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Wichern aktuell 3/2003
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Suchen. Und Finden. 2003.
Das Jahr der Bibel

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bibelgesprächskreises unserer Gemeinde - er trifft sich 14-tägig im Wichernhaus und ist für alle offen - haben Antworten gegeben auf die Fragen: 

Was bedeutet mir die Bibel und warum lese ich darin?

... Die Bibel bedeutet mir Richtschnur für mein Leben. Ich kann darin nachlesen und erkennen, was Gott meint, wie es für mich am Besten wäre.

... Mir hat die Bibel lange Zeit gar nichts bedeutet. Erst als ich zum Glauben gekommen bin habe ich gemerkt, dass es ohne die Bibel nicht geht. Sie gibt mir Kraft und viel Freude. Sie hat mir in vielen Notlagen geholfen.

... In der Bibel erzählen viele Menschen ihre Geschichte, die sie mit Gott hatten. Und das kann für uns heute noch interessant sein. Im Alten Testament steht die Geschichte Gottes mit Israel und im Neuen Testament das, was er für alle Menschen möchte.

... Es sind ganz wunderbare Worte in der Bibel zu lesen, die mir weiterhelfen. Ich denke dabei an die Paulusworte über die Liebe oder auch Aussagen und Weisheiten in den Psalmen, die uns wirklich unterstützen können.

... Es sind aber auch massenhafte Geschichten in der Bibel, mit denen ich große, zum Teil sehr große Schwierigkeiten habe. Deshalb komme ich hier in diesen Kreis, weil ich alleine nicht durchsteige. Ich brauche schon eine Gruppe von Menschen, die mit mir zusammen darüber nachdenkt, was die Bibel erzählen will.

... Ich ziehe sehr viele persönliche Dinge aus der Bibel. Ich lese täglich darin - wenn ich es schaffe. Es ist ein Schwerpunkt für mich in meinem Leben geworden. "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet." Dieses Wort aus dem Neuen Testament begleitet mich und hat mir schon viel geholfen.

... Ich sehe sehr viel Tröstliches und auch Ermutigendes für unser Leben in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn. Dieser fordert sein Erbteil. Er bekommt es ausgezahlt, verprasst es, und am Schluss findet er zu seinem Vater zurück. Dieser kommt ihm mit offenen Armen entgegen und nimmt ihn wieder auf. So handelt Gott mit uns.

... Ein wichtiges Wort ist für mich die Aussage Jesu: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."

Die Geschichte von der Stillung des Sturmes ist für meine drei Kinder immer eine ganz wichtige gewesen. Sie hatten dadurch ein großes Vertrauen und konnten ihre Ängste überwinden. Dazu haben auch unsere gemeinsamen Abendgebete beigetragen.

... Wenn ich traurig bin oder großen Kummer habe, hadere ich auch mal mit Gott. Das kommt vor. Ich lege dann die Bibel zur Seite. Aber nach einer Zeit lese ich doch wieder darin, auch wenn ich nicht alles verstehe, was da steht. Dann bete ich um den Heiligen Geist.

... Ich hatte auch Zeiten im Leben, wo ich sehr sehr gut ohne Bibel auskam. Das hat sich aber nun wieder ganz und gar geändert.

Reinhard Schalla

 
 
 
Matthias Rahm Stand: 16.06.2003 Impressum: Wichern aktuell Impressum