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Kirchenvorstandswahl
26. März 2006
Die Kandidaten
Ingrid Ahrens
Diplom-Verwaltungswirtin, Hauswirtschafterin, 46 Jahre,
verheiratet, 4 Kinder (20, 16 und Zwillinge 12 Jahre)
Zur
Zeit arbeite ich bei der Nachbarschaftshilfe und besuche
einen Abendkurs zur beruflichen Fortbildung. "Gemeinde"
bedeutet für mich vor allem die Begegnung mit Menschen, die
auch auf der Suche nach Gott sind. Ich gehöre zur Zeit zum
Marktkaffee-Team. Ich würde gerne bei der Gestaltung von
Gottesdiensten und Gemeindefesten mitwirken und mich im
diakonischen Bereich und bei der Kinder- und
Konfirmandenarbeit engagieren, um Jugendliche für den
Glauben und für die Mitarbeit in der Gemeinde zu gewinnen.
Wolfgang Frenzel
Diplomingenieur, Polizeidirektor a.D., 63 Jahre alt,
verheiratet, zwei Kinder.
Wir wohnen seit 24 Jahren in
Lehndorf, wo meine Frau damals die Kinderkrabbelgruppe der
Wicherngemeinde mit ins Leben gerufen hat. Das Gemeindeleben
habe ich wesentlich durch die Taufe und Konfirmationszeit
unserer Kinder schätzen gelernt. Weil mir Musik auch im
Gottesdienst sehr wichtig ist, singe ich mit Freude im
Wichernchor mit. Ich möchte alle meine Fachkenntnisse und
Verwaltungserfahrung in die Gemeindearbeit einbringen -
nicht nur die als selbstständiger Ingenieur für
Energieberatung seit meiner Pensionierung. Mein Beitrag für
unser Gemeindeleben soll schwierige künftige Entscheidungen
in Zeiten schnellen Wandels so unterstützen, dass Bewährtes
und Vertrautes in ihnen sicher weiterleben kann.
Heiner Greune
42 Jahre, selbständiger Architekt, verheiratet, 1 Kind.
Seit 12 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Lehndorf. Bevor ich
nach Braunschweig kam, war ich in der Nähe von Aachen in
meiner dortigen Heimatgemeinde 14 Jahre mit Orgelspiel und
moderner Kirchenmusik aktiv. In der Wicherngemeinde begleite
ich seit nunmehr 5 Jahren das alljährliche Kindermusical.
Über diese Tätigkeit habe ich unsere Kirchengemeinde kennen
und schätzen gelernt. Durch das tägliche Erleben einer immer
stärker leistungs- und erfolgsorientierten Welt und der
damit verbundenen negativen Einflüsse stelle ich fest, wie
wichtig Orte des sozialen Denkens und des friedvollen
Miteinanderumgehens sind. Dies hat mich bewogen, meine
Erfahrungen und Ideen für ein aktives Gemeindeleben
einzubringen und im Sinne einer modernen,
zukunftsorientierten Kirche mitzuarbeiten.
Thomas Hahn
Dipl.Ing., 60 Jahre, verheiratet, ein erwachsener Sohn.
Seit 26 Jahren wohnen wir im Kanzlerfeld und hatten zur
Wicherngemeinde immer eine recht gute Verbindung. Zeitweise
waren die Kontakte durch das Engagement unseres Sohnes in
Konfirmanden- und Jugendarbeit noch enger. Im Sommer dieses
Jahres endet meine berufliche Tätigkeit, und daher kann ich
mich neuen Aufgaben widmen. Die Arbeit der Wicherngemeinde
und ihre Stellung als Zentrum für Lehndorfer und
Kanzlerfelder finde ich sehr wichtig. Ich denke, hier gibt
es viele Aufgaben, die ich mit unterstützen könnte.
