Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde
Wichern aktuell 1/2005 
Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

Wichern aktuell
Aus der Redaktion
Das geistliche Wort
Nachrichten
Gemeindeversammlung
Kirchenvorstand
Rückblicke
Gelesen
Neues aus LÖW
Kinder
Spruch

Nachrichten aus der Gemeinde

In diesem Wichern aktuell gibt es vielfältige Nachrichten aus der Gemeinde und dem Stadtteil sowie Rückblicke auf Geschehenes.

Nachrichten aus der Gemeinde 

und aus dem Stadtteil

Rückblicke


Nachrichten aus der Gemeinde

Ein Förderverein wird gegründet

Als wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden beim Kurs "Gemeinde kennen lernen" fragten, wie viele Menschen zur Gemeinde gehören, rangierten die Antworten von 50 bis 500. Mehr als 800 wollte niemand bieten. Dabei gehören mehr als 3.800 Menschen zur Wicherngemeinde, über ein Drittel der in den beiden Stadtteilen Lehndorf und Kanzlerfeld lebenden Menschen. Im Kanzlerfeld ist das Wichernhaus sogar der einzige öffentlich nutzbare Raum im Stadtteil; es ist durch Frau Rieke zu einem einladenden und offenen Ort geworden. Bald wird auch die Kirche in Lehndorf für Begegnungen und Gespräche offen sein - oder für eine kurze Verschnaufpause vom Einkaufen auf dem Markt; viele Voraussetzungen dafür sind schon geschaffen.

Eine offene Tür für alle Menschen im Stadtteil, ohne nach der Kirchenmitgliedschaft zu fragen - das möchten wir als Wicherngemeinde Ihnen bieten. Aber gerade Dinge, die gratis sind, kosten Geld: Die Gehälter von Menschen, die für die Gebäude und für die Veranstaltungen in den Gebäuden sorgen, für Gottesdienste und Musik. Kosten entstehen auch für Strom, Wasser und Heizung. Geld brauchen wir für Reparaturen (die wir, wo es geht, in Eigenleistung durchführen - Herrn Döhl sei Dank!), für die Anschaffung von Mikrofonen fürs Kindermusical, zur Finanzierung von Jugendlichen im Ferienseminar, deren Eltern das Geld für den Teilnehmerbeitrag nicht aufbringen können. Geld ist nötig für den Bulli, der Seniorinnen und Senioren zum Gottesdienst oder zum Kaffee abholt und wieder nach Hause bringt. Es klingt so einfach: eine offene Tür. Aber damit sie offen stehen und Menschen einladen kann, braucht es - bei aller Sparsamkeit - doch einiges an finanziellen Mitteln.

Wir möchten auch in Zukunft trotz sinkender Kirchensteuereinnahmen und trotz Kürzungen von Stellen für Sie da sein. Wir wollen unsere Tür für Sie offen halten. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam das Leben in Lehndorf und im Kanzlerfeld gestalten. Deshalb werden wir am 6. März einen Förderverein gründen. Dieser Förderverein richtet sich besonders an Menschen, die nicht Mitglied unserer Gemeinde sind, und an die Gemeindeglieder, die keine Kirchensteuer zahlen, aber dennoch etwas für die Wicherngemeinde tun möchten. Der Zweck des Vereins ist es, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen. Wir möchten so allen Menschen eine Chance bieten, die nicht die Kraft oder die Zeit haben, sich in der Gemeinde oder in den Vereinen im Stadtteil zu engagieren, etwas Gutes für die Menschen hier zu tun. 

Das Geld, das der Förderverein sammelt, wird ausschließlich für Projekte der Gemeinde in Lehndorf und im Kanzlerfeld verwendet; es kommt den Menschen zugute, die hier wohnen. 

Die Mitglieder entscheiden mit, welche Projekte unterstützt werden sollen. 

Über die Verwendung der Gelder wird öffentlich Rechenschaft abgelegt. 

Wir suchen Mitglieder für den Förderverein und laden Sie herzlich ein, beizutreten.

Wir suchen auch Menschen, die Verantwortung in diesem Verein übernehmen können und wollen. Möchten Sie mehr erfahren? 

Für Informationen stehen Ihnen die Pfarrer und Kirchenvorsteher zur Verfügung. 

