Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde
Wichern aktuell 3/2005 
Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

Nachrichten, Einladungen und Gruppen

Nachrichten aus der Gemeinde

Einladungen

Gruppen


Nachrichten

Trauer um Günter Hahne

Bild von Günter Hahne Günter Hahnes Leben war entscheidend von dem Bestreben geleitet, das Miteinanderleben im entstehenden Stadtteil Kanzlerfeld zu fördern. Wie und wo können sich Neubürger kennen lernen, miteinander in Kontakt kommen, Ideen zu einem besseren Leben entwickeln und umsetzen? Im Organisieren solcher Prozesse war Günter Hahne ein Meister. Er scheute keine Anstrengungen dieses neben Beruf und Familie originell voran zu treiben. 

Bessere Entwicklungsmöglichkeiten vor allem für die Kinder führten zum Bau des Geschwister-Sperling-Kindergartens und des Aktivspielplatzes. Und wer denkt nicht gleich beim Namen Günter Hahne an die unvergesslichen Wochenenden in der Bildungsstätte Germershausen? 

Die gemeinsame Suche nach dem Weg der Gemeinde, die vielen großen Gemeindefeste, das Erntegaben-Einholen, Treffpunkte, wo Alt und Jung miteinander ins Gespräch kamen. Viele Erinnerungen werden wach! Wir haben ihm viel zu verdanken und wollen ihn in Erinnerung behalten. 

Detlef Quandt


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Gefängnisgruppe braucht Verstärkung

Eine Gruppe Ehrenamtlicher besucht im Namen der Wicherngemeinde einmal monatlich Sonnabend nachmittags Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt. 

Wir setzen uns mit den Häftlingen - das sind immer etwa 20 - an eine Kaffeetafel und haben ein Ohr für die großen und kleinen Sorgen dieser Menschen. Die Isolation ist gerade in der Untersuchungshaft wegen der noch laufenden Ermittlungsverfahren unvorstellbar groß: Kaum Besuch (30 Min. in 14 Tagen), kaum Telefon (ein kurzes Gespräch pro Woche), 23 Stunden täglich Einschluss. Und das nicht nur für einige Wochen, sondern für viele Monate.

Diese Abgeschiedenheit und die Entbehrung schlichter menschlicher Zuwendung, z.B. eines Gesprächs, kann einer Wiedereingliederung in ‚normale' gesellschaftliche Bezüge nur abträglich sein. Die Gefangenen verlernen einen würdigen Umgang miteinander, meinen wir.

Wir möchten gerne diese Arbeit fortsetzen. Dazu benötigen wir jedoch mehr personelle Unterstützung. Leider sind nämlich einige unserer Mitglieder ausgeschieden. Unsere Gruppe ist sehr klein geworden. Vielleicht möchten Sie bei uns mitmachen, oder vielleicht kennen Sie jemanden, der Interesse daran haben könnte. Wenden Sie sich bitte an Herrn Fay-Fürst, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen möchten.

Für die Gruppe Gisela Buß, Angelika Frank


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Aufgeschnappt

Treffen sich eine Lehndorferin und eine Kanzlerfelderin am Saarplatz. Sagt die Lehndorferin "ist doch schön, dass Sie jetzt wieder einen Supermarkt im Kanzlerfeld haben!" Begeistert bestätigt die Angesprochene, dass sie das auch sehr begrüßt und das Angebot toll findet. Beide sind des Lobes voll und geben aber auch ihrer Sorge Ausdruck, dass zu viele mit dem Auto woanders einkaufen könnten.

Wir wünschen den Bewohnerinnen und Bewohnern im Kanzlerfeld, dass die Möglichkeit, wieder in ihrem Zentrum einkaufen zu können, möglichst lang erhalten bleibt, auch über die Zeit der Erprobung hinaus. Insbesondere im Interesse der älteren und nicht motorisierten Bürger, aber auch im Interesse gesunder Wohn-, Versorgungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für alle.

Die Redaktion


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Neue Bürozeiten

Ab dem 1. Mai 2005 können nur noch die folgenden Bürozeiten, ausschließlich in Lehndorf, angeboten werden:

Montag    8 - 12 Uhr
Dienstag    8 - 12 Uhr
Mittwoch   geschlossen
Donnerstag    8 - 12 Uhr
Freitag  16 - 18 Uhr

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Wie kommt der Gemeindebrief zu Ihnen?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Gemeindebrief zu Ihnen kommt?

