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Nachrichten, Einladungen und
Gruppen
Trauer um Günter Hahne
Günter Hahnes Leben war entscheidend
von dem Bestreben geleitet, das Miteinanderleben im
entstehenden Stadtteil Kanzlerfeld zu fördern. Wie und wo
können sich Neubürger kennen lernen, miteinander in Kontakt
kommen, Ideen zu einem besseren Leben entwickeln und
umsetzen? Im Organisieren solcher Prozesse war Günter Hahne
ein Meister. Er scheute keine Anstrengungen dieses neben
Beruf und Familie originell voran zu treiben.
Bessere
Entwicklungsmöglichkeiten vor allem für die Kinder führten
zum Bau des Geschwister-Sperling-Kindergartens und des
Aktivspielplatzes. Und wer denkt nicht gleich beim Namen
Günter Hahne an die unvergesslichen Wochenenden in der
Bildungsstätte Germershausen?
Die gemeinsame Suche nach dem
Weg der Gemeinde, die vielen großen Gemeindefeste, das
Erntegaben-Einholen, Treffpunkte, wo Alt und Jung
miteinander ins Gespräch kamen. Viele Erinnerungen werden
wach! Wir haben ihm viel zu verdanken und wollen ihn in
Erinnerung behalten.
Detlef Quandt
Gefängnisgruppe braucht Verstärkung
Eine Gruppe Ehrenamtlicher besucht im Namen der
Wicherngemeinde einmal monatlich Sonnabend nachmittags
Häftlinge in der Justizvollzugsanstalt.
Wir setzen uns mit
den Häftlingen - das sind immer etwa 20 - an eine
Kaffeetafel und haben ein Ohr für die großen und kleinen
Sorgen dieser Menschen. Die Isolation ist gerade in der
Untersuchungshaft wegen der noch laufenden
Ermittlungsverfahren unvorstellbar groß: Kaum Besuch (30
Min. in 14 Tagen), kaum Telefon (ein kurzes Gespräch pro
Woche), 23 Stunden täglich Einschluss. Und das nicht nur für
einige Wochen, sondern für viele Monate.
Diese
Abgeschiedenheit und die Entbehrung schlichter menschlicher
Zuwendung, z.B. eines Gesprächs, kann einer
Wiedereingliederung in ‚normale' gesellschaftliche Bezüge
nur abträglich sein. Die Gefangenen verlernen einen würdigen
Umgang miteinander, meinen wir.
Wir möchten gerne diese
Arbeit fortsetzen. Dazu benötigen wir jedoch mehr personelle
Unterstützung. Leider sind nämlich einige unserer Mitglieder
ausgeschieden. Unsere Gruppe ist sehr klein geworden.
Vielleicht möchten Sie bei uns mitmachen, oder vielleicht
kennen Sie jemanden, der Interesse daran haben könnte.
Wenden Sie sich bitte an Herrn Fay-Fürst, wenn Sie Kontakt
zu uns aufnehmen möchten.
Für die Gruppe Gisela Buß,
Angelika Frank
Aufgeschnappt
Treffen sich eine Lehndorferin
und eine Kanzlerfelderin am Saarplatz. Sagt die Lehndorferin "ist doch schön, dass Sie jetzt wieder einen Supermarkt im
Kanzlerfeld haben!" Begeistert bestätigt die Angesprochene,
dass sie das auch sehr begrüßt und das Angebot toll findet.
Beide sind des Lobes voll und geben aber auch ihrer Sorge
Ausdruck, dass zu viele mit dem Auto woanders einkaufen
könnten.
Wir wünschen den Bewohnerinnen und Bewohnern im
Kanzlerfeld, dass die Möglichkeit, wieder in ihrem Zentrum
einkaufen zu können, möglichst lang erhalten bleibt, auch
über die Zeit der Erprobung hinaus. Insbesondere im
Interesse der älteren und nicht motorisierten Bürger, aber
auch im Interesse gesunder Wohn-, Versorgungs- und
Kommunikationsmöglichkeiten für alle.
Die Redaktion
Neue Bürozeiten
Ab dem 1. Mai 2005 können nur noch die folgenden Bürozeiten,
ausschließlich in Lehndorf, angeboten werden:
| Montag |
8 - 12 Uhr |
| Dienstag |
8 - 12 Uhr |
| Mittwoch |
geschlossen |
| Donnerstag |
8 - 12 Uhr |
| Freitag |
16 - 18 Uhr |
Wie kommt der Gemeindebrief zu Ihnen?
