nicht um nobelpreisverdächtige Literatur gehen, sondern um den eigenen Blick und eine ungekünstelte, authentische Art persönlichen Schreibens. Beispiele und kleine Übungen werden dabei helfen, Hemmungen abzubauen, die eigenen Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen und die Lust am Schreiben zu wecken. Eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung (eeb) in Kooperation mit der Wicherngemeinde Lehndorf- Kanzlerfeld, Leitung: Hildburg Kopf, Schriftstellerin, Hildesheim Gebühr: 52 € Anmeldung: Gemeindebüro, Tel.: 54594 30 Jahre WichernhausVor 30 Jahren wurden Zielvorstellungen für die Nutzung des WH formuliert. Prüfen Sie, was daraus geworden ist. Wir zitieren aus „Kontakte“ Juni 1976: WAS WIRD IM GEMEINDEHAUS AUF DEM KANZLERFELD GESCHEHEN?... Das Haus soll in erster Linie ein Haus der Begegnung werden, Begegnungen von Menschen miteinander und mit Jesus Christus. Dabei wird nicht danach gefragt werden, ob der einzelne Besucher der Landeskirche angehört oder einer anderen oder gar keiner kirchlichen Gemeinschaft, ob er sich als Christ fühlt oder nicht. Wir machen die Tür weit auf. Es werden sich Kinder- und Jugendgruppen - teilweise in eigenen Räumen -, berufstätige Erwachsene und Ältere zu Spiel und Entspannung, zu Unterrichtung und Unterhaltung, zum Lernen und Planen, zum Musizieren und Tanzen, zum Diskutieren und zu seelsorgerlichem Gespräch treffen. Dazu laden wir ein und hoffen auf rege Beteiligung, darüber hinaus auf alte und neue Mitarbeiter, welche die Bedürfnisse und Anliegen der Einwohner sehen und entsprechend tätig sein wollen. Die Interessengemeinschaft Kanzlerfeld und die Gemeinde wollen Aufgaben gemeinsam wahrnehmen. Durch Vorträge und Aktionen, die über den Stadtteil hinaus Probleme und Nöte in unserem Land und anderen Teilen der Erde ins Auge fassen, sollen vom Gemeindehaus weitere Wirkungen ausgehen. Außerdem laden wir ein, das Haus für Familienfeiern zu nutzen. Soweit es zeitlich und räumlich möglich ist, wird das Haus auch für Veranstaltungen anderer Gruppen zur Verfügung stehen.
Rudolf Thaer Rudolf Thaer vom damaligen Kirchenvorstand (links) und unsere damaligen Pfarrer Hartmut Padel (Mitte) und Arnold Kiel (rechts) berichten beim 30-Jahre-Fest aus der Bau- und Anfangszeit vor 30 Jahren Damit die Erinnerung nicht verloren geht
Freitag, 20. Oktober 2006 Kinder von heute können sich kaum vorstellen, wie die Kindheit ihrer Eltern ausgesehen hat, geschweige denn die ihrer Großeltern. Wenn sie sich – oft erst im Erwachsenenalter – zunehmend für Einzelheiten und Zusammenhänge dieser erlebten Geschichte zu interessieren beginnen, sind die Großeltern vielleicht nicht mehr da, um die gewünschte Auskunft zu geben. In dieser Schreibwerkstatt sollen verschiedene Möglichkeiten, etwas von der eigenen Kindheit und Jugendzeit für die Enkelkinder schreibend aufzubewahren, vorgestellt und ausprobiert werden. Dabei wird es nicht um nobelpreisverdächtige Literatur gehen, sondern um den eigenen Blick und eine ungekünstelte, authentische Art persönlichen Schreibens. Beispiele und kleine Übungen werden dabei helfen, Hemmungen abzubauen, die eigenen Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen und die Lust am Schreiben zu wecken. Eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung (eeb) in Kooperation mit der Wicherngemeinde Lehndorf-
Kanzlerfeld. Leitung: Hildburg Kopf, Schriftstellerin, Hildesheim Kaffeetafel im WichernhausSeit 1. Juni findet jeweils an jedem 1. und 2. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Wichernhaus eine „Kaffeetafel“ statt. Alle sind eingeladen. Geburtstagskaffee für SeniorenDer nächste Geburtstagskaffee für Senioren ist am
Donnerstag, 2. November, 15.30 - 17.00 Uhr, im Wichernhaus Kanzlerfeld.