Über 4200 Exemplare werden nach der Anlieferung vom Zivi bzw. einem Ersatzteam zu Paketen zusammengestellt und den 51 Verteilerinnen und Verteilern ins Haus gebracht. Diese tragen sie - natürlich ehrenamtlich - in ihren jeweiligen Verteilbezirken aus.

Ich finde diese Tätigkeit interessant und lohnend. Zum einen lernt man seine nähere Wohnumgebung noch besser kennen - so weiß ich z.B. erst durch den Versuch, die Sulzbacher Straße komplett zu beliefern, dass es die Hausnummern 1 bis 21 dort gar nicht gibt -, zum anderen ergeben sich Gelegenheiten zu einem kurzen Gespräch. Etwas unangenehm ist es, wenn man bei Mehrfamilienhäusern, die nicht mit Außenbriefkästen versehen sind, bei einem Bewohner klingeln muss, um an die Briefkästen im Inneren zu gelangen. Der Unmut derjenigen, bei denen aus diesem Grunde wohl häufig geklingelt wird, ist nur zu verständlich, doch wenn ich mein Anliegen erläutert habe, wandelt er sich in Verständnis und Freundlichkeit. 

Man bemerkt so, dass der Gemeindebrief in der Regel gern gelesen, dankbar entgegengenommen und manchmal auch schon erwartet wird. Übrigens erhalten ihn alle Haushalte, ungeachtet der Konfession oder Gemeindezugehörigkeit. Denn die Informationen sind für alle interessant, die Angebote gelten allen Menschen im Stadtteil.

Passbild Eberhard FayHerzlich danke ich an dieser Stelle den nach langjähriger Tätigkeit aus Gesundheits- und Altersgründen ausgeschiedenen Verteilerinnen Frau Ursula Adam, Frau Lisbeth Hylla, Frau Gudrun Kirstein und Frau Christine Treisch; für sie wurde Ersatz gefunden, doch benötigt das Verteilerteam weitere Verjüngung. 

Sind Sie interessiert? Dann wenden Sie sich an das Gemeindebüro oder an mich, Tel. 500392.

Eberhard Fay


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Weltgebetstag 2005

"Lasst uns Licht sein", so lautete das Motto des Weltgebetstags am 5. März. 

Mit viel Liebe hatten Frauen der Kreuzgemeinde und der Nachbargemeinden den Tag vorbereitet. Vor dem Gottesdienst (ca. 130 Besucher) gab es ein gemütliches Kaffeetrinken in der Pfarrscheune mit Informationen über das Land, aus dem die Gottesdienstordnung diesmal kam: Polen. Im Gottesdienst, durch verschiedene Elemente aufgelockert, entstand durch viele Kerzen, die jeder Besucher bekam, ein Gefühl der Verbundenheit untereinander. Unsere östlichen Nachbarn sind uns ein Stück näher gerückt, und wir wurden uns der kulturellen Gemeinsamkeiten bewusst. 

Dank an alle Mitwirkenden für den gut gelungenen Nachmittag. 

Ursula Przygoda


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Einladungen

Frauenfrühstück 50+

 Das Frauenfrühstück findet jeweils am 1. Donnerstag im Monat im Gemeindehaus in der Sulzbacher Straße (wenn nichts anderes vermerkt ist) statt.

Logo Frauenfrühstück 50 plus Wir laden ein: 

7. Juli
Neues aus Siebenbürgen. Referent Hartmut Padel

4. August
Lehndorf ohne braune Wurzeln. Referentin Gunnhild Ruben 

8. September
Tansania. Referenten Christa und Arnold Kiel 

Wir freuen uns auf Sie! 

Brunhild Zervos und Ursula Przygoda


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Orgelspielen für Anfänger

Nachdem wir eine sehr gute neue Orgel haben, kann ich endlich auch die Werbetrommel rühren!

Ich möchte jungen Menschen ab ca. 12 Jahren, die schon Klavier spielen, Lust machen, auch Kirchenorgel spielen zu lernen. Die Orgel wird die "Königin der Instrumente" genannt. Das hat seinen Grund. Dieses Instrument eröffnet dem, der es spielt, eine komplett neue Klang- und Instrumentalwelt, die mit Klavier oder auch Heimorgel nur wenig zu tun hat, und macht es durch die Register möglich, andere Instrumente erklingen zu lassen: Flöten, Streichinstrumente, Trompeten, Zungenstimmen.

Gespielt wird auf den so genannten Manualen (das sind Tastaturen, die mit den Händen gespielt werden (unserer Orgel hat zwei Manuale) und mit dem Pedal (einer Tastatur, die mit den Füßen gespielt wird). Eine Vielzahl von Klangkombinationen geben Möglichkeiten der künstlerischen Gestaltung.