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Gemeindebrief
zu Ihnen kommt?
Über 4200 Exemplare werden nach der
Anlieferung vom Zivi bzw. einem Ersatzteam zu Paketen
zusammengestellt und den 51 Verteilerinnen und Verteilern
ins Haus gebracht. Diese tragen sie - natürlich ehrenamtlich -
in ihren jeweiligen Verteilbezirken aus.
Ich finde diese
Tätigkeit interessant und lohnend. Zum einen lernt man seine
nähere Wohnumgebung noch besser kennen - so weiß ich z.B.
erst durch den Versuch, die Sulzbacher Straße komplett zu
beliefern, dass es die Hausnummern 1 bis 21 dort gar nicht
gibt -, zum anderen ergeben sich Gelegenheiten zu einem
kurzen Gespräch. Etwas unangenehm ist es, wenn man bei
Mehrfamilienhäusern, die nicht mit Außenbriefkästen versehen
sind, bei einem Bewohner klingeln muss, um an die
Briefkästen im Inneren zu gelangen. Der Unmut derjenigen,
bei denen aus diesem Grunde wohl häufig geklingelt wird, ist
nur zu verständlich, doch wenn ich mein Anliegen erläutert
habe, wandelt er sich in Verständnis und Freundlichkeit.
Man
bemerkt so, dass der Gemeindebrief in der Regel gern
gelesen, dankbar entgegengenommen und manchmal auch schon
erwartet wird. Übrigens erhalten ihn alle Haushalte,
ungeachtet der Konfession oder Gemeindezugehörigkeit. Denn
die Informationen sind für alle interessant, die Angebote
gelten allen Menschen im Stadtteil.
Herzlich danke ich an
dieser Stelle den nach langjähriger Tätigkeit aus
Gesundheits- und Altersgründen ausgeschiedenen
Verteilerinnen Frau Ursula Adam, Frau Lisbeth Hylla, Frau
Gudrun Kirstein und Frau Christine Treisch; für sie wurde
Ersatz gefunden, doch benötigt das Verteilerteam weitere
Verjüngung.
Sind Sie interessiert? Dann wenden Sie sich an
das Gemeindebüro oder an mich, Tel. 500392.
Eberhard Fay
Weltgebetstag 2005
"Lasst uns Licht sein", so lautete das Motto des
Weltgebetstags am 5. März.
Mit viel Liebe hatten Frauen der
Kreuzgemeinde und der Nachbargemeinden den Tag vorbereitet.
Vor dem Gottesdienst (ca. 130 Besucher) gab es ein
gemütliches Kaffeetrinken in der Pfarrscheune mit
Informationen über das Land, aus dem die Gottesdienstordnung
diesmal kam: Polen. Im Gottesdienst, durch verschiedene
Elemente aufgelockert, entstand durch viele Kerzen, die
jeder Besucher bekam, ein Gefühl der Verbundenheit
untereinander. Unsere östlichen Nachbarn sind uns ein Stück
näher gerückt, und wir wurden uns der kulturellen
Gemeinsamkeiten bewusst.
Dank an alle Mitwirkenden für den
gut gelungenen Nachmittag.
Ursula Przygoda
Frauenfrühstück 50+
Das Frauenfrühstück findet jeweils am 1. Donnerstag im Monat
im Gemeindehaus in der Sulzbacher Straße (wenn nichts
anderes vermerkt ist) statt.
Wir laden ein:
7. Juli
Neues aus Siebenbürgen. Referent Hartmut Padel
4. August
Lehndorf ohne braune Wurzeln. Referentin Gunnhild Ruben
8. September
Tansania. Referenten Christa und Arnold Kiel
Wir freuen uns auf Sie!
Brunhild Zervos und Ursula Przygoda
Orgelspielen für Anfänger
Nachdem wir eine sehr gute neue Orgel haben, kann ich
endlich auch die Werbetrommel rühren!
Ich möchte jungen
Menschen ab ca. 12 Jahren, die schon Klavier spielen, Lust
machen, auch Kirchenorgel spielen zu lernen. Die Orgel wird
die "Königin der Instrumente" genannt. Das hat seinen Grund.
Dieses Instrument eröffnet dem, der es spielt, eine komplett
neue Klang- und Instrumentalwelt, die mit Klavier oder auch
Heimorgel nur wenig zu tun hat, und macht es durch die
Register möglich, andere Instrumente erklingen zu lassen:
Flöten, Streichinstrumente, Trompeten, Zungenstimmen.
