|
Wichern aktuell 5/2005 |
|
Trauerwege als Lebenswege gemeinsam gehenWer Abschied nehmen muss von einem nahen Angehörigen, der erlebt, wie schwer sich unsere Mitmenschen tun, mit Trauernden umzugehen. Während wir mit frohen Themen jederzeit auf Gesprächspartner treffen, fühlen sich Menschen in Trauer oft allein gelassen. Trauer macht einsam. Sie wird unterdrückt bzw. nur zu Hause im stillen Kämmerchen gelebt und durchlitten. Trauer ist keine Krankheit. Im Gegenteil; nicht gelebte Trauer macht krank. Gemeinsam mit anderen Trauernden wollen wir in einer kleinen Gruppe Seele und Körper im Trauerprozess unterstützen. Wir werden miteinander einen Weg gehen, um unsere Lebensfreude wiederzufinden. An zehn Vormittagen soll Raum und Zeit sein, Trauerwege als Lebenswege gemeinsam zu gehen.
KirchenvorstandswahlAm 26. März 2006 ist Kirchenvorstandswahl - im letzten Heft war davon zu lesen, im nächsten werden sich die Kandidaten vorstellen, und im übernächsten werden Sie schon die Wahlergebnisse lesen können! Tempus fugit, die Zeit rennt - deshalb hier wieder wichtige Informationen zur Wahl: [weiter] Seniorenkreis im Wichernhaus - nur für Kanzlerfelder?Seit beinahe 30 Jahren - fast so lange, wie das Wichernhaus besteht - trifft sich ein Seniorenkreis im Kanzlerfeld. Als eingetragener Verein hielt er lockeren Kontakt zur Gemeinde, zumal viele Mitglieder in der Gemeinde aktiv waren, wahrte aber auch seine Selbständigkeit. Zuletzt wurde der Seniorenkreis von Herrn Bodenstein geleitet. Da die Mitglieder immer älter wurden, neue aber nicht dazukamen, musste Herr Bodenstein die Leitung aufgeben; der Verein wurde aufgelöst. Viele Senioren suchten aber nach einer Gelegenheit, sich weiter im Wichernhaus zu treffen, und baten die Wicherngemeinde, einen Seniorenkreis zu gründen. Dazu waren wir gern bereit - unter der Bedingung, dass der alte Kreis nicht einfach fortgeführt wird, sondern als Seniorenkreis der Wicherngemeinde für alle Interessierten offen ist. Nun haben wir also einen Seniorenkreis der Gemeinde, aber offensichtlich hält sich nach wie vor hartnäckig das Gerücht, er sei nur für Kanzlerfelder. Es ist aber wirklich nur ein Gerücht. Die Tatsache, dass der Seniorenkreis im Kanzlerfeld stattfindet, hat allein mit den baulichen Gegebenheiten zu tun: Die Treppe zum Gemeindesaal in Lehndorf ist so steil, dass viele Ältere sie nicht mehr bewältigen können. Im Wichernhaus ist alles ebenerdig, so dass man sich selbst mit einem Rolator gut bewegen kann. Zudem bieten wir allen, denen der Weg ins Kanzlerfeld zu beschwerlich oder zu weit ist, einen kostenlosen Fahrdienst an: unser Zivildienstleistender Sebastian Scheller holt Sie an Ihrer Haustür ab und bringt Sie nachher wieder bis zur Haustür - ein Anruf im Gemeindebüro unter 54594 genügt. Susanne Rieke (übrigens eine Lehndorferin!), die das Wichernhaus mit viel Liebe und großem Einsatz verwaltet und pflegt, ist auch eine Stütze des Seniorenkreises. Gemeinsam bereiten wir einen Nachmittag vor, an dem es an einer liebevoll dekorierten Kaffeetafel Zeit für Gespräche gibt. In Vorträgen und Erzählungen möchten wir Ihnen das Leben der Gemeinde, aber auch manches Interessante über Gott und die Welt nahe bringen. Lassen Sie sich überraschen, kommen Sie vorbei und lernen Sie den Seniorenkreis kennen: Sie werden freundlich und mit offenen Armen empfangen! Die nächsten Termine sind Donnerstag, der 24. November, und Donnerstag, der 15. Dezember, jeweils 15 Uhr im Wichernhaus. Es freuen sich auf Sie Susanne Rieke und Pfarrer Güntzel Schmidt Ein Dachs im Kanzlerfeld?
