Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

Wichern aktuell 5/2004

Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde


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Lebendige Erinnerung

Am 21. November ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der Ewigkeitssonntag. Wir gedenken in diesem Gottesdienst der Verstorbenen und verlesen die Namen derjenigen, die im vergangenen Jahr aus unserer Gemeinde abberufen und mit kirchlichem Geleit bestattet worden sind.

Das ist ein feierlicher und trauriger Moment zugleich. 

Der Grund der eigenen Trauer wird beim Namen genannt und das kurz vor der Advents- und Weihnachtszeit, in der vieles anders sein wird, weil eben einer im Kreise der Familie, der Freunde fehlt.

Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, 

"...man soll es auch gar nicht versuchen; 
man muss einfach aushalten und durchhalten; 
das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost; 
denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; 
Er füllt sie gar nicht aus, sondern er hält sie gerade unausgefüllt.
Und er hilft uns dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander - wenn auch unter Schmerzen - zu bewahren. 

Ferner: Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie ein Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. 

Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiss ist, besitzt; dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus." 

(Dietrich Bonhoeffer am Heiligabend 1943 an Renate und Eberhard Bethge)

Alle Trauernden möchte ich zu unserm Gottesdienst am Ewigkeitssonntag einladen und sie zugleich zum Besuch der Trauergruppe "Trauerwege als Lebenswege gemeinsam gehen" ermutigen. 

Mit freundlichen Grüßen Markus Fay-Fürst.


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Trauerwege als Lebenswege gemeinsam gehen

Wer Abschied nehmen muss von einem nahen Angehörigen, der erlebt, wie schwer sich unsere Mitmenschen tun, mit Trauernden umzugehen. Während wir mit frohen Themen jederzeit auf Gesprächspartner treffen, fühlen sich Menschen in Trauer oft allein gelassen.

Trauer macht einsam. Sie wird unterdrückt bzw. nur zu Hause im stillen Kämmerchen gelebt und durchlitten. Trauer ist keine Krankheit. Im Gegenteil; nicht gelebte Trauer macht krank. 

Gemeinsam mit anderen Trauernden wollen wir in einer kleinen Gruppe Seele und Körper im Trauerprozess unterstützen. Wir werden miteinander einen Weg gehen, um unsere Lebensfreude wiederzufinden.

An zehn Vormittagen soll Raum und Zeit sein, Trauerwege als Lebenswege gemeinsam zu gehen.

Leitung Marlies Bretall und Pfarrer Markus Fay-Fürst
Ort Wichernhaus
Termine Jahr 2005: 10.2., 24.2., 10.3., 24.3, 14.4., 28.4., 12.5., 26.5., 9.6. und 23.6. 
(Dazu kommt ein Vorgespräch nach Absprache) 
Zeit  10.00 - 12.30 Uhr
Kosten 25 Euro für den gesamten Kurs
Information

Marlies Bretall

Tel.: 52263 

Markus Fay-Fürst 

Sulzbacherstr. 41, 
38116 Braunschweig,
Tel.: 0531/54592 

Markus Fay-Fürst


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Wichernchor: Abschied und Neubeginn

Seit April 1978 leitet Dr. Detlev Mencke den Chor der Wicherngemeinde. Über 26 Jahre, fast eine Generation lang, hat er ihm vorgestanden, hat die Proben vorbereitet und geleitet und mit dem Chor zahlreiche Gottesdienste und besondere Anlässe mit gestaltet.

Abschied 

Mit der Vollendung seines 70. Lebensjahres hat Dr. Mencke das Amt des Kantors niedergelegt. Der Kirchenvorstand ist ihm für sein langjähriges Engagement, für die immense geleistete Arbeit sehr dankbar und wird ihn auf dem Epiphaniasempfang am 8. Januar offiziell verabschieden.

Der Chorleiter geht in den wohlverdienten Ruhestand - wie aber geht es mit dem Chor weiter?

Auf seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand dieses Problem gemeinsam mit dem Chor besprochen. Erfreulich viele Chormitglieder möchten gern weiter singen, und alle waren sich einig, dass es einen Chor in Wichern geben "muss".

Deshalb hat der Kirchenvorstand beschlossen, trotz knapper Finanzen die Stelle einer Chorleiterin oder eines Chorleiters wieder auszuschreiben. Die Chorproben gehen also weiter - vorerst zum üblichen Termin jeden Montag um 19:45 Uhr im Gemeindesaal. 

