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Kreuzweg.
Die letzte Station.
Jesus stirbt schmerzvoll am Kreuz.
Dass das Kreuz in diesem Fall aus zusammengeklebten Besenstielen besteht und die
Dornenkrone aus gedrehtem Kaninchendraht, lässt die Szene nicht weniger grausam,
nicht weniger eindrucksvoll aussehen. So haben wir uns an Jesu Tod erinnert am
Karfreitag auf Wangerooge.
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Wir, das waren 17 Jugendliche aus Braunschweig und
Wallenhorst (bei Osnabrück) und zwei Ehrenamtliche sowie zwei Diakoninnen. In
dem einwöchigen Jugendseminar hatten wir Zeit, um über den Sinn des Lebens und
die Schätze in unserem Leben nachzudenken. Eng damit verbunden waren aber auch
die Verlustängste, die wir haben, bis hin zu eigenen Erfahrungen, Fragen und
Hoffnungen zu Sterben, Tod und Ewigem Leben. Wir empfanden Jesu letzte Stunden
nach beim Abendmahl, bei einem Gang durch die Nacht, bei einer Nachtwache. Wir
erinnerten uns an ihn bei einem selbst vorbereiteten Kreuzweg und feierten
schließlich die Osternacht. Und bei allen Erinnerungen stand im Vordergrund,
dass Jesu Leben und Leiden nicht irgendetwas Abstraktes war, sondern immer auch
ganz konkret mit uns und unserem Leben zu tun hat.
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