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Nachrichten aus der Gemeinde
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Übersicht
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Lebendige Erinnerung
Am 21. November ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der
Ewigkeitssonntag. Wir gedenken in diesem Gottesdienst der
Verstorbenen und verlesen die Namen derjenigen, die im
vergangenen Jahr aus unserer Gemeinde abberufen und mit
kirchlichem Geleit bestattet worden sind.
Das ist ein
feierlicher und trauriger Moment zugleich.
Der Grund der
eigenen Trauer wird beim Namen genannt und das kurz vor der
Advents- und Weihnachtszeit, in der vieles anders sein wird,
weil eben einer im Kreise der Familie, der Freunde fehlt.
Es
gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen
ersetzen kann,
"...man soll es auch gar nicht versuchen;
man
muss einfach aushalten und durchhalten;
das klingt zunächst
sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost;
denn
indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man
durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn man
sagt, Gott füllt die Lücke aus;
Er füllt sie gar nicht aus,
sondern er hält sie gerade unausgefüllt.
Und er hilft uns
dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander - wenn auch
unter Schmerzen - zu bewahren.
Ferner: Je schöner und voller
die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
Aber die
Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine
stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie ein
Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Man
muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen
auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht
immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und
es sonst nur wie einen verborgenen Schatz, dessen man sich
gewiss ist, besitzt; dann geht eine dauernde Freude und
Kraft von dem Vergangenen aus."
(Dietrich Bonhoeffer am
Heiligabend 1943 an Renate und Eberhard Bethge)
Alle
Trauernden möchte ich zu unserm Gottesdienst am
Ewigkeitssonntag einladen und sie zugleich zum Besuch der Trauergruppe
"Trauerwege als Lebenswege gemeinsam gehen"
ermutigen.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Fay-Fürst.
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Trauerwege als Lebenswege gemeinsam gehen
Wer Abschied nehmen muss von einem nahen Angehörigen, der
erlebt, wie schwer sich unsere Mitmenschen tun, mit
Trauernden umzugehen. Während wir mit frohen Themen
jederzeit auf Gesprächspartner treffen, fühlen sich Menschen
in Trauer oft allein gelassen.
Trauer macht einsam. Sie wird
unterdrückt bzw. nur zu Hause im stillen Kämmerchen gelebt
und durchlitten. Trauer ist keine Krankheit. Im Gegenteil;
nicht gelebte Trauer macht krank.
Gemeinsam mit anderen
Trauernden wollen wir in einer kleinen Gruppe Seele und
Körper im Trauerprozess unterstützen. Wir werden miteinander
einen Weg gehen, um unsere Lebensfreude wiederzufinden.
An
zehn Vormittagen soll Raum und Zeit sein, Trauerwege als
Lebenswege gemeinsam zu gehen.
| Leitung |
Marlies Bretall und
Pfarrer Markus Fay-Fürst |
| Ort |
Wichernhaus |
| Termine |
Jahr
2005: 10.2., 24.2., 10.3., 24.3, 14.4., 28.4., 12.5., 26.5., 9.6. und 23.6.
(Dazu kommt ein Vorgespräch nach Absprache) |
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Zeit |
10.00 - 12.30 Uhr |
| Kosten |
25 Euro für den
gesamten Kurs |
| Information |
Marlies Bretall
Tel.: 52263
Markus Fay-Fürst
Sulzbacherstr. 41,
38116 Braunschweig,
Tel.: 0531/54592
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Markus Fay-Fürst
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Wichernchor: Abschied und Neubeginn
Seit April 1978 leitet Dr. Detlev Mencke den Chor der
Wicherngemeinde. Über 26 Jahre, fast eine Generation lang,
hat er ihm vorgestanden, hat die Proben vorbereitet und
geleitet und mit dem Chor zahlreiche Gottesdienste und
besondere Anlässe mit gestaltet.
Abschied
Mit der Vollendung
seines 70. Lebensjahres hat Dr. Mencke das Amt des Kantors
niedergelegt. Der Kirchenvorstand ist ihm für sein
langjähriges Engagement, für die immense geleistete Arbeit
sehr dankbar und wird ihn auf dem Epiphaniasempfang am 8.
Januar offiziell verabschieden.
Der Chorleiter geht in den
wohlverdienten Ruhestand - wie aber geht es mit dem Chor
weiter?
Auf seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand
dieses Problem gemeinsam mit dem Chor besprochen. Erfreulich
viele Chormitglieder möchten gern weiter singen, und alle
waren sich einig, dass es einen Chor in Wichern geben
"muss".