Sind Sie interessiert? Dann kommen Sie bitte am Sonntag, 6. März, um 10.15 Uhr in die Wichernkirche zur Gründungsversammlung die im Anschluss an die Gemeindeversammlung stattfindet. 

Wir freuen uns auf Sie! 

Güntzel Schmidt


Abendgottesdienst in der Wichernkirche

Zeit, zur Ruhe zu kommen 
Zeit, sich anregen zu lassen
Zeit für Gespräche miteinander 

Liebe Gemeinde, 

ab Februar 2005 gibt es am 3. Sonntag im Monat einen Abendgottesdienst um 20 Uhr in der Wichernkirche. Der Gottesdienst am Morgen entfällt dafür.

Wir wollen diese Neuerung wagen in der Hoffnung, dass auch Menschen in unserer Gemeinde dieses Angebot annehmen, die aus unterschiedlichsten Gründen an unseren morgendlichen Gottesdiensten nicht teilnehmen. Dementsprechend sollen die Abendgottesdienste nicht nur durch die ungewohnte Zeit, sondern auch durch ihre Form und ihren Inhalt besondere Gottesdienste sein. 

Musik wird eine wichtige Rolle spielen: 

  • Zeit, zur Ruhe zu kommen 
  • Zeit zum Zuhören 
  • Zeit, seinen eigenen Gedanken nachzuhängen 

Es werden Themengottesdienste sein, in denen Fragen aus unserem täglichen Leben und aktuelle Themen aufgegriffen und bedacht werden. Und nach den Gottesdiensten wird es die Möglichkeit geben, bei einem Glas Wein oder Saft miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir glauben, dass es schöne, spannende und lebendige Gottesdienste werden, und möchten Sie herzlich dazu einladen. 

Eine besondere Bitte haben wir an alle Menschen in unserer Gemeinde, die alleine oder mit anderen musizieren: Hätten Sie nicht Lust, an der Gestaltung einer dieser Gottesdienste mitzuwirken? Wir sind hier ein wenig auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte zu den Bürozeiten unter der Telefonnummer 54594 oder bei mir unter 54592. 

Mit freundlichen Grüßen Markus Fay-Fürst


zur Übersicht

Menschen der Passionsgeschichte

Der Weg Jesu führte am Ende ans Kreuz und in den Tod - daran erinnert die Passionszeit. Doch Jesus war auf diesem Weg nicht allein. Von vielen Menschen wird in der Passionsgeschichte berichtet: Von Tätern und von Opfern, von solchen, die Jesus halfen, ihm Gutes taten, und solchen, die ihn verspotteten und quälten - fast genau wie im "wirklichen Leben".

Die Gefangennahme Jesu

In sieben Passionsandachten wollen wir einige dieser Menschen vorstellen, wollen hören, was diese Zeitgenossen Jesu uns heute sagen, und nach Parallelen zu unserer Wirklichkeit suchen. Dazu laden wir Sie ab dem 9. Februar immer mittwochs um 20 Uhr auf eine halbe Stunde in die Wichernkirche ein.

Güntzel Schmidt


Weltgebetstag

"Szczçsc Bozé" - so werden wir am 4. März begrüßt werden! Dieser Gruß kommt aus unserem Nachbarland Polen, und damit werden wir alle eingeladen, am Freitag, dem 4. März, in der Kreuzgemeinde zusammenzukommen.

Um 15 Uhr beginnen wir mit Kaffee und Kuchen und feiern um 17 Uhr gemeinsam den Gottesdienst. Frauen aus der Kreuzgemeinde, unterstützt von Frauen aus der Heilig-Geist-Gemeinde, St. Marien in Lamme und aus der Wicherngemeinde werden ihn gestalten und freuen sich auf Ihr Kommen. 

Szczçsc Bozé

Ursula Przygoda


zur Übersicht

Sparmaßnahmen der Landeskirche

Die kirchlichen Einnahmen aus Kirchensteuern gehen zurück. Weil die Kirchensteuer an die Löhne gekoppelt ist (sie beträgt 8% der Lohnsteuer), leidet die Kirche ebenso wie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der flauen Konjunktur und der hohen Arbeitslosigkeit. Inzwischen ist der Rückgang der Einnahmen so stark, dass uns die Kirchensteuerzuweisungen massiv gekürzt wurden, in diesem Jahr um rund 11%, im nächsten Jahr kommen noch einmal rund 14% hinzu, so dass wir in zwei Jahren mit 3/4 unserer Mittel von 2004 auskommen müssen.

