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Trauerwege als Lebenswege
gemeinsam gehen
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Ein Erfahrungsbericht über das Trauerseminar
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Danke, dass ich in meiner Trauerbegleitungsausbildung in dieser Trauergruppe
hospitieren durfte. Wie gut, dass es diese Form der Begleitung gibt und
Trauernde in der Gruppe ihre Trauer erleben und wahrnehmen. Jeder auf seine Art
und Weise und doch gemeinsam. Eine erstaunliche Entwicklung vom ersten bis zum
letzten Treffen. Vertrautheit, Zuspruch des Trostes, Verständnis für das
erfahrende Leid und Annahme der neuen Lebenssituation prägten die Gespräche.
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Du bist gegangen.
Dein Lebenslicht ist erloschen.
Du bist nicht mehr.
Ich kann es noch gar nicht fassen.
Wir lebten gemeinsam,
nun ist es einsam geworden.
Das Dasein füreinander,
das Besorgtsein umeinander
alles ist zu Ende.
Es gibt nur noch Nachworte und Nachgedanken.
Wie unerbittlich der Schlusspunkt beim Lebenslauf ist.
Wie kurz das Leben,
wenn es mit wenigen Daten beschrieben wird.
Wer kann ermessen, was dein Leben gewesen ist?
All die vielen wertvollen Augenblicke -
in Worte kann ich das nicht fassen.
Das Wesentliche trage ich im Herzen.
Meine Gedanken kreisen um das, was war.
Es wird nie mehr so sein.
Ich weiß, was ich verloren habe.
Ich zünde eine Kerze für dich an -
und denke an dich.
Du bist gegangen -
ich bin mit meinen Gedanken
allein zurückgeblieben.
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Foto: Matthias Rahm, Blick vom Wilseder Berg
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Somit verbleibe ich mit lieben Grüßen
Bettina Schiedung
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Betroffene haben die Möglichkeit, sich im Herbst einem neuen Trauer-Seminar anzuschließen.
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