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Die Dezembersitzung war weithin von der Planung und Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2001 geprägt.
Neuerdings bekommen die Gemeinden durch die sogenannte Budgetierung etwas mehr Einblick, welche Kosten
jährlich für Mitarbeiter, Bauunterhaltung, Heizkosten bis zu Müllabgaben anfallen. Ob die Gemeinde etwas mehr
Spielraum dadurch für eigene finanzielle Einsparungen oder Investitionen bekommt, wird sich erst in den nächsten
Jahren zeigen. Über einen Punkt konnte der KV jedoch jetzt entscheiden, ob wir nämlich zusätzlich zur
Kirchensteuer, die die Landeskirche einnimmt, einen Ortskirchenbeitrag von jedem Mitglied erheben wollen.
Bisher hatte die Propstei Braunschweig um ein freiwilliges Kirchgeld gebeten. Dieses entfällt in Zukunft.
Der Kirchenvorstand beschloss keinen Gebrauch von seinem Recht, Ortskirchgeld zu erheben, in diesem Jahr zu machen.
Wir sind den vielen Menschen in unserer Gemeinde dankbar, die auf unseren Spendenaufruf so positiv reagiert haben.
Wir sind der Meinung, dass freiwillige Spenden der richtige Weg sind. Wir freuen uns, wenn sogar Menschen,
die (noch?) nicht oder nicht mehr unserer Kirche angehören, oder auch gut versorgte Rentner, die von der Kirchensteuer
ja befreit sind, unsere Gemeindearbeit mit ihrer Spende fördern.
Detlef Quandt
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