Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde

Wichern aktuell 1/2004

Das Wichernkreuz, Symbol der Wicherngemeinde


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Jahresrückblick 2003

Das wohl für alle wichtigste Ereignis des Jahres war am 30. März die Einführung von Pfarrer Markus Fay-Fürst und seiner Familie. Wir freuen uns sehr, dass Markus Fay-Fürst (Interview) sich auf die Stelle in unserer Gemeinde beworben hat und das LKA ihn ausgewählt hat. Und ich freue mich auch, dass das große Pfarrhaus wieder bewohnt ist, dass Finn in unseren Kindergarten geht und Robin bald auch. Last but not least, hat Sabine Fay eine Stelle als Lehrerin in der Pestalozzi-Schule gefunden. Schön, das Ihr alle in Wichern seid. Und mein Eindruck von der Zusammenarbeit unserer beiden Pfarrer ist: Ihr seid ein gutes Team. Danke für Euren Einsatz im letzten Jahr!

 

Neuer Geist im Wichernhaus

Im Mai begann Frau Susanne Rieke im Wichernhaus zu arbeiten. Es war für den Kirchenvorstand durchaus eine Überlegung, ob wir die Stelle neu besetzen. Für die ausschließliche Reinigung wäre eine Putzfirma deutlich günstiger gewesen. Uns war aber ein offenes Haus wichtig, dass möglichst immer mit Gemeindegruppen oder privat belegt ist. Dies geht nur, wenn eine gute Seele für das Haus da ist. Zusätzlich vermietet Frau Rieke eigenverantwortlich das Wichernhaus.

 

Halbzeit im Kirchenvorstand

Im Sommer blickte der Kirchenvorstand auf seine 1. Halbzeit zurück. Wir haben versucht, die zweite Halbzeit mit Änderungen zu beginnen, die die Arbeit hoffentlich erleichtern. Ein Wunsch war vor allem die Zusammenlegung verschiedener Ausschüsse. Am gravierensten war dies bei der Zusammenlegung von Bau-, Wichernhaus- und Gemeindehausausschuss. Auf diese Weise müssen viele Themen nicht mehr in zwei Ausschüssen diskutiert werden, oder was schlimmer war, da bitte ich um Entschuldigung, dass Ausschüsse übergangen wurden, weil man es mit dem einen schon besprochen hatte. 

Wer einmal unsere Sitzungen besucht hat, weiß, dass wir viel Sitzfleisch haben. Ein spätes Ende um 23.00 Uhr war keine Seltenheit. Auch das wurde geändert. Die letzten drei Sitzungen waren wir um 21.30 Uhr fertig. Vor allem durch bessere Vorbereitung kann man viel Zeit sparen.

Im September bekam das Wichernhaus die letzten Teile seiner Erstausstattung. Die Einweihung ist fast 30 Jahre her. Das Jahrzehntprojekt Altar und Lesepult im Wichernhaus wurde endlich fertig. Heiner Kohlhaas hatte durch Eigenarbeit und geschickte Verhandlung dem Projekt den letzten Anschub gegeben und ich freue mich immer darüber beim Gottesdienst im Wichernhaus.

Im September war auch unser Stadtteilkirchentag mit der Heilig-Geist-Gemeinde. Unter dem Thema "Ihr sollt ein Segen sein" stand ein Tag, an dem wir die ökumenische Sternsingeraktion ins Leben gerufen haben. Die Sternsinger sind in den letzten Tagen in vielen Häusern gewesen. Ich hoffe, die eine oder der andere von Ihnen hatte sie auch zu Besuch.

 

Bauarbeiten

Baulich hat sich hier unten auch etwas getan: Herr Quandt, Herr Völker und Herr Döhl haben sich sehr für unsere neue behindertengerechte Toilette eingesetzt. Wir konnten sie im Frühjahr mit den Sanierungsarbeiten für das Pfarrhaus bauen. Nicht vergessen möchte ich unseren Bautrupp. Bei unserer ständigen Geldknappheit wären Bauarbeiten oft unmöglich. Doch tatkräftige Hilfe nahte. Inzwischen haben sich einige junge und älterer Väter gefunden, die unter Anleitung von Herrn Kohlhaas z. B. den Dachboden über unserem Gemeindebüro isoliert haben.

 

Musik in Wichern

Musikalisch konnten wir im letzten Jahr zwei Jubiläen feiern: Der Posaunenchor und der Chor feierten 25jähriges Bestehen. Und in beiden Chören gibt es Menschen, die von Anfang an dabei waren, 25 Jahre sich jede Woche zur Probe getroffen haben und unsere Gottesdienste bereichert haben.

Seit Anfang vergangenen Jahres probt in unseren Gemeinderäumen das Kammerorchester Braunschweig, im Sommer gaben sie ein Konzert, ich denke wir werden sie noch öfter hören. Und der Kirchenvorstand hat beschlossen die alte Orgel durch eine neue elektronische Orgel zu ersetzten. Da wir aber im letzten Jahr noch nicht die nötigen Geldmittel zusammen hatten, wurde diese Anschaffung auf 2004 verschoben. Ich verrate nichts und freue mich trotzdem schon auf den Sommer.

Das Kindergottesdienstteam hatte sich dieses Jahr auf die Bibel-Entdeckertour (mehr, noch mehr) gemacht. Das war eine von der Bibelgesellschaft vorgeschlagene Methode, mit Schulkindern die Bibel zu entdecken. Die Tour fing im Januar mit der Eröffnung in Wichern an und endete im November in Hildesheim mit einem Abschlussgottesdienst. Für die Kinder war es auch interessant, dass sie etwas mit anderen Gemeinden zusammen machen. 

Das Kindermusical im Frühjahr ist ja eigentlich nichts Neues mehr. Aber es ist prima, wie das Kindergottesdienstteam jedes Jahr dieses große Projekt stemmt und dabei viele Gemeindeglieder anspricht, die wir bei anderen Gemeindeveranstaltungen nicht sehen.

 

Sie haben sicher in der Zeitung gelesen, dass der Dom jetzt mit Riddagshausen kooperiert und der Bischof diese Kooperation begleitet. Da sage ich nur LÖW immer eine Länge voraus. Wir haben in unserer letzten KV-Sitzung einen Kooperationsvertrag mit Lamme und Ölper ratifiziert und sind jetzt eine sogar rechtlich vollständige Kooperation. Das ändert an unserem gemeinsamen Handeln nur soviel, dass wir als KV jetzt verpflichtet sind zu zwei gemeinsamen Sitzungen im Jahr. Vor allem ist nach außen klar: hier wird verbindlich und nicht nach "good will" zusammengearbeitet.

 

Danke

Am Ende dieses unvollständigen Berichtes möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken. Sie haben mit Ihrer Mitarbeit, Ihren Gedanken und Gebeten und mit Ihrem Geldbeutel in großzügigster Art und Weise unsere Wicherngemeinde durch das Jahr 2003 getragen. 

Ich bin gespannt und freue mich was in 2004 hier entsteht.

Henriette Höxter
Vorsitzende des Kirchenvorstands

 
 
 

Matthias Rahm zurück zu WA 1/2004 Stand: 31.01.2004 Impressum: Wichern aktuell Impressum