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"Von der Scheune zur Kirche: Wo einst Heu und Stroh gelagert
wurden, trifft sich seit nunmehr 50 Jahren unsere Gemeinde.
Unwillkürlich denkt man bei dieser Verbindung an den Stall
von Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde. Aber - so banal
es auch klingen mag - der Name Bethlehemkirche war schon
vergeben ... Da lag es nahe, unsere Kirche nach dem Ort zu
benennen, aus dem Maria und Josef losgezogen waren: Nazareth."
So beschreibt Pfarrer del Chin im neuesten
Gemeindebrief der Nazarethkirchgemeinde den Anfang der
Gemeinde - und manchem Lehndorfer mag das bekannt vorkommen:
Auch unsere Kirche weckt bei Fremden die Erinnerung an einen
Stall, auch die Wicherngemeinde ist noch nicht sehr viel
älter als ihre Schwester in Dresden Seidnitz. Und sogar die
Schwierigkeiten beim Kirchbau gleichen sich. Die Seidnitzer
Bürger wollten vor über 50 Jahren eine eigene Kirche haben;
sie mussten zum Gottesdienst immer in die Nachbargemeinde
laufen. 1937 wurde von dieser Gemeinde das heutige
Grundstück Altseidnitz 12 angekauft, aber erst 1951 konnte
der Umbau der Scheune eines ehemaligen Gutshofes zur Kirche
begonnen werden. Am 26. Sept. war Richtfest, und am 2.
Advent, auch damals der 9. Dez., wurde die Kirche
eingeweiht. 1953 wurde die Nazarethkirchgemeinde dann auch
rechtlich selbstständig.
Zum Festgottesdienst am 9. Dezember
um 9:30 Uhr und zur anschließenden Feier ist unsere Gemeinde
von Pfarrer del Chin herzlich eingeladen worden. Vielleicht
haben Sie Lust zu einem Ausflug nach Dresden und zu einem
Besuch bei unserer Partnergemeinde am 2. Advent!
Wir wünschen unserer Partnergemeinde ein fröhliches und
gesegnetes Jubiläumsfest und Gottes Geleit und Segen für die
Zukunft. Doch zunächst freuen wir uns auf das Wochenende mit
den "Dresdnern" am 9.-11. November!
Mehr über die Nazarethkirchgemeinde finden Sie im Internet unter:
http://www.seidnitz.de.
Güntzel Schmidt
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