Da wir als relativ junge Gemeinde nicht über Grundbesitz oder Stiftungen verfügen - nicht einmal die Kirche gehört der Gemeinde -, dafür aber über viele alte Gebäude, die hohe Energiekosten verursachen, leben wir schon seit langem "von der Hand in den Mund". Nur dank Ihrer großen Spendenbereitschaft waren wir bisher in der Lage, Projekte wie die neue Orgel oder die Teeküche in der Kirche zu verwirklichen.

Doch die massiven Einbußen in diesem und im nächsten Jahr können wir leider nicht mehr auffangen. Das bedeutet, dass wir u.a. die Stunden unserer Mitarbeiterinnen - und damit auch unseren "Service" - reduzieren müssen. Uns fällt diese Entscheidung sehr schwer: die Mitarbeiterinnen der Gemeinde leisten schließlich exzellente Arbeit, und dank ihrer Arbeit können wir viele Menschen erreichen.

Welche Auswirkungen der Sparzwang im Einzelnen hat, wird der Kirchenvorstand in den kommenden Wochen beraten; wir werden hier davon berichten. Schon jetzt möchten wir Sie um Verständnis für die Schritte bitten, die wir werden gehen müssen. Wir hoffen, dass wir mit Ihrer Hilfe - durch Ihre Mitgliedschaft im Förderverein oder durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit - unsere gute Arbeit fortsetzen können.

Güntzel Schmidt


zur Übersicht

Goldene Konfirmation

Der Kirchenvorstand hat den Termin für die Goldene Konfirmation festgelegt. 

  • Am Samstag, 10. September, beginnen wir mit einem Empfang und anschließendem Kaffeetrinken um 15 Uhr im Wichernhaus.
  • Am Sonntag, 11. September, laden wir alle Goldenen Konfirmanden um 11 Uhr zum Festgottesdienst in die Wichernkirche ein.

Kirchenvorsteher haben die Namen der Konfirmanden der Jahrgänge 1954 und 1955 aus den Kirchenbüchern herausgesucht. Aber viele der ehemaligen Konfirmanden sind weggezogen oder haben durch Heirat einen anderen Namen angenommen. Deshalb unsere dringende Bitte an Sie: Geben Sie den Termin an die Mitkonfirmanden weiter, die Sie noch kennen, und geben Sie uns bitte alle Adressen oder Namen, die Sie haben.

Herzlichen Dank schon im Voraus!


zur Übersicht

Es tut sich was im Internet

Die Internetpräsenz der Wicherngemeinde ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Wir haben mittlerweile mehrere hundert einzelne Seiten online geschaltet, die sich mit verschiedensten Themen rund um die Gemeinde beschäftigen. 

Im Bereich Kinder können viele Bilder der letzten Kindermusicals und Krippenspiele betrachtet und ggf. auch zum selber ausdrucken heruntergeladen werden. Einen großen Teil nimmt der ebenfalls seit 2001 komplett online verfügbare Gemeindebrief Wichern aktuell ein. Wie die Statistiken der Zugriffe auf unsere Seiten zeigen, werden aber auch die Service-Seiten, die sich unter anderem mit Eheschließung und Taufe aber auch mit Trauer beschäftigen, stark genutzt. Seit neuestem können viele Liedvorschläge zu diesen Themen nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden.

Auf der Startseite finden sich immer die aktuell wichtigsten Themen sowie eine Übersicht der nächsten Gottesdienste und weiterer Veranstaltungen in der Gemeinde ebenso wie Links zu besonders interessanten Seiten, z.B. wird die Stromproduktion unserer Photovoltaik- Anlage monatlich dargestellt. Ganz neu auf der Startseite ist die Suchmaschine Crossbot, mit der Sie speziell in unserem eigenen Angebot nach beliebigen Stichworten suchen können.

Mit der technischen Umsetzung, aber auch mit inhaltlichen Fragen beschäftigen sich die Mitglieder der Internet-Runde. Das sind z.Z. Andrea Morgenroth aus Ölper und Karin Voeltz, Manfred Matzke, Güntzel Schmidt sowie Elge und Matthias Rahm aus der Wicherngemeinde. Auch hier gibt es eine lebendige Zusammenarbeit im Rahmen der LÖW-Kooperation. Wir freuen uns auf jede und jeden, die Lust haben, mal bei uns reinzuschauen und vielleicht auch mitzuarbeiten.