Neue Orge, vor dem Einbau  
Unsere neue Orgel noch vor dem endgültigen Einbau. Das Pedal fehlt noch.

Wer daran interessiert ist, dieses Instrument zu lernen, kann sich jederzeit telefonisch bei mir melden oder auch nach dem Gottesdienst an der Orgel. In unserer Landeskirche gibt es Angebote für privaten Orgelunterricht durch unsere hauptamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker und dazu regelmäßige Angebote, um die Orgelprüfungen abzulegen. 

Heidi Diemer-Quandt, Tel. 500977

Geburtstagskaffee für Senioren

Der nächste Geburtstagskaffee für Senioren ist am Donnerstag, 11. August, 15.30 - 17.00 Uhr, im Wichernhaus Kanzlerfeld. Wenn Sie zum Wichernhaus gefahren werden möchten, bitten wir um Anmeldung im Gemeindebüro 5 45 94.

Passbild Ruth FiedlerNeuer Schwung im Wichernchor

Mit viel Singfreude stellte sich der Kirchenchor unter der neuen Leitung von Frau Ruth Fiedler im Gottesdienst vor. Ein Gospel zu singen, war für uns "alte" Chormitglieder ungewohnt, aber es hat großen Spaß gemacht. Zu unserer Freude waren auch einige neue Sängerinnen und Sänger dabei. Wir wurden mit spontanem Applaus belohnt. 

In unserer fröhlichen Chorgemeinschaft sind weitere Mitglieder herzlich willkommen. 
Wir proben jeden Mittwoch um 20 Uhr in der Wichernkirche.

Helga Rodekohr

Abendgottesdienste

Einladung zu Abendgottesdiensten am 19.6., 17.7., 21.8. und 18.9. um 20 Uhr, Wichernkirche

Wir möchten Sie ganz herzlich zu den nächsten Abendgottesdiensten einladen.

Gruppen in der Gemeinde

Unterweg in "böhmischen Dörfern"

Hin und wieder liest man in Märchen oder in Kinderbüchern, dass ein Kind auf geheimnisvolle Weise, zum Beispiel mit Hilfe eines Zaubertranks, auf Zwergengröße schrumpft, um dann durch einen für Erwachsene unsichtbaren Eingang in eine Welt zu gelangen, die fremd und voller neuer Eindrücke ist. Ähnlich erging es mir kürzlich. Zunächst sah alles ganz harmlos aus. Die Tür, die sich mir öffnete, führte in ein ganz normales Haus in Lehndorf in der Koblenzer Straße. In einem Zimmer stand ein großer Tisch bereit mit mehreren Stühlen ringsherum, auf dem Tisch Gläser und Getränke. Und auch die acht Menschen, die nach und nach eintrudelten, wirkten normal. 

Waren sie es wirklich - die drei tatsächlich anwesenden Frauen und die fünf tatsächlich anwesenden Männer sowie die anderen lediglich virtuell Anwesenden? Virtuell anwesend - was sollte das denn heißen? Spiritismus? Waren Spukgestalten unterwegs, und das im Beisein zweier Pastoren? Kein Lufthauch war zu spüren, kein Spinnwebgewand flatterte, und keine kalte Hand fasste unvermittelt nach mir. Es war die Sprache, die alles so fremd machte - eine Geheimsprache! Worte und Laute sprudelten aus den Mündern heraus wie: Java-Script, Quelltext, Front-Page, html, google, gnu, plug-in, mozilla, pdf, xml, css, editor - und die Menschen freuten sich darüber, lachten, und amüsierten sich offenbar blendend. Ich wollte schon wieder gehen, da fielen sie zurück in die Alltagssprache und behaupteten, sie seien die Internet-Runde der Wicherngemeinde bzw. des Gemeindeverbunds LÖW (Lamme, Ölper, Wichern).

Nicht aus bömischen Dörfern, sondern aus Lamme waren gekommen Bernhard Kiy und Birgit Adlung und aus Ölper Andrea Morgenroth. Aus der Wicherngemeinde waren anwesend Güntzel Schmidt, das Ehepaar Elge und Matthias Rahm sowie Manfred Matzke und Martin Ahrens - und die virtuellen Mitglieder Karin Voeltz und Mattis Völker. Sie alle bemühen sich, ihre Gemeinden im Internet darzustellen, und dies auf möglichst attraktive Weise. 

