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Wichern aktuell 3/2005 |
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Das geistliche Wort
Der 30. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hannover ist vorbei. Manche aus der Gemeinde waren dort, haben die Stimmung genossen, sich informiert, Gottesdienste und Andachten gefeiert und den Vorträgen und Diskussionen gelauscht. Was wird davon bleiben? Der Kirchentag ist für mich wie eine Pusteblume mit ihren unzähligen Samen an kleinen Fallschirmen. Ein leiser Windhauch löst den einen oder anderen dieser Schirmchen und trägt ihn mit sich, und pustet man die Blume kräftig an, so erhebt sich eine ganze Wolke in den Himmel. Der Wind trägt die Samen mit sich - und im nächsten Jahr blüht viele Meter weiter ein Löwenzahn, der wieder zur Pusteblume wird.
Auch unsere Gemeinde mit ihren vielfältigen Projekten und Aktivitäten, von denen in den letzten Ausgaben von Wichern aktuell zu lesen war und auch in diesem Heft zu lesen sein wird, ist wie eine Pusteblume. Gerade vom Förderverein hoffen wir, dass viele ihn zu ihrer Sache machen - und die bisherige Resonanz zeigt, dass diese Hoffnung berechtigt ist. Für unsere Gemeinde hoffe ich, dass die vielen, vielen Schirmchen, die hier aufgestiegen sind und nun durch die Luft wirbeln, auch Zeit bekommen, Wurzeln zu schlagen und zur Blume auszureifen. Viele Projekte haben wir gestartet, so oft bitten wir um Unterstützung - vielleicht braucht es mal eine Pause, damit uns nicht die Puste ausgeht. Eine Pause, in der wir den Flug eines kleinen Schirmchens verfolgen, seine Landung, sein Wachstum, seine Blüte beobachten. Und dann, wenn dieser neue Löwenzahn wieder zur Pusteblume geworden ist, dann haben wir auch wieder Kraft und Lust, kräftig hineinzupusten. Güntzel Schmidt |
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| Matthias Rahm | zurück zu WA 3/05 | Stand: 18.06.2005 | Impressum: Wichern aktuell Impressum |