Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde
Wichern aktuell 4/2005 
Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

Entwicklungshilfe

Gemeinschaftsaktion Entwicklungshilfe

Es stimmt nicht, dass wir angesichts der erschütternden Nachrichten aus Afrika über Hungersnöte und z.B. Wassermangel nichts tun können. Eine leider immer kleiner werdende Gruppe in der Gemeinde, die Gemeinschaftsaktion Entwicklungshilfe, zeigt, dass auch wenige Menschen Projekte fördern und Hilfe leisten können. Wir laden Sie ein, sich mit einem Beitrag - am besten regelmäßig - zu beteiligen: 

Ev.-luth. Kirchengemeinde Wichern, 
EKK Hannover, 
BLZ 25060701, Kto.-Nr. 630560, 
Buchungstext: 0300.09.2213

In diesem Jahr hat die Gruppe beschlossen, die Arbeit der Dominikanerinnen in Ecuador mit 1.000 € zu unterstützen und den Bau einer Regenwasseranlage in Tansania mit 7.000 € zu ermöglichen.

Jährlich sterben ca. 2 Millionen Menschen an Malaria, davon sind 90% kleine Kinder. 

J. Sayer (Misereor)

Das Hilfswerk Misereor schreibt uns:

... herzlich danke ich Ihnen für Ihre großzügige Spende vom 6. Juli 2005 in Höhe von 7.000 € für den Bau einer Regenwasseranlage am St. Franzis Krankenhaus in Mahenge, Tansania. Ihre Spende gibt mir Mut und Zuversicht, dass wir wirklich Menschen helfen können, Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung zu bekommen. Das St. Franzis Krankenhaus versorgt etwa 400.000 Menschen. Es hat inzwischen fast 400 Betten und beliefert drei kleinere Hospitäler, sieben Gesundheitsstationen und 42 Armenapotheken mit Medikamenten und Ausrüstung. Mit Ihrer Hilfe können dort nun fünf jeweils 10.000 Liter fassende Tanks mit entsprechenden Filteranlagen installiert werden, die ausreichend viel Wasser in guter Qualität für die Herstellung von Infusionslösungen liefern. Dadurch wird die Versorgung der Kranken entscheidend verbessert, denn bisher mussten Infusionen aus weit entfernt liegenden Krankenhäusern zugekauft werden. 

Wie wichtig medizinische Versorgung ist, habe ich wieder auf meiner Reise nach Afrika im April erfahren. Ich habe mit einer Mutter gesprochen, die mit ihrem vierjährigen Kind unter großen Mühen von weit her gelaufen war; das Kind hatte Malaria. In letzter Not hat die Mutter es in das Gesundheitszentrum gebracht. Das Kind hatte Glück, dass die Mutter es dorthin geschafft hat. Es hätte sonst kaum eine Überlebenschance gehabt. Jährlich sterben ca. 2 Millionen Menschen an Malaria, davon sind 90 Prozent kleine Kinder. Aber wenn man da ein Kind so liegen sieht, die heiße Stirn befühlt und bedenkt, dass es im letzten Moment gerettet wurde - das fährt einem ganz anders unter die Haut. Herzlich danke ich Ihnen, dass Sie mit Ihrer Spende dazu beitragen, Leben zu retten. 

Mit freundlichen Grüßen Ihr Prof. Josef Sayer (Hauptgeschäftsführer).

Detlef Quandt


Es ist nicht dein Gut, mit dem du dich gegen die Armen großzügig erweist. 
Du gibst ihm nur zurück, was ihm gehört. 
Denn du hast dir nur herausgenommen, was zu gemeinsamer Nutzung gegeben ist. 
Die Erde ist für alle da, nicht nur für die Reichen. 

Ambrosius, Bischof von Mailand im 4. Jahrhundert


Matthias Rahm zurück zu WA 4/05 Stand: 24.09.2005 Impressum: Wichern aktuell Impressum