Die Gruppe existiert seit 2001, angefangen hat es mit zwei und dann drei Mitgliedern. Güntzel Schmidt hatte die Idee, die Wicherngemeinde und dann auch die LÖW-Gemeinden mit einer Home-Page im Internet zu präsentieren - ein Novum in Kirchenkreisen. Inzwischen stehen rund 500 Seiten im Internet - eine gemeinsame Seite LÖW, eine Wichern-Seite und der Gemeindebrief Wichern aktuell. Alles ist über Stichworte miteinander verlinkt und führt durch Anklicken zu weiteren erläuternden Seiten. 

Die Internet-Runde bei der Arbeit. Familie Rahm, Andrea Morgenroth, Birgit Adlung
Die Internet-Runde bei der Arbeit. Familie Rahm, Andrea Morgenroth, Birgit Adlung.

Die Startseiten werden wöchentlich aktualisiert. Das erledigt Güntzel Schmidt, der bisher auch für alle LÖW-Seiten zuständig ist. Für die individuellen Gemeindeseiten muss jede Gemeinde selbst sorgen. Da hat Wichern bisher die Nase vorn, aber mit ein bisschen Nachhilfe durch die Internet-Runde werden auch die Gemeinden Lamme und Ölper sicher bald in der Lage sein, sich in interessanter und gekonnter Form darzustellen. "Vor der Technik muss keiner Angst haben, das kann man lernen", sagt Matthias Rahm, der Wichern aktuell ins Internet stellt und dafür die Bildbearbeitung besorgt. Elge Rahm bearbeitet die Seiten des Kirchenvorstands, und Manfred Matzke programmiert im Rahmen der Serviceangebote der Gemeinde Melodien von Kirchenliedern - natürlich nur soweit sie nicht GEMA- geschützt sind.

Die Gemeinden Lamme und Ölper stehen mit ihrem Internet-Auftritt noch am Anfang. Alle sind wiss- und lernbegierig und freuen sich jedes Mal auf die Gemeinschaft und den anregenden und lautstarken Austausch. 

Neue Mitglieder zu den monatlichen Treffen sind gern gesehen. Kontakt und Einblick in die Seiten kann aufgenommen werden über www.wichern-bs.de

Anne-Margret Rietz

Förderverein

Liebe Lehndorfer und Kanzlerfelder, 

nun kann es losgehen. Der Förderverein der Wicherngemeinde ist eingetragen im Vereinsregister und ist als gemeinnützig anerkannt. 

Noch einmal zur Erinnerung: Wir haben den Verein gegründet, weil deutlich ist, dass die Wicherngemeinde mit den Mitteln aus den Kirchensteuern, ihr breites Angebot vom Kindergarten bis zum Seniorenkreis auf lange Sicht nicht mehr aufrecht erhalten kann. Nach unserer Meinung gehört aber eine Kirche mit einem vielfältigen Gemeindeleben in unsere Stadtteile.

Wir hoffen, dass viele diese Meinung mit uns teilen. Wir wenden uns insbesondere auch an die Mitbewohner, die aus unterschiedlichen Gründen keine Kirchensteuer zahlen, die aber trotzdem bereit sind, die Kirchengemeinde in ihrem Stadtteil zu unterstützen. Hier wissen Sie, wo das Geld bleibt, und Sie können als Mitglied des Fördervereins bei der Verwendung der Gelder mitbestimmen. Der Mindestbeitrag für den Verein beträgt 5 Euro im Monat und kann auf Nachfrage gesenkt werden, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Selbstverständlich sind auch ohne Mitgliedschaft einmalige Spenden möglich. 

Alle Spenden und Vereinsbeiträge sind steuerlich absetzbar. Es wäre schön, wenn Sie sich entschließen würden, dem Förderverein der Wicherngemeinde beizutreten.

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen der Vorstand des Fördervereins Gernot Tartsch, Markus Fay-Fürst, Joachim Rollwage, Günther Meyerhof, Dr. Ira Leonhard, Dr. Kerstin Lidle-Haas, Johannes Tersteegen, Alfred Huge

Förderverein Wicherngemeinde Braunschweig e.V. 
Sulzbacher Str. 41 - 38116 Braunschweig 
Tel. 0531 / 54592 

Bankverbindung: Evangelische Kreditgenossenschaft eG 
Bankleitzahl: 25060701 
Kontonummer: 0619671


Matthias Rahm zurück zu WA 3/05 Stand: 17.06.2005 Impressum: Wichern aktuell Impressum