Neubeginn

Die Wicherngemeinde sucht eine Chorleiterin/einen Chorleiter, der die Arbeit von Dr. Mencke fortführen und mit den "alten" Chormitgliedern weiter arbeiten kann und will, der aber auch jüngere Chorsängerinnen und -sänger durch neuere Chorliteratur, neue Gemeindelieder und Gospel ansprechen kann. Wir, die Pfarrer, freuen uns auf die Zusammenarbeit z.B. bei unseren künftigen, musikalisch besonders gestalteten Abendgottesdiensten.

Interesse?

Haben Sie Interesse, unseren Chor zu leiten oder kennen Sie jemanden, der an der Chorleitung Interesse hat? Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei einem der Pfarrer.

Wir werden alle Interessentinnen und Interessenten jeweils zu einer Chorprobe im Januar (und ggf. im Februar) einladen. Der Kirchenvorstand wird dann - spätestens im März - gemeinsam mit dem Chor über die Besetzung der Stelle entscheiden. Die Vergütung erfolgt nach den üblichen Sätzen.

Gesucht werden vor allem aber auch Chorsängerinnen und Chorsänger! Wenn Sie Interesse haben, künftig im Wichernchor mitzusingen, melden auch Sie sich bitte im Gemeindebüro an - oder kommen Sie gleich zu den Proben!

Güntzel Schmidt 

Informationen zum Chor: www.wichern-bs.de/Gemeinde/Chor_start.htm


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Wicherngemeinde will Förderverein gründen

In fast jeder Ausgabe des Gemeindebriefes ist vom Geld die Rede. Dabei lautet das Sprichwort: "Über Geld spricht man nicht, Geld hat man" - schön wär's. Leider geht es mit den kirchlichen Finanzen immer weiter bergab; das Budget, das uns die Landeskirche für unsere Arbeit, für die Bewirtschaftung unserer Gebäude und für die Gehälter zur Verfügung stellt, wird in den nächsten beiden Jahren um voraussichtlich ca. 25 % gekürzt! 

Trotzdem verlieren wir nicht den Mut: Weil Sie unsere Arbeit immer wieder großzügig unterstützen. Sei es die Diakoniesammlung oder das Freiwillige Kirchgeld, das dieses Jahr in die Anschaffung von Gesangbüchern, in das Projekt "Offene Kirche" und die Renovierung der Wichernhausküche fließt - wir staunen jedes Mal, wie die Finanzierung mit Ihren Spenden klappt. Nicht alle können oder wollen uns so hohe Beträge zuwenden. Von vielen hören wir, dass sie gern regelmäßig eine kleinere Summe spenden möchten. Viele Menschen im Stadtteil, die nicht Mitglied der Kirche sind, würden auch gern unsere Arbeit für die Menschen vor Ort unterstützen.

Um Ihnen diese Möglichkeit zu bieten, hat der Kirchenvorstand sich zur Gründung eines Fördervereins für die Wicherngemeinde entschlossen. Dieser gemeinnützige Verein soll Projekte der Gemeinde "von außen" aus den Mitgliedsbeiträgen mit unterstützen. Die Mitglieder entscheiden gemeinsam, in welche Projekte ihre Beiträge fließen sollen, und bestimmen so über die Arbeit der Wicherngemeinde mit. 

Durch die Unterstützung des Fördervereins hoffen wir, auch in Zukunft in vielfältiger Weise für alle Menschen im Stadtteil da sein zu können - sei es durch Angebote wie Chor oder Kindermusical, sei es durch Konfirmandenferienseminar in Südtirol, FiBS oder die Kinderkirche, die wir in Zukunft anbieten wollen. 

Gemeindeversammlung
Wichernkirche
Sonntag 6. März 2005, 10:15 Uhr

Auf der Gemeindeversammlung wollen wir das Konzept vorstellen und den Verein gründen. Wir laden Sie schon jetzt herzlich dazu ein! 

Güntzel Schmidt


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Sternsinger

In den Tagen der Jahreswende waren sie da, die Sternsinger. Zusammen mit den Kindern der Heilig-Geist-Gemeinde hatten wir uns auf den Weg gemacht (leider nur 5 Kinder aus unserer Gemeinde). In Begleitung Erwachsener waren wir als Könige gekleidet durch unsere Straßen gezogen. Wir haben Geld gesammelt für Kinder in Not und für uns viele, viele Süßigkeiten! 