In der Braunschweiger Landeskirche ist die Wicherngemeinde eine der ersten Gemeinden, die mit der Anschaffung eines "Dachs" eine Lösung für die nicht mehr zu bezahlenden Energiekosten sucht. Ein Energieausschuss unserer Gemeinde, der mit Hilfe eines Energieberaters unsere Gebäude auf Möglichkeiten des Energiesparens untersuchte, kam sehr schnell zu dem Ergebnis, dass es aufgrund der Bauweise (Flachdächer, keine Unterkellerung und viele Kältebrücken) wenig zu verbessern gibt. Im Wichernhaus wurden allerdings 13 Oberlichtfenster mit Einfachverglasung entdeckt, die inzwischen eine Doppelverglasung haben. Da Dämmmaßnahmen nicht möglich sind, erscheint uns die Lösung mit dem "Dachs" als einzige entscheidende Verbesserung. Mit dem "Dachs" produzieren wir nun unseren eigenen Strom und verkaufen den überschüssigen Strom an die Braunschweiger Versorgungs-AG. Als Stromerzeuger können wir das Gas steuerlich günstiger bekommen. Wenn der "Dachs" möglichst lange unaufhörlich über das ganze Jahr läuft, hoffen wir, dass sich die Investition gelohnt hat und sich die Energiekosten für die Gemeinde reduzieren statt dem Trend entsprechend steigern. Über die Erfahrungen mit dem "Dachs" werden wir Sie weiter informieren und auf der Homepage Daten veröffentlichen, ähnlich, wie wir es ja schon mit der Sonnenstromanlage seit Jahren machen. Detlef Quandt Zwei Kindergärten unter einem DachDie Kindergärten der Wicherngemeinde haben noch Plätze freiIhr Kind wird 3 Jahre alt? Dann können Sie es ab sofort im Wichern-Kindergarten in der Sulzbacher Str. 41 in Lehndorf und im Geschwister-Sperling-Kindergarten im Kanzlerfeld anmelden.
Mehr zu den Kindergärten hier ... Kirche bei NachtDas beruhigende Plätschern des Wassers im Garten Eden war das erste, was ich wahrnahm, als ich bei der LÖW-Aktion "Kirche bei Nacht" die St.-Marien-Kirche in Lamme betrat. An einem Freitag im November war dort die Kirche bis Mitternacht geöffnet und lud Besucherinnen und Besucher jedes Alters zu einer ganz besonderen Entdeckungsreise ein. An liebevoll gestalteten Stationen, vom Paradies über die 10 Gebote und Psalmen bis hin zur Nachfolge Jesu machte ich mich auf die Spurensuche der Geschichte Gottes mit den Menschen. Die jeweiligen Impulse, die auf die biblischen Texte Bezug nahmen und mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben anregten, zeigten mir sehr eindrucksvoll, dass diese Geschichte Gottes mit den Menschen keine abstrakte und ferne ist, sondern auch meine ganz eigene Geschichte. Beruhigend war dabei nicht nur das Plätschern des Wassers, sondern die gesamte Atmosphäre in der Kirche, in der ich bei Kerzenschein und leiser Hintergrundmusik meinen Gedanken einfach nachhängen konnte. Aber die Impulse luden immer auch dazu ein, selber aktiv zu sein: z.B. beim Schreiben der "LÖW-Bibel", beim Füllen von Salzsäckchen oder beim Wortefinden in der Gebetsecke. Die gemeinsamen Gebetszeiten zu den vollen Stunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Aktionen sowie die musikalischen, sehr schönen Einlagen der LÖW-Musikgruppe zwischendurch rundeten diesen wunderbaren Abend ab. Ich selbst verbrachte einige Zeit bei der "Kirche bei Nacht" und hatte den Eindruck, dass sowohl Kinder und Jugendliche als auch die erwachsenen Besucherinnen und Besucher den umgestalteten Kirchraum und die gesamte Aktion sehr genießen konnten und begeistert nach Hause gingen. Schade für alle, die nicht dabei gewesen sind - aber vielleicht gibt´s ja im nächsten Jahr eine Neuauflage. Eine Besucherin Unbeliebter November……so lautet eine Überschrift in der Zeitung. Laut einer Umfrage, so wird berichtet, ist der November für die meisten Deutschen der unbeliebteste Monat. Der Wetterbericht spricht denn auch von "nasskaltem Schmuddelwetter" und tröstet mit dem Hinweis, dass auf den Kanarischen Inseln noch sommerliche Temperaturen herrschen. Viele Menschen folgen dieser Verlockung und entfliehen dem November durch Urlaub in südlichen Gefilden. Manchmal werde ich gefragt, warum ich das nicht auch tue, als Pensionär hätte ich doch Zeit dazu. Nein! Ich möchte den November erleben, mit Nebel und Regen, dunklen und trüben Tagen, die zum Kreislauf der Schöpfung ebenso gehören wie Frühlingserwachen, Vogelsang, Grünen und Blühen. Das Werden verstehe und erlebe ich nur, wenn ich mich dem Vergehen nicht verschließe. Letztes buntes Herbstlaub, das in plötzlich hervorbrechender Sonne aufleuchtet, erster glitzernder Raureif, kahles Geäst, das sich im Dunst des Himmels verliert: Das Leben entschwindet in die Unendlichkeit, "als welkten in den Himmeln ferne Gärten", wie es Rilke in einem Herbstgedicht ausdrückt. Vergänglichkeit - Unendlichkeit - Ewigkeit, sie werden im November begreifbar. Mir scheint es kein Zufall zu sein, dass der Ewigkeitssonntag in den November fällt, nach dessen Erleben ich mich umso mehr auf den Neubeginn im Advent freue. Darum liebe ich den November. Eberhard Fay 1 Jahr Marktkaffee
Bei gutem Wetter sitzen wir auf dem Kirchplatz, sonst in der Wichernkirche, und genießen bei Kaffee und Keksen das Miteinander und die nette Atmosphäre. Besonders freuen wir uns, wenn auch Mitglieder der anderen Lehndorfer Gemeinden bei uns hereinschauen. Vielleicht haben auch Sie beim nächsten Marktbesuch ein bisschen Zeit für einen Kaffee und ein gutes Gespräch. Das Kirchenkaffee ist geöffnet immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr.