Deshalb hat der Kirchenvorstand beschlossen, trotz
knapper Finanzen die Stelle einer Chorleiterin oder eines
Chorleiters wieder auszuschreiben. Die Chorproben gehen also
weiter - vorerst zum üblichen Termin jeden Montag um 19:45
Uhr im Gemeindesaal.
Neubeginn
Die Wicherngemeinde sucht
eine Chorleiterin/einen Chorleiter, der die Arbeit von Dr.
Mencke fortführen und mit den "alten" Chormitgliedern weiter
arbeiten kann und will, der aber auch jüngere
Chorsängerinnen und -sänger durch neuere Chorliteratur, neue
Gemeindelieder und Gospel ansprechen kann. Wir, die Pfarrer,
freuen uns auf die Zusammenarbeit z.B. bei unseren
künftigen, musikalisch besonders gestalteten
Abendgottesdiensten.
Interesse?
Haben Sie Interesse, unseren
Chor zu leiten oder kennen Sie jemanden, der an der
Chorleitung Interesse hat? Bitte melden Sie sich im
Gemeindebüro oder bei einem der Pfarrer.
Wir werden alle
Interessentinnen und Interessenten jeweils zu einer
Chorprobe im Januar (und ggf. im Februar) einladen. Der
Kirchenvorstand wird dann - spätestens im März - gemeinsam
mit dem Chor über die Besetzung der Stelle entscheiden. Die
Vergütung erfolgt nach den üblichen Sätzen.
Gesucht werden
vor allem aber auch Chorsängerinnen und Chorsänger! Wenn Sie
Interesse haben, künftig im Wichernchor mitzusingen, melden
auch Sie sich bitte im Gemeindebüro an - oder kommen Sie
gleich zu den Proben!
Güntzel Schmidt
Informationen zum Chor:
www.wichern-bs.de/Gemeinde/Chor_start.htm
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Wicherngemeinde will Förderverein gründen
In fast jeder Ausgabe des Gemeindebriefes ist vom Geld die
Rede. Dabei lautet das Sprichwort: "Über Geld spricht man
nicht, Geld hat man" - schön wär's. Leider geht es mit den
kirchlichen Finanzen immer weiter bergab; das Budget, das
uns die Landeskirche für unsere Arbeit, für die
Bewirtschaftung unserer Gebäude und für die Gehälter zur
Verfügung stellt, wird in den nächsten beiden Jahren um
voraussichtlich ca. 25 % gekürzt!
Trotzdem verlieren wir
nicht den Mut: Weil Sie unsere Arbeit immer wieder großzügig
unterstützen. Sei es die Diakoniesammlung oder das
Freiwillige Kirchgeld, das dieses Jahr in die Anschaffung
von Gesangbüchern, in das Projekt "Offene Kirche" und die
Renovierung der Wichernhausküche fließt - wir staunen jedes
Mal, wie die Finanzierung mit Ihren Spenden klappt. Nicht
alle können oder wollen uns so hohe Beträge zuwenden. Von
vielen hören wir, dass sie gern regelmäßig eine kleinere
Summe spenden möchten. Viele Menschen im Stadtteil, die
nicht Mitglied der Kirche sind, würden auch gern unsere
Arbeit für die Menschen vor Ort unterstützen.
Um Ihnen diese
Möglichkeit zu bieten, hat der Kirchenvorstand sich zur
Gründung eines Fördervereins für die Wicherngemeinde
entschlossen. Dieser gemeinnützige Verein soll Projekte der
Gemeinde "von außen" aus den Mitgliedsbeiträgen mit
unterstützen. Die Mitglieder entscheiden gemeinsam, in
welche Projekte ihre Beiträge fließen sollen, und bestimmen
so über die Arbeit der Wicherngemeinde mit.
Durch die
Unterstützung des Fördervereins hoffen wir, auch in Zukunft
in vielfältiger Weise für alle Menschen im Stadtteil da sein
zu können - sei es durch Angebote wie Chor oder
Kindermusical, sei es durch Konfirmandenferienseminar in
Südtirol, FiBS oder die Kinderkirche, die wir in Zukunft
anbieten wollen.
Gemeindeversammlung
Wichernkirche
Sonntag 6. März 2005, 10:15 Uhr
Auf der Gemeindeversammlung wollen wir das Konzept vorstellen und den Verein gründen.
Wir laden Sie schon jetzt herzlich dazu ein!
Güntzel Schmidt
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Sternsinger
In den Tagen der Jahreswende waren sie da, die Sternsinger. Zusammen mit den Kindern der Heilig-Geist-Gemeinde hatten wir uns auf den Weg gemacht (leider nur 5 Kinder aus unserer Gemeinde). In Begleitung Erwachsener waren wir als Könige gekleidet durch unsere Straßen gezogen. Wir haben Geld gesammelt für Kinder in Not und für uns viele, viele Süßigkeiten!
