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Nachrichten aus der Gemeinde
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Übersicht
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Gemeindefest
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Durch die Spenden vieler ist es nun möglich geworden, dass die Wicherngemeinde
eine neue Orgel bekommt. Dies freudige Ereignis wollen wir zu einem großen Fest
werden lassen.
Der Nachmittag in der Kirche und auf dem Kirchplatz steht bei
Kaffee und Kuchen ganz unter dem Thema der Musik.
Am Abend wollen wir
miteinander feiern, ein Fest für Jung und Alt mit Tanzmusik, aber auch mit der
Möglichkeit, in ruhigen Räumen sich zu unterhalten, mit kaltem Büfett und
Getränken, mit Lagerfeuer und Grill. Bei der Beschreibung spüren Sie schon, wir
freuen uns auf dieses Fest und hoffen, dass auch Sie Zeit und Lust haben, mit
uns zusammen zu feiern.
Für Kuchenspenden und für die Unterstützung bei der
Ausgestaltung des kalten Büfett sind wir sehr dankbar. Wenn Sie etwas mitbringen
können, melden Sie sich bitte im Büro.
Henriette Höxter
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Kammerorchester mit neuem Dirigenten
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Im Rahmen der musikalischen Aktivitäten zur Einweihung der neuen Orgel beteiligt
sich schon in der Vorwoche das Kammerorchester Braunschweig, welches seit Anfang
2003 bei uns musiziert. Am Sonnabend, dem 19. Juni 2004, um 17 Uhr findet ein
Konzert statt.
Wir hoffen auf großes Interesse.
Zwei Gründe dürften besonderes Interesse an dieser Veranstaltung hervorrufen:
Das eingängige musikalische Programm sowie ein neuer Dirigent. Der langjährige
bisherige Orchesterleiter, Prof. Dr. Jürgen Meyer, auch Mitglied unserer
Gemeinde, möchte nach über 50 von ihm geleiteten Konzerten diese Arbeit in
jüngere Hände geben und nur noch als Konzertmeister mitwirken, soweit es ihm
möglich ist.
Nach intensivem Bemühen ist es nun gelungen, Marc Niemann als neuen
Dirigenten zu gewinnen. Er wird sich am 19. Juni in der Wichernkirche
vorstellen. Er ist 31 Jahre alt und derzeit als Solo-Repetitor am Staatstheater
Braunschweig engagiert. Er hat in Lübeck und Berlin Musik studiert (Klavier und
Dirigieren). Gleichzeitig wird eine Verjüngung des Orchesters angestrebt.
Interessierte Musikliebhaber und Laienmusiker sind daher sehr willkommen. Es
gibt sicherlich noch manchen Musikfreund, der sein Streich- oder Blasinstrument
gern in einem netten Liebhaberkreis zum Klingen bringen möchte. Hier haben Sie
beste Gelegenheit dazu! Melden Sie sich doch, bitte, mittwochs um 20 Uhr bei den
Proben im Gemeindesaal, oder nehmen Sie mit einem der Mitglieder Kontakt auf.
Harald Dreier
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Woche der Diakonie
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vom 4. bis 12. September 2004
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Wieder ist ein Jahr vergangen - die Haussammlung der Diakonischen Werke in
Niedersachsen steht vor der Tür. Unsere Sammlerinnen werden um Spenden bitten
unter dem Motto:
Zuflucht ist Diakonie.
Wie Sie wissen, wird in allen Bereichen
gespart, gekürzt oder sogar gestrichen. Viele werden durch das soziale Netz
fallen. Mit Ihrer Spende können Sie dazu beitragen, dass von kirchlicher Seite
Hilfsangebote in unserer Stadt ermöglicht werden. Öffnen Sie bereitwillig Ihre
Türen und Herzen!
Im vergangenen Jahr ergab die Sammlung 4406,80 €.
Vielen Dank
schon jetzt an Sie, aber auch an die fleißigen Sammler und Sammlerinnen und auch
an die Organisatoren für das Sammlerteam Frau Huge, Frau Löschmann und
Herr Hammer.
Es gibt nur noch wenige Gemeinden in Braunschweig, die diese Arbeit
leisten. Hoffentlich ist es uns auch weiterhin möglich, Sie persönlich
anzusprechen. Falls Sie uns unterstützen möchten: rufen Sie im Gemeindebüro an
oder bei mir (Tel. 52480).
