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Die Gruppe Sonnenstrom hat am 26. Mai dem Kirchenvorstand einen
Abschlussbericht über ihre Projektarbeit gegeben. Die Finanzierung, bei der
Planung ein großer Brocken, - anfänglich rechneten wir damit, in 10 Jahren alle
Schulden zurückgezahlt zu haben - ist zur Überraschung aller bereits jetzt
bewältigt. Dazu haben ganz viele von Ihnen sehr tatkräftig und großzügig
gespendet oder gesponsert (16.000 €), noch einmal allen einen Dank!
(Spenderliste)
Vor allem
durch die Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wird die Sonne von jetzt
an der Gemeinde Einnahmen bringen.
Über die gute und engagierte Zusammenarbeit
in der Projektgruppe soll hier nicht berichtet werden. Dagegen sollen die Ziele,
die die Sonnenstromgruppe mit dieser Demonstrationsanlage bezweckt hat, noch
einmal ins Bewusstsein gerufen werden. Wir glauben, dass wir die Hauptziele -
eine Bewusstseinsänderung und Impulse zum eigenen Handeln und Nachahmen - noch
nicht in der Gemeinde, in den Kindergärten, bei den Pfadfindern, den
Konfirmanden und Erwachsenen erreicht haben. Wenn wir als Christen Gottes gute
Schöpfung erhalten und bewahren wollen und die weitere Zerstörung unserer Mit-
und Umwelt verhindern wollen, müssen und können wir alle etwas dafür tun.
Die
Sonnenstromanlage zeigt z.B. jedem, wie der Ausstoß von Kohlendioxid reduziert
werden kann. Wir wünschen uns, dass von unserer Sonnenstromanlage eine
Signalwirkung für alle Hausbesitzer ausgeht. Als erstes prüfen Sie, ob eine
Dachfläche nach Süden zeigt. Für den privaten Gebrauch gibt es auf jeden Fall
noch bis Oktober 2003 eine sehr günstige Förderung durch die Kreditanstalt für
Wiederaufbau. Darlehen mit 1,9 % Zinsen, die ersten zwei Jahre tilgungsfrei, die
Mehrwertsteuer kann man vom Finanzamt zurückbekommen, solche und andere wichtige
Fakten wissen viele nicht, aber die
Sonnenstromgruppe berät jeden gern (Ralf
Braun Tel. 5807308, Thomas Hartmann 514481, Beate und Heiner Kohlhaas 578366,
Detlef Quandt 500977).
Die meisten Menschen sind zwar zu recht über Nachrichten
von Tankerkatastrophen und deren Auswirkungen erschüttert, sehen aber keine
Wege, wie wir selbst den Ölverbrauch reduzieren können. Auch der Irakkrieg hat
erneut unsere Abhängigkeit vom Öl verdeutlicht. Je mehr wir uns vom Öl und Gas
unabhängig machen, und das ist möglich, desto mehr verringern wir
Kriegsursachen. So kann die Nutzung der Sonnenenergie Ihr Beitrag zur Bewahrung
der Schöpfung und des Friedens sein.
Detlef Quandt
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