Sternsinger? Was ist das?
Sie erinnern an die Weisen aus dem Morgenland, die aufgebrochen waren und dem Stern folgten, um das neugeborene Kind in Bethlehem zu suchen und ihm ihre Schätze darzubringen.
Sie gehen in die Häuser und Wohnungen unserer Gemeinde, um den Menschen für das neue Jahr den Frieden zu wünschen. Deshalb schreiben sie auch - auf Wunsch - den Segensspruch
20 * C+M+B * 05
Christus mansionem benedicat
Christus segne dieses Haus
an die Tür.
Die Sternsinger leisten mit ihrem Besuch einen Beitrag für Frieden und Gerechtigkeit auf unserer Erde. Sie helfen an vielen Stellen, wo sonst niemand hilft. Ihre Projekte sind Leuchtzeichen in den Gebieten, in denen es für Kinder dunkel ist.
Die Sternsinger bitten um Spenden für hungernde, kranke und heimatlose Kinder.
Es wäre schön, wenn in diesem Jahr viele Kinder aus unserer Gemeinde sich als Sternsinger melden würden. Aber auch Erwachsene, die als Begleiter mitgehen, werden gesucht. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro.
Für hungernde, kranke und heimatlose Kinder kann jeder etwas tun.
Das erste Treffen der Kinder und Begleiter ist am 25. November um 16:30 Uhr in der
Heilig-Geist-Gemeinde. Also, wer vom 2. Januar bis 6. Januar 2005 ein paar Stunden Zeit und Lust hat, ist herzlich willkommen.
Die Sternsinger sind Ihnen dankbar, wenn sie auch an Ihrer Tür singen dürfen.
Stefanie Platz
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Bein Einkauf an andere denken
Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit in der Adventszeit wieder
auf den Strohsterne-Verkauf lenken. Bei vielen
Gemeindeanlässen und am Dritte-Welt-Stand werden wieder die
Strohsterne zugunsten einer Aktion in El-Salvador verkauft.
Ebenso finden Sie Adventliches und Geschenkartikel beim
Extra-Verkauf der Dritte-Welt-Laden-Gruppe donnerstags auf
dem Markt und freitags von 16 bis 18 Uhr im Laden.
Heidi
Diemer-Quandt
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Friedensdekade
Seit 25 Jahren rufen die Kirchen zu der sogenannten
Friedensdekade auf (immer die 10 Tage vor dem Buß- und
Bettag). In diesem Jahr besuchte die Friedensgruppe unserer
Gemeinde wieder unsere Partnergemeinde in Dresden.
Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit dem
diesjährigen Motto aus dem Buch des Propheten Amos
auseinander "Das Recht ströme wie Wasser und Gerechtigkeit
wie ein nie versiegender Bach".
Die Redaktion
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Dritte-Welt-Laden in eigener Sache
Wir müssen leider das offene Angebot von Artikeln in der
Kirche vorerst einstellen. Leider verschwindet in letzter
Zeit immer mehr Geld bzw. Ware von unserem Tisch, den wir in
der Kirche dauerhaft aufgestellt haben. Das ist besonders
bedauerlich, da die Kirche nur zu gottesdienstlichen
Anlässen offen ist und somit auch nur Menschen die Kirche
betreten, die in irgendeiner Weise mit den Veranstaltungen
dort in Verbindung stehen.
Wir werden diese Erfahrungen in
die Planung der "Offenen Kirche", auf die hingearbeitet wird
(Küchenzeile ist der Anfang), mit einfließen lassen und zu
einer abschließbaren Lösung kommen müssen.
Für die Dritte-Welt-Laden-Gruppe Heidi Diemer-Quandt
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Haussammlung des Diakonischen Werkes
Danke ... Danke ... Danke!
An alle, die die Haussammlung des
Diakonischen Werkes organisiert und durchgeführt haben, und
an alle, die gespendet haben. Es ist eine Summe von
5494,22
€
zusammen gekommen, ein großartiges Ergebnis!
Für den
Diakonieausschuss Brunhild Zervos
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Einladungen
In dieser Vorweihnachtszeit gilt es ganz besonders viele Einladungen
auszusprechen. Daher widmen wir ihnen eine eigene
Seite in diesem Wichern aktuell.
Es gibt
- adventliche Einladungen für alle ...
- Einladungen für Kinder auf der Kinderseite
des Wichern aktuell ...
- Einladungen für alle ...
Wir freuen uns auf Sie!
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