Und nun besuchen Sie doch mal www.wichern-bs.de und informieren sich über eines unserer Hauptthemen: Kinder, Jugendliche, Wichern aktuell, Gebäude, Gemeinde, Termine und Service, jeweils mit vielen weiteren Themen.

Für die Internet-Runde Matthias Rahm


zur Übersicht

Beliebtester Deutscher?

Eine Überschrift in der Zeitung fällt mir ins Auge: "Günther Jauch ist der beliebteste Deutsche". 

Nun ja, wieder eine dieser unsäglichen Umfragen, deren Fragwürdigkeit sich offenbart, wenn im Ergebnis beispielsweise ein Daniel Kübelböck vor Carl Friedrich Gauß rangiert. Doch ich werde nachdenklich. Möchte nicht jeder gern beliebt sein - am Arbeitsplatz, bei den Kollegen, im Verein, im Freundeskreis, in der Familie? Auch ich trachte danach. Wieso ist Günther Jauch - seine Fähigkeiten als Fernsehmoderator unbestritten - beliebter als ich? Nach welchen Kriterien wird Beliebtheit gemessen? - Ich lese den Artikel und erfahre, dass letztlich der Bekanntheitsgrad, die Häufigkeit der Fernsehauftritte und daneben auch, "welche Leistungen Prominente bringen", entscheidend war.

Bleibt die Frage, warum derartige Umfragen ein so großes Medieninteresse beanspruchen und offenbar beim Publikum solchen Anklang finden, warum der durch Medien vermittelte Schein wichtiger genommen wird als das Leben. Die wenigsten der 2100 Befragten werden die von ihnen genannten beliebtesten Deutschen persönlich gekannt haben. Die Bedeutung von Carl Friedrich Gauß ist völlig unabhängig davon, ob er bei der Wahl des bedeutendsten Braunschweigers vor oder hinter Ricarda Huch genannt wird.

Mein Fazit: 
Nicht der Rang auf irgendeiner Beliebtheitsskala ist wichtig, sondern die Hinwendung zum Mitmenschen. Ich nehme mir vor, offen, freundlich und hilfsbereit durch Lehndorf und Kanzlerfeld zu gehen. Wenn ich Ihnen begegne, liebe Leser, entscheiden Sie über meine Beliebtheit.

Eberhard Fay


zur Übersicht

Ein Strohstern von Frau DrieschnerStrohsterne-Aktion

Im zwölften Jahr der Strohsternaktion konnte ich einen Betrag von 1070 € für unser neues Projekt in El Salvador überweisen. Es handelt sich um die Gemeinde comunidad 22 de abril in einer Slumsiedlung in Soyapango am Stadtrand von San Salvador. Hier sind soziale Einrichtungen entstanden: Schulen, Kindertagesstätten, eine Klinik und eine Schule unter freiem Himmel für Straßenkinder. Diese Einrichtungen brauchen dringend regelmäßige Unterstützung.

Über den Freundeskreis El Salvador der Braunschweiger katholischen Gemeinde Albertus Magnus besteht durch Besuche ein direkter Kontakt zu der Gemeinde. So können auch wir Rückmeldungen bekommen, was mit unserm Geld geschieht.

P.S. Das bisherige Straßenkinderprojekt in Brasilien brauchte unsere Unterstützung nicht mehr und arbeitet so gut, dass es auf eigenen Füßen steht. 

Gertrud Drieschner


zur Übersicht

Weihnachten im Schuhkarton

Im Erntedankgottesdienst wurde die Wicherngemeinde eingeladen, an der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" teilzunehmen, der weltweit größten Geschenk-Aktion für Kinder in Not.

Das Echo von Kirchenvorstand, Gruppen und Mitgliedern der Gemeinde war ermutigend und motivierte mich jede Woche neu, weihnachtlich gestaltete Kartons zum Packen in die Kirche zu bringen. Dies Angebot wurde von Ihnen gern genutzt. Über die Familien unserer Kindergärten, die Pfadfindergruppen, die Frauenhilfe, viele Mitglieder unserer Gemeinde und auch darüber hinaus, wie z. B. die Mitarbeiter des Diakonischen Werkes, konnten 148 Kartons mit liebevoll ausgesuchten Geschenken auf die Reise geschickt werden.