Bis bald, im Namen des Teams Elke Frobese. Der Lebendige Adventskalender
Jung und Alt sind eingeladen, fast jeden Tag in der Zeit von 17.30 Uhr bis 17.45 Uhr vor einem entsprechend geschmückten und mit der Tageszahl versehenen Fenster zusammen zu kommen, um dort miteinander zu singen, Geschichten zu hören und sich vielleicht sogar bei einem Glühwein oder Kinderpunsch aufzuwärmen. (Um den Gastgebern die Arbeit zu erleichtern, bitten wir darum, Tassen selbst mitzubringen!) Für einen Moment wollen wir alle Hektik vergessen, uns begegnen, den Advent feiern und genießen. Jana Steiner Die Treffpunkte sind:
AdventsandachtenWir laden Sie herzlich ein zu den vier Adventsandachten in der Wichernkirche, die in diesem Jahr am Mittwoch, den 30. November um 20 Uhr beginnen. Eine halbe Stunde nachdenken, still werden, sich getragen fühlen. Eine halbe Stunde "aussteigen" und an Gott denken - an den, dessen Advent, dessen Ankunft in unserer Welt eigentlich all unsere Vorbereitung und unser Planen dient. Weitere Andachten immer mittwochs um 20 Uhr, am 7., 14. und 21.12. in der Wichernkirche. Markus Fay- Fürst / Güntzel Schmidt Einladung zu einem LichtbildervortragAm 7. Dezember 17 Uhr berichtet Ursula Przygoda in der Kirche über Südafrika - Land im Aufbruch. SeniorenadventSie sind eine gute Tradition in Wichern - die Adventsfeiern für Seniorinnen und Senioren in unserer Gemeinde. Auch in diesem Jahr möchten wir Sie herzlich zu einem Nachmittag in einer großen Runde mit Kaffee und Weihnachtsgebäck einladen und Sie mit Liedern, Geschichten und Gedichten auf die Weihnachtszeit einstimmen. Auch die Gelegenheit, mit alten Bekannten zu sprechen - und neuen, wie dem Tischnachbarn -, soll nicht zu kurz kommen.
Sie können sich die Adventsfeier aussuchen, die Ihnen terminlich am besten passt. Wir holen Sie auch gern von zu Hause ab (natürlich kostenlos!) und bringen Sie nach der Adventsfeier wieder bis zur Haustür! Bitte melden Sie sich telefonisch unter 5 45 94 oder per Mail zur Adventsfeier an, bitte bis spätestens zum 30.11.! Danke sehr! Frauenfrühstück 50+
Wir laden ein:
Auf Ihr Kommen freuen sich Brunhild Zervos und Ursula Przygoda. Einladung zum Epiphaniasempfang am 14. Jan. 2006Auch im neuen Jahr wollen wir uns wieder bei allen, die unser Gemeindeleben begleitet, gefördert und bereichert haben, bedanken und mit Ihnen gemeinsam das neue Jahr begrüßen.
Sie alle, die mit Gebet, Spenden und Tatkraft sich in und für die Mitmenschen in der Wicherngemeinde engagiert haben, sind ganz herzlich zu unserm Empfang eingeladen. Am Sonnabend, dem 14. Januar 2006 wollen wir um 18.00 Uhr mit einer Andacht und einem Rückblick auf das vergangene Jahr in der Kirche beginnen und anschließend miteinander feiern und essen. Essenbeiträge zum Büfett sind wie immer sehr willkommen. Detlef Quandt VerschiedenesMan liest es gernDanke - Danke - Danke!Ein herzliches Dankeschön an alle, die die Haussammlung des Diakonischen Werkes organisiert und durchgeführt haben. Ein genau so herzliches Dankeschön, geht an Sie, die Sie gespendet haben. Es ist eine Summe von rund 4726 € zusammengekommen. Unsere Wicherngemeinde kann stolz darauf sein, denn es wird sicherlich wieder das größte Spendenaufkommen der Braunschweiger Gemeinden sein, wie im vergangenen Jahr. Für den Diakonieausschuss Brunhild Zervos StrohsterneAuch in diesem Jahr hat Gertrud Drieschner wieder viele Strohsterne zugunsten der Straßenkinder in El Salvador gebastelt. Nach den Gottesdiensten, bei Gemeindeveranstaltungen und im Dritte-Welt-Laden werden die Strohsterne angeboten. Natürlich gibt es im Dritte-Welt- Laden auch dieses Jahr wieder viele Geschenkartikel.
|
| Matthias Rahm | zurück zu WA 5/05 | Stand: 08.12.2005 | Impressum: Wichern aktuell Impressum |