Wenn Sie zum Wichernhaus gefahren werden möchten, bitten wir um
Anmeldung im Gemeindebüro, Tel. 5 45 94. Wer ist Madame H.?Dieses Rätsel löste sich für die Frauengruppe „50 plus“ am 6. Juli beim Besuch des „Madamenhofs“ rasch. Nach flotter Radfahrt wurden die Damen von Norbert Velten und dem freundlichen Küchenteam begrüßt und konnten sich dann bei einem leckeren Frühstück stärken. Die hellen, farbenfrohen Räume trugen ebenfalls zum Wohlbefinden bei. Nach einem informativen Vortrag von Kathrin Schünemann und Besichtigung verschiedener Räume traten die Damen den Rückweg an mit der festen Absicht, dort bald wieder zu Gast zu sein. Geheimtipp: Der Madamenhof, Madamenweg 156, bietet von Montag bis Freitag ab 10 Uhr sehr preiswertes Frühstück an, ab 12 Uhr ein 3-gängiges Mittagessen. Ursula Przygoda
Frauenfrühstück 50+Die näDie nächsten Termine:
Brunhild Zervos, Ursula Przygoda Instrumentalmusik - rund um den FadoZu einem „Konzert der großen Gefühle“ laden das Kulturinstitut der Stadt Braunschweig im Rahmen der Veranstaltungsreihe KULTUR vor ORT und die Wicherngemeinde ein: Sonntag, 12. November, Fado klingt wie in Töne gebrachte Gefühle, ein Spaziergang durch die Seelenlandschaft, verträumt, nostalgisch und spritzig, lebendig.
Der Niederländer Jan Dijker – portugiesische Gitarre/Gipsy-Jazz- Gitarre – und der Deutsche Oliver Jaeger – spanische Gitarre/Bandoneon – setzen die portugiesische Gitarre in neue musikalische Zusammenhänge. Dazu inspiriert hat sie Carlos Paredes (1925 – 2004), unbestrittener Meister an der “Guitarra Portuguesa”. Er suchte den Dialog mit Musikern anderer Stilrichtungen.
Diese Idee führen die beiden Musiker weiter. Sie binden in Fado-Originalkompositionen Klänge von Tango, Flamenco oder Choro ein und improvisieren in jazz-orienierten Arrangements über Melodien von Liedern aus Portugal oder den Kap-Verden. Dabei wechseln sie zur Gipsy-Jazz-Gitarre und zum Bandoneon. Mit brillianten Eigenkompositionen runden sie ihr Repertoire klangvoll ab. Der perlende Ton der portugiesischen Gitarre und der warme Klang der spanischen Gitarre verschmelzen in ihrem faszinierenden Zusammenspiel zu einer akustischen Impression, die den Zuhörer in eine Grenzen überschreitende Musikwelt mitnimmt. Kurze BiographieJan Dijker’s Interesse an der Gitarre galt anfangs dem Jazz und der Pop-Musik. Über den Gipsy-Jazz (Django Reinhardt) lernte er die Vielfalt weiterer Musikstile kennen, die Musik des Balkans, Brasiliens, Cubas, der Kap-verden, und schliesslich Portugals. Seither widmete er sich der portugiesischen Gitarre, die ihm eine neue klangliche Welt erschloss.
Spanische Musik und Rockmusik begeisterten Oliver Jaeger für die Gitarre. Anfangs spielte er klassische Gitarre, vertiefte sich dann in das Spiel der Flamenco-Gitarre und trat danach in verschiedenen Weltmusik-Formationen auf, Crossover-Projekten mit Einflüsssen aus Spanien, Lateinamerika, und Westafrika. Eintritt: Vorverkauf in der Wicherngemeinde 5 €, an der Abendkasse 6 € .
OrchesterkonzerteDas Kammerorchester Braunschweig gibt unter der Leitung von Carsten Heidenreich am Samstag, 14. Oktober, 17 Uhr, in der Wichernkirche ein Orchesterkonzert mit
neuem, ansprechenden Programm. Es kommen Werke von Gluck
(Ouvertüre zu Orpheus und Eurydike sowie die Arie "Che faro
senza Euridice"), von Dittersdorf (Sinfonie C-Dur "Die vier
Weltalter"), von Cherubini (Ave Maria für Solo-Sopran und
kleines Orchester), von Haydn ("Scena di Berenice" - Konzertarie
für Sopran) und von Mozart (Sinfonie Nr. 39 Es-Dur, KV 543)
zur Aufführung. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird aber um eine Spende für die Orchesterarbeit gebeten. Eine Wiederholung des Konzertes findet am Sonntag, 15. Oktober, ebenfalls um 17 Uhr in der St. Magnikirche Braunschweig statt. JubiläumskonzertZum 45-jährigen Bestehen des Kammerorchesters Braunschweig gibt dieses zusammen mit dem Gemischten Chor Watenbüttel unter der Gesamtleitung von Carsten Heidenreich zwei Sonderkonzerte. Sie finden statt am Sonntag, 19. November, 18 Uhr, in der Magnikirche Braunschweig und am Samstag, 25. November, 18 Uhr, in der Wichernkirche. Dem Kirchenjahr angemessen steht das Requiem c-moll von Antonio Salieri, Mozarts Zeitgenossen, auf dem Programm. Auch bei diesen Konzerten ist der Eintritt frei, Spenden am Ausgang werden für die Orchesterarbeit erbeten.
Abendgottesdienst
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| Matthias Rahm | Stand: 24.11.2006 | Impressum: Wichern aktuell Impressum |