Vielen Dank an Sie alle mit einem Herzen für die Kinder unserer Welt! 

Seit Anfang Dezember sind die Schuhkartons mit Geschenken aus Deutschland unterwegs zu bedürftigen Kindern in Osteuropa, Israel/Palästina und Südafrika. Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern in den Sammelstellen haben die Päckchen reisefertig gemacht. Die strengen Einfuhrbestimmungen einiger Länder machen die vertrauensvolle Durchsicht notwendig. Pünktlich zum Weihnachtsfest wurden über zuverlässige Partner vor Ort, meist Kirchgemeinden, die Schuhkartons verteilt und so die Freude der Kinder als Höhepunkt von "Weihnachten im Schuhkarton" erlebbar. 

Auf der Internetseite www.Geschenke-der-Hoffnung.org können Sie sich genauer informieren. Ich freue mich schon darauf, auch im Herbst dieses Jahres die "Geschenke der Hoffnung" aus unserer Wicherngemeinde mit auf den Weg zu bringen.

Christine Hartmann


zur Übersicht

Orchesterkonzert

am Sonntag, 27. Februar 2005

Das Kammerorchester Braunschweig wird an diesem Sonntag, um 17 Uhr ein Konzert  in der Wichernkirche geben. Die Leitung hat sein neuer Dirigent Marc Niemann, Korrepetitor am Staatstheater Braunschweig. Das neue anspruchsvolle, aber auch eingängige Programm (Dauer eine gute Stunde) sieht folgende Stücke vor: 

  • Edward Elgar
    Serenade für Streichorchester op. 20
  • Benjamin Britten
    Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester, op. 31
  • Franz Schubert
    Symphonie Nr. 6 C-Dur, D 589

Die Solisten des Konzertes sind Kenneth Bannon, Tenor, langjähriges Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig, sowie Michael Klamp, Solohornist im Staatstheater Braunschweig.

Das Kammerorchester Braunschweig besteht aus musikbegeisterten Laien, die zweimal im Jahr ein Konzertprogramm erarbeiten und öffentlich aufführen und auch an kirchlichen Veranstaltungen mitwirken. Es probt seit zwei Jahren regelmäßig mittwochs in unserer Gemeinde. Jederzeit sind neue Mitspieler in allen Instrumentengruppen herzlich willkommen und erwünscht.

Harald Dreier


zur Übersicht

Fotoarchiv

Das Fotoarchiv unserer Gemeinde, inzwischen umfasst es  4 Aktenordner, lag beim Gemeindefest und Epiphaniasempfang aus und fand große Resonanz. Dank an alle, die uns Fotos und Dias zukommen ließen oder dies noch tun. Ihre Ansprechpartner sind Dieter Rodekohr und Detlef Quandt.

Herr Thear inmitten von Kindern mit einem grossen Schluessel Wer weiß, wann und wo dieses Foto entstand? Das Jubiläum werden wir in diesem Jahr feiern.

Detlef Quandt


zur Übersicht

Kirchenkaffee

Nun ist es so weit, am 17. Februar wollen wir unser "Kirchenkaffee" eröffnen. Jeden Donnerstagvormittag (10 -12 Uhr) gibt es dann die Möglichkeit, Pause zwischen Ihren Einkäufen auf dem Markt zu machen und eine heiße Tasse Kaffee oder Tee in der Kirche zu genießen. Bei Sonnenschein werden wir dafür natürlich auch den Kirchplatz nutzen.

Immer um 11 Uhr gibt es eine fünfminütige Marktandacht in der Kirche, und so wird jeden Donnerstagvormittag einer von uns Pfarrern da sein, um für Fragen, Anregungen, aber auch für Gespräche unter vier Augen zur Verfügung zu stehen. 

Wir hoffen, dass dieser wieder eröffnete Treffpunkt von möglichst vielen angenommen wird.

