|
... Die Bibel bedeutet mir Richtschnur für mein Leben. Ich kann darin nachlesen
und erkennen, was Gott meint, wie es für mich am Besten wäre.
... Mir hat die Bibel lange Zeit gar nichts bedeutet. Erst als ich zum Glauben
gekommen bin habe ich gemerkt, dass es ohne die Bibel nicht geht. Sie gibt mir
Kraft und viel Freude. Sie hat mir in vielen Notlagen geholfen.
... In der Bibel erzählen viele Menschen ihre Geschichte, die sie mit Gott
hatten. Und das kann für uns heute noch interessant sein. Im Alten Testament
steht die Geschichte Gottes mit Israel und im Neuen Testament das, was er für
alle Menschen möchte.
... Es sind ganz wunderbare Worte in der Bibel zu lesen, die mir weiterhelfen.
Ich denke dabei an die Paulusworte über die Liebe oder auch Aussagen und
Weisheiten in den Psalmen, die uns wirklich unterstützen können.
... Es sind aber auch massenhafte Geschichten in der Bibel, mit denen ich große,
zum Teil sehr große Schwierigkeiten habe. Deshalb komme ich hier in diesen
Kreis, weil ich alleine nicht durchsteige. Ich brauche schon eine Gruppe von
Menschen, die mit mir zusammen darüber nachdenkt, was die Bibel erzählen will.
... Ich ziehe sehr viele persönliche Dinge aus der Bibel. Ich lese täglich
darin - wenn ich es schaffe. Es ist ein Schwerpunkt für mich in meinem Leben
geworden. "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet."
Dieses Wort aus dem Neuen Testament begleitet mich und hat mir schon viel
geholfen.
... Ich sehe sehr viel Tröstliches und auch Ermutigendes für unser Leben in dem
Gleichnis vom verlorenen Sohn. Dieser fordert sein Erbteil. Er bekommt es
ausgezahlt, verprasst es, und am Schluss findet er zu seinem Vater zurück.
Dieser kommt ihm mit offenen Armen entgegen und nimmt ihn wieder auf. So
handelt Gott mit uns.
... Ein wichtiges Wort ist für mich die Aussage Jesu: "Wo zwei oder drei in
meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."
Die Geschichte von der Stillung des Sturmes ist für meine drei Kinder immer
eine ganz wichtige gewesen. Sie hatten dadurch ein großes Vertrauen und konnten
ihre Ängste überwinden. Dazu haben auch unsere gemeinsamen Abendgebete
beigetragen.
... Wenn ich traurig bin oder großen Kummer habe, hadere ich auch mal mit Gott.
Das kommt vor. Ich lege dann die Bibel zur Seite. Aber nach einer Zeit lese ich
doch wieder darin, auch wenn ich nicht alles verstehe, was da steht. Dann bete
ich um den Heiligen Geist.
... Ich hatte auch Zeiten im Leben, wo ich sehr sehr gut ohne Bibel auskam. Das
hat sich aber nun wieder ganz und gar geändert.
Reinhard Schalla
|