Gespielt wird auf den so genannten Manualen (das sind
Tastaturen, die mit den Händen gespielt werden (unserer
Orgel hat zwei Manuale) und mit dem Pedal (einer Tastatur,
die mit den Füßen gespielt wird). Eine Vielzahl von
Klangkombinationen geben Möglichkeiten der künstlerischen
Gestaltung.
Unsere neue Orgel noch vor dem endgültigen Einbau. Das Pedal fehlt noch.
Wer daran interessiert ist, dieses Instrument zu
lernen, kann sich jederzeit telefonisch bei mir melden oder
auch nach dem Gottesdienst an der Orgel. In unserer
Landeskirche gibt es Angebote für privaten Orgelunterricht
durch unsere hauptamtlichen Kirchenmusikerinnen und
Kirchenmusiker und dazu regelmäßige Angebote, um die
Orgelprüfungen abzulegen.
Heidi Diemer-Quandt, Tel. 500977
Geburtstagskaffee für Senioren
Der nächste Geburtstagskaffee für Senioren ist am
Donnerstag, 11. August, 15.30 - 17.00 Uhr, im Wichernhaus
Kanzlerfeld. Wenn Sie zum Wichernhaus gefahren werden
möchten, bitten wir um Anmeldung im Gemeindebüro 5 45 94.
Neuer Schwung im Wichernchor
Mit viel Singfreude stellte sich der Kirchenchor unter der
neuen Leitung von Frau Ruth Fiedler im Gottesdienst vor. Ein
Gospel zu singen, war für uns "alte" Chormitglieder
ungewohnt, aber es hat großen Spaß gemacht. Zu unserer
Freude waren auch einige neue Sängerinnen und Sänger dabei.
Wir wurden mit spontanem Applaus belohnt.
In unserer
fröhlichen Chorgemeinschaft sind weitere Mitglieder herzlich
willkommen.
Wir proben jeden Mittwoch um 20 Uhr in der
Wichernkirche.
Helga Rodekohr
Abendgottesdienste
Wir möchten Sie ganz herzlich zu den nächsten
Abendgottesdiensten einladen.
Unterweg in "böhmischen Dörfern"
Hin und wieder liest man in Märchen oder in
Kinderbüchern, dass ein Kind auf geheimnisvolle Weise, zum
Beispiel mit Hilfe eines Zaubertranks, auf Zwergengröße
schrumpft, um dann durch einen für Erwachsene unsichtbaren
Eingang in eine Welt zu gelangen, die fremd und voller
neuer Eindrücke ist. Ähnlich erging es mir kürzlich.
Zunächst sah alles ganz harmlos aus. Die Tür, die sich mir
öffnete, führte in ein ganz normales Haus in Lehndorf in der
Koblenzer Straße. In einem Zimmer stand ein großer Tisch
bereit mit mehreren Stühlen ringsherum, auf dem Tisch Gläser
und Getränke. Und auch die acht Menschen, die nach und nach
eintrudelten, wirkten normal.
Waren sie es wirklich - die
drei tatsächlich anwesenden Frauen und die fünf tatsächlich
anwesenden Männer sowie die anderen lediglich virtuell
Anwesenden? Virtuell anwesend - was sollte das denn heißen?
Spiritismus? Waren Spukgestalten unterwegs, und das im
Beisein zweier Pastoren? Kein Lufthauch war zu spüren, kein
Spinnwebgewand flatterte, und keine kalte Hand fasste
unvermittelt nach mir. Es war die Sprache, die alles so
fremd machte - eine Geheimsprache! Worte und Laute
sprudelten aus den Mündern heraus wie: Java-Script,
Quelltext, Front-Page, html, google, gnu, plug-in, mozilla,
pdf, xml, css, editor - und die Menschen freuten sich
darüber, lachten, und amüsierten sich offenbar blendend. Ich
wollte schon wieder gehen, da fielen sie zurück in die
Alltagssprache und behaupteten, sie seien die Internet-Runde der Wicherngemeinde bzw. des Gemeindeverbunds LÖW
(Lamme, Ölper, Wichern).
Nicht aus bömischen Dörfern,
sondern aus Lamme waren gekommen Bernhard Kiy und Birgit
Adlung und aus Ölper Andrea Morgenroth. Aus der
Wicherngemeinde waren anwesend Güntzel Schmidt, das Ehepaar
Elge und Matthias Rahm sowie Manfred Matzke und Martin
Ahrens - und die virtuellen Mitglieder Karin Voeltz und
Mattis Völker. Sie alle bemühen sich, ihre Gemeinden im
Internet darzustellen, und dies auf möglichst attraktive
Weise.