Für den Diakonieausschuss Brunhild Zervos
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Die 3.Welt-Laden-Gruppe
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... ein unermüdliches Häufchen, dem die meisten nicht viel zutrauen. Das wird
immer wieder deutlich, wenn wir gefragt werden: "Verkauft ihr überhaupt was?".
Das tun wir - dank vieler treuer Überzeugungskäufer und vieler Neugieriger, die
sich von unseren bunten Auslagen ansprechen lassen.
Auf unserem neuen falsch-bunten Regenbogen steht "Eine-Welt-Laden". Regenbogen samt Aufschrift sind das
Produkt einer Gruppe junger Auszubildender, die eifrig gemalt und auch
diskutiert haben, ob unser Bauwagen nun ein Eine-Welt-Laden oder ein Dritte-Welt-Laden ist.
Nach erneutem Gespräch in unserer Gruppe sind wir zu dem Schluss
gekommen, dass wir den Laden weiter 3.Welt-Laden nennen wollen. Wir sehen hinter
dem Wort Eine-Welt-Laden den Wunsch und die Hoffnung, dass wir uns als Welt-Gemeinwesen verstehen, dass wir für die andern mitdenken, mit einstehen,
Mitverantwortung tragen. Aber es ist eben nur ein Wunsch und nicht die Realität.
Wir haben ein immer größer werdendes Gefälle Arm - Reich, Nord - Süd, Ost - West
(nur die Grenzen werden verschoben), Habende und Habenichtse, Kapitaleigner und
Schuldner. Die Realität ist nicht besser als vor 30 Jahren, als wir anfingen,
mit Nicaragua-Kaffee und Jutetaschen die Produkte von kleinen Genossenschaften
in der 3. Welt zu verkaufen. Der Name "Eine-Welt-Laden" verschleiert unseres
Erachtens die gigantische Ausbeutung der armen Länder durch die
Industriestaaten.
Auch unser Bauwagen passt zu uns. Er ist so etwas wie ein
Symbol dafür, dass "viele kleine Leute an vielen kleinen Orten ..." etwas tun
können und dazu keine Prachtbauten aus Glas, Stahl und Beton brauchen und auch
keine Hochglanzprospekte, sondern nur immer wieder Menschen, die sich anstecken
lassen.
Was und wie viel wir in den 26 Bauwagenjahren getan und erreicht haben,
werden wir bei unserem Stand beim Gemeindefest am 26. Juni bekannt machen. Wir
freuen uns, wenn Sie sich für uns interessieren.
Für die neuerdings ökumenische
3.Welt-Laden-Gruppe Heidi Diemer-Quandt
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Lehndorfer Seniorenzentrum "In den Rosenäckern"
erhalten
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Verkauf gefährdet Bestand der Einrichtung
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Das von der Stadt Braunschweig errichtete und betriebene Seniorenzentrum "In den
Rosenäckern" hat seit seinem Bestehen die an dieses Modellprojekt gestellten
Erwartungen voll erfüllt. Durch gute Qualität der angebotenen Leistungen und
gute Öffentlichkeitsarbeit hat sich das Seniorenzentrum in Braunschweig einen
guten Ruf erworben und ist ein Stück Lehndorfs geworden.
Das Seniorenzentrum ist
eine einmalige integrative, stadtteilorientierte Einrichtung, die mit einer
hohen Akzeptanz der Bevölkerung beispielhaft ist über die Grenzen von
Braunschweig hinaus.
Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig,
Dr. Hoffmann, und den Rat der Stadt Braunschweig auf, den Betrieb dieser
Einrichtung zu sichern und nicht durch einen Verkauf zu gefährden.
Unsere
Einrichtung darf nicht einer Politik zum Opfer fallen, die nur im einmaligen
Verkauf von Vermögen Möglichkeiten sieht, Haushaltspolitik zu betreiben.
Initiative Rosenäckern
c/o Renate Jacobs
St. Ingbert-Str. 71
38116 Braunschweig
Tel.: 5 32 40
Die Unterschriftenliste liegt im Stadtteil aus.
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Initiative Rosenäckern
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Die Initiative Rosenäckern wurde von Vertretern der Nutzer des Seniorenzentrums
gegründet, um sich für den Erhalt dieser Einrichtung einzusetzen.
