Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde
Wichern aktuell 1/2005 
Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

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Liebe Leserin, lieber Leser

beim Lesen dieses Gemeindebriefes wird Ihnen vielleicht deutlich, mit welchen finanziellen Einbrüchen unsere Gemeinde fertig werden muss. Das Ausmaß ist inzwischen so groß, dass es nicht mehr damit getan ist, den Gürtel etwas enger zu schnallen, das haben wir im Übrigen schon ein paar Jahre lang mit viel Geschick praktiziert. Nachdem die Probleme nicht mehr intern zu lösen sind, brauchen wir nun Ihre Unterstützung und Hilfe. Mehr dazu finden Sie bei der Einladung zur Gemeindeversammlung und im Artikel zur Gründung eines Fördervereins.

Vielleicht hat diese Situation ja aber auch etwas Gutes, und viele Menschen in unserm Stadtteil fühlen sich angesprochen und fragen sich, wie und wo sie etwas mittragen, helfen und mitmachen können. Als Volkskirche schauen wir oft beeindruckt und auch etwas neiderfüllt auf die Freikirchen, z.B. die Baptisten, weil dort häufig ein sehr viel größeres Engagement der Mitglieder selbstverständlich ist.

Ob uns die prekäre Lage verändert und uns zeigt, dass wir alle gebraucht werden? 

Natürlich gibt es in unserer Gemeinde schon lange auch sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über solch eine Gruppe erfahren Sie z.B. im Bericht über die Präsenz der Gemeinde im Internet etwas. Im Februar laden wir Sie ein zu zwei neuen Angeboten in unserer Gemeinde, dem Marktkirchenkaffee und dem Abendgottesdienst, und hoffen, dass diese von vielen Menschen wahrgenommen werden. 

Die Meldungen aus den Rosenäckern haben viele sehr beunruhigt. Das Thomaestift hat die Trägerschaft dieser Einrichtung nun übernommen, Anne-Margret Rietz berichtet darüber. 

In der Rubrik Rückblicke wird noch einmal viel über Gelungenes zur Advents- und Weihnachtszeit in Erinnerung gerufen. Unser Blick richtet sich aber hauptsächlich nach vorn. Gespannt warten schon wieder viele auf das neue Kindermusical "Mose". Wir wünschen Ihnen, dass Sie unter den vielen Angeboten auch etwas für sich finden, was Sie erfüllt. 

Im Namen der Redaktion grüße ich Sie mit der diesjährigen Jahreslosung: 

"Jesus Christus spricht: 
Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre." 

Wenn Sie den Zusammenhang dieses Wortes lesen, Lukas 22, 31-34, werden Sie überrascht sein, welche Tiefen unseres Menschseins hier an Petrus aufgedeckt werden. 

Ihr Detlef Quandt


Matthias Rahm zurück zu WA 1/05 Stand: 22.02.2005 Impressum: Wichern aktuell Impressum