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Seit vielen Jahren befinden sich die Toiletten für die
Gottesdienstbesucher im Keller des Büroanbaues direkt unter
einer steilen Kellertreppe. Sie sind für Gehbehinderte und
Rollstuhlfahrer nur sehr schwer bzw. gar nicht zu erreichen.
Die seit Mai 2002 leere Dienstwohnung neben der Kirche ließ
frühere Gedanken wieder aufleben, von der recht großen
Wohnung das sogenannte Mädchenzimmer direkt neben dem
Eingang aus der Pfarrwohnung auszugliedern und als WC zu
ebener Erde mit einem eigenen Eingang zum Kirchplatz hin
umzubauen. Ein erster Entwurf wurde vom Ingenieurbüro
Helmut Völker, St. Wendel-Str. erstellt. Dieser Plan fand
nach einigen Änderungen durch das Stadtkirchenbauamt -
gleichzeitig untere Denkmalschutzbehörde - dessen
Zustimmung. Hier wurden auch die Kosten abgeschätzt. Sie
liegen mit Umgestaltung des Eingangsbereiches zur
Dienstwohnung und zum Dienstzimmer des künftigen Pastors
zwischen 18.000 und 20.000 €.

Im untenstehenden Grundriss
sind die Veränderungen erkennbar. Zur Bestreitung der Kosten
sind das Diakonische Werk und die Baupflegestiftung der
Landeskirche um Zuschüsse gebeten worden. Die Antworten
sind nicht vor Mitte März 2003 zu erwarten. Die Gemeinde
will aus ihren Mitteln 5.000 € bereitstellen. Ob außerdem
noch bei den Gemeindemitgliedern gesammelt werden muss,
steht noch nicht fest. Ist der Umbau fertig, können
Gehbehinderte über eine Stufe und Rollstuhlfahrer über eine
kleine Rampe parallel zum Pfarrhaus die "rettende Tür"
endlich ohne große Mühe erreichen.
Gunther Döhl
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