Die Unterschriften sollen zusammen mit einem offenen Brief dem Oberbürgermeister der
Stadt Braunschweig Dr. Hoffmann und den politischen Parteien im Rat der Stadt, sowie an die Presse geschickt werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass
dieses erfolgreiche Modellprojekt weitergeführt und nicht allein zur Sanierung
des städtischen Haushaltes verkauft wird.
Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes dieses Hauses ist die quartiersbezogene Gemeinwesenarbeit. Das heißt:
Kontakt aufnehmen zu den Kirchengemeinden, Vereinen, Kindergärten, Schulen und
anderen möglichen Partnern im Stadtteil. Gemeinsame Aktionen machen. Wir denken,
dass wir diese Aufgabe gut angepackt haben.
Viele Lehndorfer haben oder hatten ihre zu pflegenden Angehörigen im Betreuten Wohnen, in der Tagespflege oder im
Wohn-Pflegeheim untergebracht oder haben diesen Schritt eines Tages noch vor sich.
Wir meinen, es gibt viele Gründe, die Initiative Rosenäckern mit Ihrer
Unterschrift zu unterstützen. Die alten Menschen in dieser Stadt brauchen lebenswerte Einrichtungen, die ein Zuhause sind und in denen sie ihren und
vielleicht auch einmal wir selbst unseren Lebensabend verbringen können.
Unterstützen Sie unsere Initiative zum Erhalt des Seniorenzentrums.
Wolfgang Stahr, Sozialarbeiter im Seniorenzentrum und Mitarbeiter in der Initiative
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Boten der Wicherngemeinde
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Vor Jahren sagte mir Pfarrer Brüser einmal, wie erfreut er sei über die hohe
Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in unserer Gemeinde. Mit
den Worten "Wie gut, dass Gemeindearbeit funktioniert, ohne dass ein Pfarrer
dabei ist" bestätigte dies Pfarrer Fay-Fürst am Beginn des Dankeschön-Essens am
21. April 2004.
Zu diesem Mittwochabend hatten Elke und Reinhard Schalla im
Auftrag der Wicherngemeinde alle eingeladen, die Wichern aktuell verteilen. Von
insgesamt 50 Damen und Herren, die jährlich fünfmal je 4400 Gemeindebriefe in
Lehndorf und im Kanzlerfeld verteilen, waren 35 ins Wichernhaus gekommen.
Reinhard Schalla begrüßte sie auch als Boten und Ansprechpartner, die in ihrem
Bezirk von Haus zu Haus gehen und die Wicherngemeinde repräsentieren.
Besonders
geehrt wurden alle, die dies schon viele Jahre unermüdlich tun. Zwanzig,
fünfundzwanzig und fast dreißig Jahre verteilen Ingrid Bretfeld, Marianne
Günther, Ingeborg Heine, Gudrun Kirstein, Sigrid
Klabunde, Margot Oberländer,
Helga Rodekohr, Gisela Schlipphak, Elfriede Seifert und Barbara Tersteegen sowie
Detlef Quandt und Panagiotis Zervos. Ursula Adam ist mit 81 Jahren die älteste
Verteilerin. Auch ihr wurde besonders gedankt.
Bei solchem erfreulichen Anlass
darf etwas köstliches für Zunge und Gaumen natürlich nicht fehlen. Elke Schalla -
zuständig für den Verteilplan unserer Gemeindebriefe - hatte das brasilianische
Nationalgericht "Feijoada" zubereitet. Das sind schwarze Bohnen mit viel Fleisch
und Gemüse. Dazu gab es Kartoffeln und Wildreis, Tomatensalat und
Orangenscheiben mit Zimt. Ein fruchtiger spanischer Rotwein rundete das Mahl ab.
Drei leckere Desserts krönten die Mahlzeit.
Nur ein Schatten fiel auf diesen
gelungenen Abend; denn Elke und Reinhard Schalla möchten nach sechs Jahren der
Mitarbeit ihre segensreiche Tätigkeit beenden. Hoffen wir, dass sich ebenso
tüchtige Nachfolger finden!
Wilfried Hammer
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Und noch eine Information für alle, die an diesem Abend teilnahmen: Wir
spendeten den stattlichen Betrag von 115 Euro für notwendiges Küchenzubehör im
Wichernhaus. Ich habe den Betrag am 23. April 2004 an Susanne Rieke
ausgehändigt.
Elke Schalla
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