Bibelentdecker-Tour
Zwischen Januar und November 2003 haben im Schnitt 15 Schulkinder im Rahmen des
Kindergottesdienstes an der Bibelentdecker-Tour teilgenommen. Die Bibelentdecker-
Tour im Jahr der Bibel hat zum Ziel, Kinder mit dem Buch von Gott auf
interessante Weise vertraut zu machen.
Begonnen haben wir im Januar mit einem
großen Eröffnungsfest im Wichernhaus zum Thema "die Bibel - ein Schatz", an dem
auch Kinder aus anderen Gemeinden der Region teilgenommen haben.
An den sieben
folgenden Kindergottesdienstterminen bis Oktober haben wir jeweils Geschichten
aus der Bibel gelesen, besprochen und eine Aufgabe dazu gelöst. Begleitet hat
uns unser Entdeckerrucksack, gefüllt mit der Bibel und Symbolgegenständen zu den
Geschichten.
Als erstes wurde die Geschichte der Taufe Jesu durch Johannes
behandelt. Dazu haben wir herausgefunden, welche Bedeutung unsere Vornamen
haben. Danach war die Speisung der Fünftausend an der Reihe, und wir haben ein
Hungertuch gestaltet.
Unser Hungertuch
Weiterhin hörten wir von den Erlebnissen des Petrus, und
hierzu lösten wir ein schwieriges Rätsel. Es folgten die Pfingstgeschichte und
der Turmbau zu Babel. Die Aufgabe war dabei, herauszufinden, wie das Wort "Gott"
in anderen Sprachen heißt. Die Heilung des blinden Bartimäus war vor den
Sommerferien die letzte Geschichte, und wir stellten fest, wie schwer es ist,
blinde Selbstportraits von unserem Gesicht anzufertigen. Auch beim
Stadtteilkirchentag gab es eine Stunde Bibelentdecker-Tour zum Thema "Heilung
eines Gelähmten". Als Zeichen der segnenden Hände haben wir Gipsabdrücke unserer
Hände gemacht. Als letztes haben wir uns mit Kain und Abel beschäftigt und dazu
ein Hörspiel übers Streiten aufgenommen.
Natürlich haben wir nicht nur gelesen
und gearbeitet, sondern auch gesungen, gespielt und gebetet. Das Lied "Ich bin
ein Bibelentdecker auf Tour" wurde zu unserer Erkennungsmelodie, und auch die
Vorschulkinder im Kindergottesdienst, die jeweils zusammen mit dem Wurm Linus
die gleichen Geschichten in etwas anderer Form behandelt haben, konnten es laut
mitsingen.
Nun freuen wir uns auf die Abschlussveranstaltung, die am 2. November
wieder überregional in Hildesheim stattfindet.
Elge Rahm
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