Gemeindebrief
Evangelisch-lutherische Wicherngemeinde Braunschweig
Lehndorf / Kanzlerfeld
Wichern aktuell 5/2001
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Liebe Leserin, lieber Leser,
Es ist Krieg. Ein Krieg des Guten gegen das Böse, wie es US-
Präsident George Bush formulierte, die Verteidigung der
Freiheit - "Prevailing Freedom", wie dieser Krieg getauft
wurde. Seitdem schweigen die Glocken, sind die meisten
Kirchen nicht mehr geöffnet und viele Friedensgebete
verstummt. Die Angriffe auf das World Trade Center und das
Pentagon waren auch für uns ein Schock. Wir waren von der
Tatsache, dass wir im eigenen Land nicht sicher sein können
und dass Terroristen mit einfachen Mitteln unglaubliche
Grausamkeiten anrichten können, wie gelähmt. Der Krieg, den
wir nach Afghanistan getragen haben, nimmt uns dieses Gefühl
der Ohnmacht. Wir können etwas tun, wenn es auch nur ein
Zurückschlagen ist. Auch 1942 war Krieg. Auch ein Krieg des
Guten gegen das Böse. 1942 komponierte der Engländer
Benjamin Britten auf der Seite der Alliierten, der "Guten",
einen Zyklus von Liedern auf mittelalterliche Gedichte, "A
Ceremony of Carols", Op. 28. ..... [Weiter]
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Sonnenstrom
Wir haben es fast geschafft! Große Freude bei der Gruppe
Sonnenstrom. Jetzt kommt es nur noch auf Sie an!
Fernmündlich hat uns die Deutsche Bundesstiftung Umwelt aus
Osnabrück mitgeteilt, dass sie unsere Photovoltaikanlage mit
etwa 50 % fördert. Damit sind jetzt alle Genehmigungshürden
genommen. Die Bedenken und Einwände der Denkmalpflege wurden
zurückgestellt. Der Propsteivorstand hat sich unserer
Überzeugung angeschlossen, dass die Kirche hier eine
Vorreiterrolle übernehmen soll. Die Kammer für Umweltfragen
der Synode übernahm unsere Argumente gegenüber dem
Landeskirchenamt, das schließlich auch zustimmte.
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Aus dem Bauausschuss
Die Wichernkirche hat Blitzableiter
Weg zum Kindergarten I neu beleuchtet
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Sommerausflug des Kanzlerfelder Seniorenkreises
Am 22. August traf sich der Kanzlerfelder Seniorenkreis der
Wicherngemeinde zu einem vergnüglichen Ausflug durch das
Gelände der nahe gelegenen Bundesforschungsanstalt für
Landwirtschaft. Die 35 Gäste staunten nicht schlecht, als
pünktlich um 15 Uhr zwei mächtige Ackerschlepper erschienen.
Jeder zog einen mit Bänken versehenen Anhänger hinter sich
her. [Weiter]
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Auch im Herbst gibt es ein Konfirmandenseminar!
Manche
lieben die See mehr als die Berge - anderen sind drei Wochen
einfach zu lang - aber das ist in unserem LÖW-
Konfirmandenmodell ja kein Problem! Eine Woche gemeinsame
Zeit für Arbeit und Freizeit an der Ostsee - das stand für
acht Konfirmanden und zwei Teamer in der ersten Woche der
Herbstferien auf dem Programm. Zwei Häuser im Evangelischen
Familienferiendorf Boltenhagen waren in dieser Zeit unser
"Zuhause", wir haben gemeinsam gelebt, gekocht - für manche
war das eine neue Erfahrung: ja, gemeinsames Essen bedarf
der Vorbereitung und auch des Abwasches - wir haben zusammen
gearbeitet und gespielt.
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"Kirche tut gut"
Gedanken zum Motto des
Stadtteilkirchentages von Harald Duin, Redakteur der
Braunschweiger Zeitung (Auszüge aus der Rede vom 1.
September 2001)
Tut Kirche gut? Ach, ich sage mal ja. Auch
weil heute so ein schöner Tag ist. Was evangelische
Gemeindefeste angeht, habe ich an diese schließlich die
schönsten Erinnerungen. Als Volontär der Ostfriesenzeitung
habe ich vor 30 Jahren immer wieder über Gemeindefeste
geschrieben, die auch deshalb so wundervoll waren, weil die
jeweiligen Pfarrfrauen mich so anstrahlten und mir das
schönste Stück Kuchen gaben, um die Presse zu beeinflussen.
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ambet
Die
Gerontopsychiatrische Beratungsstelle ambet e.V. stellt sich
vor
Nicht jedem Menschen ist es vergönnt, das Alter gesund
zu erleben. Mit steigender Lebenserwartung nehmen auch die
psychischen Erkrankungen im Alter zu. Die bekannteste Form
ist die Alzheimer Krankheit. Zu diesen Erkrankungen gehören
außerdem Depressionen, Wahnbildungen, Alkohol- und
Medikamentensucht.
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Goldene Konfirmation
Bereits zum
zweiten Mal richtete die Gemeinde eine Feier zur Goldenen
Konfirmation aus. Diesmal kamen die Jahrgänge 1950/1951. Von
jeweils 100 ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden
konnten in akribischer Kleinarbeit von Winfried Przygoda
die Adressen von 138 Teilnehmern ermittelt werden.
Das erste
Wiedersehen - für viele wirklich das erste Mal seit der
Konfirmation - fand im festlich geschmückten Wichernhaus am
Sonnabend statt. Weit über 80 Personen, davon immerhin über
50 ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden, wurden von
Pfarrerin Christiane Klages begrüßt.
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Unsere Partnergemeinde feiert ihr fünfzigjähriges Bestehen
Bereits zum
zweiten Mal richtete die Gemeinde eine Feier zur Goldenen
Konfirmation aus. Diesmal kamen die Jahrgänge 1950/1951. Von
jeweils 100 ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden
konnten in akribischer Kleinarbeit von Winfried Przygoda
die Adressen von 138 Teilnehmern ermittelt werden.
Das erste
Wiedersehen - für viele wirklich das erste Mal seit der
Konfirmation - fand im festlich geschmückten Wichernhaus am
Sonnabend statt. Weit über 80 Personen, davon immerhin über
50 ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden, wurden von
Pfarrerin Christiane Klages begrüßt.
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Neues aus LÖW
- Pfarrer Bernhard Kiy
- Teamschulung
- ökumenischer Bibeltag
- Waldweihnacht
- zentraler Gottesdienst
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Straßenkinder
Kinder sind überall die schwächsten
Glieder der Gesellschaft. In zivilisierten, reichen
Gesellschaften stehen darum Kinder unter besonderem Schutz.
Nicht so in der Dritten Welt. Aus den Medien kennen wir alle
die erschütternden Bilder der sogenannten Straßenkinder, die
ja nicht nur ihrer Not überlassen bleiben, sondern nicht
selten grausam verfolgt werden.
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