Henriette Höxter
Biologin, Hauswirtschaftsmeisterin, 43 Jahre
Ich wohne mit
meinem Mann und unseren drei Söhnen (14, 12 und 9 Jahre)
seit 1991 in Lehndorf. Ich gehöre dem Kirchenvorstand seit
1994 an und bin seit 2000 dessen Vorsitzende, bin im
Vorstand des Kirchenverbandes Braunschweig und seit Mai 2005
Mitglied der Landessynode. Wir hatten als Leitthema die
"offene Gemeinde - offene Kirche". Dieses Leitthema
versuchten wir z. B. bei Stadtteilkirchentagen, dem
Teekücheneinbau in der Kirche, der Öffnung des Wichernhauses
etc. umzusetzen. Mein Schwerpunkt war die Projekt- und
Gemeindefinanzierung. Da ist es eine Freude, mit welch hoher
Spendenbereitschaft unsere Gemeindearbeit von Ihnen
unterstützt wird. Bei all diesen Aufgaben ist es mir
wichtig, dass wir Kirche Jesu Christi sind und dass die
Frohe Botschaft unser roter Faden bei allen Entscheidungen
ist.
Alfred Huge
63 Jahre alt, verheiratet, drei erwachsene Kinder, fünf
Enkelkinder, gebürtiger Lehndorfer.
Von Beruf bin ich
Kaufmann. Bis zu meinem Ruhestand ab 2005 war ich als
Beauftragter für Diakonie und als Stadtdiakon tätig. Geprägt
haben mich mein Elternhaus, meine aktive Zeit in der
Christlichen Pfadfinderschaft und im VCP-Stamm J. H. Wichern,
meine Familie, mein Beruf bei verschiedenen Arbeitgebern
sowie die Kirche und ihre Diakonie, die Begegnung und das
Miteinander von vielen sehr unterschiedlichen Menschen. Dem
jetzigen Kirchenvorstand gehöre ich seit 2004 als berufenes
Mitglied an. Meine Vorstellungen von Gemeindeleben ist eine
offene Kirche, in der das Wort (Evangelium) und die Tat
(Diakonie) eine lebendige Einheit bilden. Als Bürger
engagiere ich mich bei der Braunschweiger Tafel e.V.
Matthias Kleiner
Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder (Zwillinge 11, 9
Jahre), seit drei Jahren in Lehndorf, Schulleiter der
Christophorusschule im Christlichen Jugenddorfwerk
Deutschlands e.V. Noch bin ich in der Gemeinde nicht fest
verwurzelt. So reizt mich die Vorstellung der Mitarbeit,
weil ich noch nicht jeden Winkel kenne. Mein Bild von
Gemeinde ist geprägt von den großen Ansprüchen Frieden,
Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung und Wohlstand für
alle. Für den einzelnen wünsche ich mir eine Gemeinde, in
der viele unterschiedliche Menschen sich beheimatet fühlen
können. Dies scheint mir in der zunehmend säkularisierten
und strukturlosen Welt immer wichtiger zu werden. Die
dramatisch knapper werdenden Mittel erfordern viel Phantasie
und Kreativität. Aus meiner Arbeit in leitender Position in
einem christlichen Bildungswerk kann ich einige Erfahrungen
für die Gemeinde nutzbar machen.
Detlef Quandt
65 Jahre, bis vor 3 Jahren als Deutsch- und Religionslehrer
tätig.
Ich habe in meinem Ruhestand Zeit, mich in der
Wicherngemeinde auch in Zukunft zu engagieren. Das Bemühen
um mehr Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung unserer
Schöpfung sind für mich drei entscheidende
Orientierungspunkte unseres Glaubens. Das hat mich
motiviert, mich für die Errichtung der Sonnenstromanlage auf
dem Kirchendach einzusetzen, und veranlasst mich z. B., nach
weiteren Möglichkeiten des Energiesparens in der Gemeinde zu
suchen. Außerdem leite ich die Redaktion von "Wichern
aktuell" und arbeite beim Marktkaffee mit. Bei allen meinen
Aktivitäten ist es mir wichtig, dass sie gemeinschafts- und
gemeindebildend sind.