Die Gruppe existiert seit 2001, angefangen hat es mit
zwei und dann drei Mitgliedern. Güntzel Schmidt hatte die
Idee, die Wicherngemeinde und dann auch die LÖW-Gemeinden
mit einer Home-Page im Internet zu präsentieren - ein Novum
in Kirchenkreisen. Inzwischen stehen rund 500 Seiten im
Internet - eine gemeinsame Seite LÖW, eine Wichern-Seite und
der Gemeindebrief Wichern aktuell. Alles ist über Stichworte
miteinander verlinkt und führt durch Anklicken zu weiteren
erläuternden Seiten.

Die Internet-Runde bei der Arbeit. Familie Rahm, Andrea Morgenroth, Birgit Adlung.
Die Startseiten werden wöchentlich
aktualisiert. Das erledigt Güntzel Schmidt, der bisher auch
für alle LÖW-Seiten zuständig ist. Für die individuellen
Gemeindeseiten muss jede Gemeinde selbst sorgen. Da hat
Wichern bisher die Nase vorn, aber mit ein bisschen
Nachhilfe durch die Internet-Runde werden auch die
Gemeinden Lamme und Ölper sicher bald in der Lage sein, sich
in interessanter und gekonnter Form darzustellen. "Vor der
Technik muss keiner Angst haben, das kann man lernen", sagt Matthias Rahm, der Wichern aktuell ins Internet stellt und dafür die Bildbearbeitung besorgt. Elge Rahm bearbeitet die Seiten
des Kirchenvorstands, und Manfred Matzke programmiert im
Rahmen der Serviceangebote der Gemeinde Melodien von
Kirchenliedern - natürlich nur soweit sie nicht GEMA-
geschützt sind.
Die Gemeinden Lamme und Ölper stehen mit
ihrem Internet-Auftritt noch am Anfang. Alle sind wiss- und
lernbegierig und freuen sich jedes Mal auf die Gemeinschaft
und den anregenden und lautstarken Austausch.
Neue
Mitglieder zu den monatlichen Treffen sind gern gesehen.
Kontakt und Einblick in die Seiten kann aufgenommen werden
über www.wichern-bs.de.
Anne-Margret Rietz
Förderverein
Liebe Lehndorfer und Kanzlerfelder,
nun kann es losgehen.
Der Förderverein der Wicherngemeinde ist eingetragen im
Vereinsregister und ist als gemeinnützig anerkannt.
Noch einmal zur Erinnerung:
Wir haben den Verein gegründet,
weil deutlich ist, dass die Wicherngemeinde mit den Mitteln
aus den Kirchensteuern, ihr breites Angebot vom Kindergarten
bis zum Seniorenkreis auf lange Sicht nicht mehr aufrecht
erhalten kann. Nach unserer Meinung gehört aber eine Kirche
mit einem vielfältigen Gemeindeleben in unsere Stadtteile.
Wir hoffen, dass viele diese Meinung mit uns teilen. Wir
wenden uns insbesondere auch an die Mitbewohner, die aus
unterschiedlichen Gründen keine Kirchensteuer zahlen, die
aber trotzdem bereit sind, die Kirchengemeinde in ihrem
Stadtteil zu unterstützen. Hier wissen Sie, wo das Geld
bleibt, und Sie können als Mitglied des Fördervereins bei
der Verwendung der Gelder mitbestimmen. Der Mindestbeitrag
für den Verein beträgt 5 Euro im Monat und kann auf
Nachfrage gesenkt werden, nach oben sind keine Grenzen
gesetzt. Selbstverständlich sind auch ohne Mitgliedschaft
einmalige Spenden möglich.
Alle Spenden und Vereinsbeiträge
sind steuerlich absetzbar. Es wäre schön, wenn Sie sich
entschließen würden, dem Förderverein der Wicherngemeinde
beizutreten.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen
der Vorstand des Fördervereins
Gernot Tartsch, Markus Fay-Fürst, Joachim Rollwage, Günther Meyerhof,
Dr. Ira Leonhard, Dr. Kerstin Lidle-Haas, Johannes Tersteegen, Alfred Huge.
Förderverein Wicherngemeinde Braunschweig e.V.
Sulzbacher Str. 41 - 38116 Braunschweig
Tel. 0531 / 54592
Bankverbindung:
Evangelische Kreditgenossenschaft eG
Bankleitzahl: 25060701
Kontonummer: 0619671
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