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Das wohl für alle wichtigste Ereignis des Jahres war am 30. März die
Einführung
von Pfarrer Markus Fay-Fürst und seiner Familie. Wir freuen uns sehr, dass
Markus Fay-Fürst (Interview)
sich auf die Stelle in unserer Gemeinde beworben hat und das
LKA ihn ausgewählt hat. Und ich freue mich auch, dass das große Pfarrhaus wieder
bewohnt ist, dass Finn in unseren Kindergarten geht und Robin bald auch. Last
but not least, hat Sabine Fay eine Stelle als Lehrerin in der Pestalozzi-Schule
gefunden. Schön, das Ihr alle in Wichern seid. Und mein Eindruck von der
Zusammenarbeit unserer beiden Pfarrer ist: Ihr seid ein gutes Team. Danke für
Euren Einsatz im letzten Jahr!
Neuer Geist im Wichernhaus
Im Mai begann Frau Susanne Rieke im Wichernhaus zu arbeiten. Es war für den
Kirchenvorstand durchaus eine Überlegung, ob wir die Stelle neu besetzen. Für
die ausschließliche Reinigung wäre eine Putzfirma deutlich günstiger gewesen.
Uns war aber ein offenes Haus wichtig, dass möglichst immer mit Gemeindegruppen
oder privat belegt ist. Dies geht nur, wenn eine gute Seele für das Haus da ist.
Zusätzlich vermietet Frau Rieke eigenverantwortlich das Wichernhaus.
Halbzeit im Kirchenvorstand
Im Sommer blickte der Kirchenvorstand auf seine 1. Halbzeit zurück. Wir haben
versucht, die zweite Halbzeit mit Änderungen zu beginnen, die die Arbeit
hoffentlich erleichtern. Ein Wunsch war vor allem die Zusammenlegung
verschiedener Ausschüsse. Am gravierensten war dies bei der Zusammenlegung von
Bau-, Wichernhaus- und Gemeindehausausschuss. Auf diese Weise müssen viele
Themen nicht mehr in zwei Ausschüssen diskutiert werden, oder was schlimmer war,
da bitte ich um Entschuldigung, dass Ausschüsse übergangen wurden, weil man es
mit dem einen schon besprochen hatte.
Wer einmal unsere Sitzungen besucht hat,
weiß, dass wir viel Sitzfleisch haben. Ein spätes Ende um 23.00 Uhr war keine
Seltenheit. Auch das wurde geändert. Die letzten drei Sitzungen waren wir um
21.30 Uhr fertig. Vor allem durch bessere Vorbereitung kann man viel Zeit
sparen.
Im September bekam das Wichernhaus die
letzten Teile
seiner Erstausstattung. Die
Einweihung ist fast 30 Jahre her. Das Jahrzehntprojekt Altar und Lesepult im
Wichernhaus wurde endlich fertig. Heiner Kohlhaas hatte durch Eigenarbeit und
geschickte Verhandlung dem Projekt den letzten Anschub gegeben und ich freue
mich immer darüber beim Gottesdienst im Wichernhaus.
Im September war auch unser
Stadtteilkirchentag
mit der Heilig-Geist-Gemeinde.
Unter dem Thema "Ihr sollt ein Segen sein" stand ein Tag, an dem wir die
ökumenische Sternsingeraktion ins Leben gerufen haben. Die
Sternsinger
sind in
den letzten Tagen in vielen Häusern gewesen. Ich hoffe, die eine oder der andere
von Ihnen hatte sie auch zu Besuch.
Bauarbeiten
Baulich hat sich hier unten auch etwas getan: Herr Quandt, Herr Völker und Herr
Döhl haben sich sehr für unsere neue
behindertengerechte Toilette
eingesetzt.
Wir konnten sie im Frühjahr mit den Sanierungsarbeiten für das Pfarrhaus bauen.
Nicht vergessen möchte ich unseren Bautrupp. Bei unserer ständigen Geldknappheit
wären Bauarbeiten oft unmöglich. Doch tatkräftige Hilfe nahte. Inzwischen haben
sich einige junge und älterer Väter gefunden, die unter Anleitung von Herrn
Kohlhaas z. B. den
Dachboden
über unserem Gemeindebüro isoliert haben.
Musik in Wichern
Musikalisch konnten wir im letzten Jahr zwei Jubiläen feiern: Der Posaunenchor
und der Chor feierten 25jähriges Bestehen. Und in beiden Chören gibt es
Menschen, die von Anfang an dabei waren, 25 Jahre sich jede Woche zur Probe
getroffen haben und unsere Gottesdienste bereichert haben.
Seit Anfang vergangenen Jahres probt in unseren Gemeinderäumen das
Kammerorchester Braunschweig, im Sommer gaben sie ein Konzert, ich denke wir
werden sie noch öfter hören. Und der Kirchenvorstand hat beschlossen die alte
Orgel durch eine neue elektronische Orgel zu ersetzten. Da wir aber im letzten
Jahr noch nicht die nötigen
Geldmittel
zusammen hatten, wurde diese Anschaffung
auf 2004 verschoben. Ich verrate nichts und freue mich trotzdem schon auf den
Sommer.
Das Kindergottesdienstteam hatte sich dieses Jahr auf die
Bibel-Entdeckertour
(mehr,
noch mehr)
gemacht. Das war eine von der Bibelgesellschaft vorgeschlagene Methode, mit
Schulkindern die Bibel zu entdecken. Die Tour fing im Januar mit der Eröffnung
in Wichern an und endete im November in Hildesheim mit einem
Abschlussgottesdienst. Für die Kinder war es auch interessant, dass sie etwas
mit anderen Gemeinden zusammen machen.
Das
Kindermusical
im Frühjahr ist ja
eigentlich nichts Neues mehr. Aber es ist prima, wie das Kindergottesdienstteam
jedes Jahr dieses große Projekt stemmt und dabei viele Gemeindeglieder
anspricht, die wir bei anderen Gemeindeveranstaltungen nicht sehen.
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