Sternsinger?     Was ist das? 

Sie erinnern an die Weisen aus dem Morgenland, die aufgebrochen waren und dem Stern folgten, um das neugeborene Kind in Bethlehem zu suchen und ihm ihre Schätze darzubringen.

Sie gehen in die Häuser und Wohnungen unserer Gemeinde, um den Menschen für das neue Jahr den Frieden zu wünschen. Deshalb schreiben sie auch - auf Wunsch - den Segensspruch

20 * C+M+B * 05 
Christus mansionem benedicat 
Christus segne dieses Haus 

an die Tür. 

Die Sternsinger leisten mit ihrem Besuch einen Beitrag für Frieden und Gerechtigkeit auf unserer Erde. Sie helfen an vielen Stellen, wo sonst niemand hilft. Ihre Projekte sind Leuchtzeichen in den Gebieten, in denen es für Kinder dunkel ist. 

Die Sternsinger bitten um Spenden für hungernde, kranke und heimatlose Kinder. Es wäre schön, wenn in diesem Jahr viele Kinder aus unserer Gemeinde sich als Sternsinger melden würden. Aber auch Erwachsene, die als Begleiter mitgehen, werden gesucht. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro. 

Für hungernde, kranke und heimatlose Kinder kann jeder etwas tun. Das erste Treffen der Kinder und Begleiter ist am 25. November um 16:30 Uhr in der Heilig-Geist-Gemeinde. Also, wer vom 2. Januar bis 6. Januar 2005 ein paar Stunden Zeit und Lust hat, ist herzlich willkommen. 

Die Sternsinger sind Ihnen dankbar, wenn sie auch an Ihrer Tür singen dürfen.

Stefanie Platz


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Bein Einkauf an andere denken

Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit in der Adventszeit wieder auf den Strohsterne-Verkauf lenken. Bei vielen Gemeindeanlässen und am Dritte-Welt-Stand werden wieder die Strohsterne zugunsten einer Aktion in El-Salvador verkauft. Ebenso finden Sie Adventliches und Geschenkartikel beim Extra-Verkauf der Dritte-Welt-Laden-Gruppe donnerstags auf dem Markt und freitags von 16 bis 18 Uhr im Laden.

Heidi Diemer-Quandt


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Friedensdekade

Logo Friedensdekade 2004Seit 25 Jahren rufen die Kirchen zu der sogenannten Friedensdekade auf (immer die 10 Tage vor dem Buß- und Bettag). In diesem Jahr besuchte die Friedensgruppe unserer Gemeinde wieder unsere Partnergemeinde in Dresden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit dem diesjährigen Motto aus dem Buch des Propheten Amos auseinander "Das Recht ströme wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach".

Die Redaktion


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Dritte-Welt-Laden in eigener Sache

Logo Dritte Welt Laden Wir müssen leider das offene Angebot von Artikeln in der Kirche vorerst einstellen. Leider verschwindet in letzter Zeit immer mehr Geld bzw. Ware von unserem Tisch, den wir in der Kirche dauerhaft aufgestellt haben. Das ist besonders bedauerlich, da die Kirche nur zu gottesdienstlichen Anlässen offen ist und somit auch nur Menschen die Kirche betreten, die in irgendeiner Weise mit den Veranstaltungen dort in Verbindung stehen.

Wir werden diese Erfahrungen in die Planung der "Offenen Kirche", auf die hingearbeitet wird (Küchenzeile ist der Anfang), mit einfließen lassen und zu einer abschließbaren Lösung kommen müssen. 

Für die Dritte-Welt-Laden-Gruppe Heidi Diemer-Quandt


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Haussammlung des Diakonischen Werkes

Danke ... Danke ... Danke! 

An alle, die die Haussammlung des Diakonischen Werkes organisiert und durchgeführt haben, und an alle, die gespendet haben. Es ist eine Summe von

5494,22 € 

zusammen gekommen, ein großartiges Ergebnis! 

Für den Diakonieausschuss Brunhild Zervos


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Einladungen

In dieser Vorweihnachtszeit gilt es ganz besonders viele Einladungen auszusprechen. Daher widmen wir ihnen eine eigene Seite in diesem Wichern aktuell.

Es gibt

Wir freuen uns auf Sie!

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Matthias Rahm zurück zu WA 5/2004 Stand: 04.12.2004 Impressum: Wichern aktuell Impressum