Elge Rahm
Diplom-Mathematikerin, 44 Jahre
Ich lebe jetzt seit 10
Jahren mit meinem Mann und meinen beiden Kindern (11 und 7
Jahre alt) in Lehndorf und bin in Teilzeit bei einer
Unternehmensberatung für Informationstechnologie
beschäftigt. Seit der letzten Wahl bin ich
Kirchenvorsteherin in der Wicherngemeinde und habe mich
besonders in den Bereich Finanzen eingearbeitet. Außerdem
arbeite ich im Kindergottesdienst- und Kindermusicalteam mit
sowie bei der Gestaltung der Internet-Seiten unserer
Gemeinde. Als Bläserin im Posaunenchor meines Heimatortes
Destedt habe ich schon seit langem Spaß an der Kirchenmusik.
Ich würde auch gern weiterhin daran mitarbeiten, dass die
Wicherngemeinde trotz sinkender Finanzmittel so lebendig,
fröhlich und bunt bleibt wie bisher und allen Lehndorfern
und Kanzlerfeldern, egal ob jung oder alt, eine offene Tür
und ein offenes Ohr bietet.
Axel Rieke
50 Jahre alt, verheiratet, drei erwachsene Kinder.
Beruflich bin ich als Handwerksmeister im Maschinenbau im
Ausbildungsbereich der Firma Bühler tätig. Seit 1971 bin ich
als Pfadfinder in Lehndorf aktiv, des Weiteren seit vielen
Jahren 1. Vorsitzender des Freundes- und Fördervereins des
Stammes J.-H. Wichern e.V. In der noch laufenden Wahlperiode
gehöre ich dem Kirchenvorstand an. Eines meiner
Aufgabenbereiche lag im Bauausschuss - aufgrund meiner
beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse. Ich war bei der
Isolierung des Kirchenbodens, bei der Planung der
Kirchenküche und aktiv beim Umbau der Küche im Wichernhaus
beteiligt. Ein weiterer Schwerpunkt lag im Bereich der
Organisation und Durchführung von Gemeindefesten - eine
"offene Kirche für alle". In der kommenden Wahlperiode
möchte ich meine gesammelten Erfahrungen, mein Können und
Wissen weiterhin einbringen.
Hans-Heinrich Schweer
Ich bin 66 Jahre alt und wohne seit 1972 im Kanzlerfeld.
Seit Oktober 2005 arbeite ich im Kirchenvorstand mit. Viele
positive Glaubenserfahrungen habe ich gesammelt bei den
Gottesdiensten der Wichernkirche, bei Gesprächen mit den
Teilnehmern am biblischen Gesprächskreis und bei
Diskussionen mit Gemeindemitgliedern. Ich finde es wichtig,
die eigene Haltung zum christlichen Glauben, der mir in
allen Lebenslagen Hilfe und Trost bereitet, in die
Gemeindearbeit einzubringen, und möchte mich deshalb erneut
um einen Platz im Kirchenvorstand bewerben.
Karin Voeltz
Krankengymnastin, 42 Jahre.
Bereits seit 11 Jahren wohne ich mit meinem Mann und unseren
3 Kindern (13, 11 und 8 Jahre) im Kanzlerfeld. Seit 2003
vertrete ich Herrn Dr. Maier, der auf Grund einer Erkrankung
sein Amt niederlegen musste, im Kirchenvorstand. Management,
Haushaltsführung und Kinder sind Themen, die nicht nur in
der Familie und im Beruf, sondern gerade jetzt in der Kirche
sehr wichtig und gefragt sind. Daher möchte ich weiterhin
neben Kindergottesdienst- und Kindermusicalgestaltung im
Kirchenvorstand mitarbeiten. Ich vertraue auf Gottes Hilfe
und Ihre Unterstützung.
Die Ergebnisse der Wahl werden dann ab dem 27. März hier
zu finden sein.
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