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In der benachbarten katholischen Heilig-Geist-Kirche besteht
in diesem Jahr ein Grund zum Feiern. Vor 50 Jahren, also
1952, wurde die Kirche vom damaligen Bischof von Hildesheim
geweiht. In zahlreichen Veranstaltungen (Gottesdiensten,
Andachten, Treffen und Vorträgen) hatte sich die Gemeinde
bereits auf dieses 50-jährige Kirchweihjubiläum vorbereitet.
Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete das Kirchweihfest
am 1. September, zu dem auch Vertreter der benachbarten
evangelischen Kirchengemeinden eingeladen waren, mit denen
die Gemeinde freundschaftlich verbunden ist. Beeindruckend
beim Familiengottesdienst an diesem Sonntag waren die vielen
angezündeten Kerzen, die den Kirchenraum in einem festlichen
Licht erstrahlen ließen. In der Feier stand die Frage im
Mittelpunkt, wodurch Christen als lebendige Steine in der
Kirche mitbauen können. Dazu gaben Gemeindeglieder aller
Altersstufen ihr persönliches Bekenntnis ab.
Nach dem
Familiengottesdienst konnten sich die Feiernden bei sonnigem
Wetter an vielen Dingen erfreuen. Es wurde gegrillt, ein
kühles Bier konnte genossen werden, im Gemeindehaus wurden
Vegetarisches, erfrischende Getränke, später auch Kaffee und
Kuchen angeboten. Der gesamte Erlös der Feier kommt als
Spende Hochwassergeschädigten zugute.
Kinder, insbesondere
Mädchen, ließen sich von geschickten Händen schminken, eine
Hüpfburg, die nur ohne Schuhe betreten werden durfte, lud
zum Tollen ein. Eine besondere Attraktion bildete das
Kickerspiel, in dem wie beim Tischfußball zwei Mannschaften
gegeneinander antraten. Es spielten "echte" Menschen, deren
Hände in den Lederschlaufen an den horizontalen Stangen
festgehalten waren.
Am Nachmittag traf auch eine Kapelle aus
Erkerode ein, die mit großem Engagement bekannte Stücke
vortrug. Der Beifall der Gemeinde und anschließend Kaffee
und Kuchen belohnten sie für ihren Einsatz.
Als Zeichen der
Hoffnung wurde der katholischen Gemeinde von der
Wicherngemeinde ein Apfelbaum geschenkt.
Einen würdigen und
feierlichen Abschluss dieses Tages bildete die ökumenische
Andacht, in der zugleich mit dem Dank an alle bei der
Vorbereitung der Feier beteiligten Personen die Zuversicht
ausgesprochen wurde, dass sich viele Menschen als lebendige
Steine beim Bau der Kirche weltweit von Gott einsetzen
lassen.
H.-H. Schweer
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