Markus Fay-Fürst


zur Übersicht

Einladung zum Kirchentag

Sehen wir uns dort vielleicht? Kirchentag 2005 vom 25. bis 29. Mai in Hannover. In Niedersachsen sind die Tage schulfrei. Für Interessenten werden wir im Mai ein Treffen anbieten. Kirchentag


zur Übersicht


Nachrichten aus dem Stadtteil

Es kann wieder Ruhe einkehren

Es kann wieder Ruhe einkehren in den Rosenäckern, denn unruhig war es in den letzten Wochen und Monaten. Der Verkauf des Seniorenzentrums stand an. Nicht insgesamt sollte verkauft werden, sondern stückweise, und zwar ging es um das lukrative Kernstück, das Pflegeheim. Damit waren in ihrer Existenz bedroht die Begegnungsstätte, die Nachbarschaftshilfe und das Rosencafé - ein Verlust nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner der Rosenäckern, sondern auch für den Ortsteil Lehndorf.

Aber nun haben Ungewissheit und Sorgen um die Zukunft ein Ende. Der Rat der Stadt hat entschieden: Der gesamte Komplex Rosenäckern wird an die Stiftung St. Thomaehof verkauft. Sie tritt am 1. April in die bestehenden Verträge ein und garantiert Kontinuität zunächst bis 2020. Das wurde auf einer Info- Veranstaltung am 13. Januar von Vertretern der Stadt und der Stiftung St. Thomaehof offiziell bekannt gemacht.

Die Vorsitzende der Thomae-Stiftung, Inge Kükelhan, versicherte den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Angehörigen, Freunden und Nachbarn der Einrichtung: 

Haben Sie keine Sorgen.
Wir wollen den Menschen, die hier leben, ein Zuhause geben. 

Jürgen Schilling, Geschäftsführer der Stiftung und verantwortlich für die Finanzen, gab einen kurzen Einblick in die Geschichte und das Leitbild der Stiftung, deren Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Die konfessionell unabhängige Stiftung ist durch ihre Gemeinnützigkeit nicht gezwungen, eine Rendite zu erwirtschaften und an Gesellschafter auszuschütten. Aber, so Schilling, "es muss immer 1 Euro mehr erwirtschaftet werden als wir ausgegeben haben". Der für Personalangelegenheiten zuständige Geschäftsführer Thomas Delling versicherte, dass der Mitarbeiterstamm ebenso wie das Rosencafé, die Begegnungsstätte und die Nachbarschaftshilfe vom Thomaehof übernommen werden. 

"Wer bleiben will, kann bleiben." 

Ebenfalls die Tagespflege bleibt bestehen. Allerdings wird sich die Leitungsstruktur verändern. Drei Leitungsstränge sind vorgesehen: Heimleitung (aus Stiftung), Personalleitung und Verwaltungsdienstleitung. Wolfgang Stahr, Sozialarbeiter im begleitenden Dienst des Wohn- und Pflegeheims sowie die Interessengemeinschaft der Angehörigen zeigten sich zufrieden mit der zu erwartenden neuen Regelung.

Anne-Margret Rietz


zur Übersicht

Nicht locker lassen

Nachdem wir Radfahrer im Herbst 2003 keinen Erfolg gehabt haben mit unseren zwei Anrufen beim Beschwerdemanager der Stadt und dem Stadtreinigungsbetrieb, haben wir es in 2004 wieder probiert: es muss doch möglich sein, dass der Fahrradweg vom Kanzlerfeld nach Lehndorf im Herbst von Laub befreit und damit vor Eintritt von Regen und Eis weiter befahrbar gemacht wird. Wir dachten außer an die vielen Schulkinder an alle passionierten Radfahrer in Lehndorf/Kanzlerfeld und nicht zuletzt an uns selbst, nachdem eine unserer Mitstreiterinnen in der Dritte-Welt-Laden-Gruppe übelst von einem Autofahrer beschimpft und bespuckt worden war, weil sie die Straße benutzt hatte.

Der Beschwerdemanager sah sich beim ersten Telefonanruf nicht in der Lage, sich der Sache anzunehmen, sagte etwas von Privatstraße (?!?) und leider nicht zuständig. Weitere Anrufe durch andere - keine Chance. Dann konnte ein Anrufer plötzlich doch noch hoffen: diesmal war eine Beschwerdemanagerin am Telefon, die sich freundlich und kompetent der Sache annahm.

Ein paar Tage später waren der Weg geräumt und alle Fahrradfahrer vermutlich erleichtert. Wir bedankten uns bei ihr und haben gelernt: manchmal hilft Nicht-locker-Lassen. 

Heidi Diemer-Quandt

zur Übersicht


Matthias Rahm zurück zu WA 1/05 Stand: 24.02.2005 Impressum: Wichern aktuell Impressum