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das Redaktionsteam hat in der Nr. 5/03 von Wichern aktuell erstmals die Namen
der Prediger weggelassen. Dafür habe ich bei der Fülle der weihnachtlichen
Festgottesdienste auch Verständnis, weil sich da in der Tat, vielleicht gar
nicht so sehr "Fehler einschleichen", aber durchaus notwendige Änderungen
ergeben können. Die damit verbundene Frage an Ihre Leser, ob
"ihnen die Namen
doch sehr wichtig"
seien, lässt jedoch vermuten, dass Sie zumindest erwägen,
dies auch bei künftigen Ausgaben unseres Gemeindebriefes so zu halten.
Wenn dem
so sein sollte, dann möchte ich hiermit zum Ausdruck bringen, dass mir diese
Namen tatsächlich "wichtig" sind. Sie haben den Unterschied in der Formulierung
sicher bereits gemerkt, weil ich nämlich das Wörtchen "sehr" weggelassen habe.
Genau dieses ist aber der springende Punkt: Sicherlich sind wir uns darin einig,
dass in einem Gottesdienst nicht die Prediger, sondern Gott und sein Sohn Jesus
Christus im Mittelpunkt stehen, und dass daher die Personen nur eine dienende
Rolle spielen.
Andererseits besteht die Gemeinde nun einmal aus Menschen, deren
jeder bekanntlich seine spezifischen Schwächen, Stärken und Vorlieben hat. Dies
hat seine Auswirkungen auch auf den Umgang der Menschen untereinander, auf die
gegenseitige Wahrnehmung ebenso wie auch auf das Verständnis. Das gilt auch für
die Prediger und deren Verkündigung, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es
dem Gottesdienstbesuch in unserer Gemeinde dient, wenn künftig niemand mehr
vorher weiß, auf wessen Dienst er sich jeweils einstellen darf.
Dies jedenfalls
wäre es, was ich persönlich mit Bedauern vermissen würde.
Mit den besten Grüßen
Ihr Dieter Sauerbeck
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